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Jungfrau-Marathon 2016 Martina Strähl gewinnt mit Streckenrekord

Rund 4.000 Läufer waren beim Jungfrau-Marathon 2016 dabei. Martina Strähl und Robbie Simpson waren die Schnellsten im Hauptlauf des Berglaufs in der Schweiz.

Interlaken Jungfrau-Marathon +
Foto: swiss-image.ch

Die beeindruckende Kulisse sorgt für gute Laune beim Jungfrau-Marathon 2016.

Die Solothrnerin Martina Strähl, ihres Zeichens Berglauf-Weltmeisterin, gewann den 24. Jungfrau-Marathon in 3:19:15 Stunden und stellte damit einen neuen Streckenrekord auf. Bei den Herren gewann Robbie Simpson aus Großbritannien in 3:00:11 Stunden.

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Strähl ab Kilometer 21 in Führung beim Jungfrau-Marathon 2016

Die 29-jährige Martina Strähl aus Oekingen hatte einen idealen Tag erwischt - mit einem Vorsprung von mehr als 11 Minuten siegte sie vor der Zweitplatzierten. „Ich freue mich unglaublich über den Sieg und den Streckenrekord. Ich hatte mir einen Platz auf dem Siegertreppchen erhofft und dass ich nun den Rekord von 2013 aufstellen konnte, macht mich wirklich glücklich. Wetter, mentale Einstellung, die Betreuung durch Trainer und Familie – es hat einfach alles gestimmt“, sagt Martina Strähl. Die Berglauf-Spezialistin lag schon nach absolvierten 21 km weit vor ihren Mitläuferinnen und konnte diesen Vorsprung während des Rennens kontinuierlich ausbauen. Zweite wurde Michelle Maier (GER), Dritte die Jungfrau-Marathon Gewinnerin aus dem Vorjahr, die Französin Aline Camboulives.

Robbie Simpson siegt in 3:00:11 Stunden

Bei den Männern war das Rennen nicht ganz so klar. Der Sieger, Robbie Simpson aus Schottland, lag bereits ab Lauterbrunnen vorne und entschied am Ende das Rennen mit einer Zeit von 3:00:11 Stunden für sich. „Es ist wirklich gut gelaufen. Ab Kilometer 15 habe ich Druck aufs Tempo gemacht und die letzten zehn Kilometer haben sich einfach nur super angefühlt. Jetzt bin ich allerdings wirklich müde!“ Auch der zweite Platz war früh durch den Äthiopier Birhannu Mekonnen belegt.
Jungfrau-Marathon 2016 in der Schweiz +
Foto: swiss-image.ch

Der Jungfrau-Marathon führte die Läufer auch in seiner 24. Auflage durch die malerische Landschaft der Schweiz.

Kampf um die Podestplätze im Rennen der Herren

Etwas Gerangel gab es um den dritten Platz. Zwar lag Patrick Wieser aus Aadorf/TG lange vorne, doch ab Kilometer 38 konnte er das Tempo nicht mehr halten und musste wegen müde werdender Beine sowohl seinen Landsmann Stephan Wenk (Greifensee) als auch den Amerikaner Eric Blake an sich vorbeiziehen lassen. Wenk schaffte es auf den dritten Platz vor Eric Blake und einem enttäuschten Patrick Wieser. Stephan Wenk zeigte sich im Ziel durchaus erfreut über seine Spitzenleistung: „Für mich ist das ein fantastischer Saisonabschluss. Ich habe mich während des ganzen Laufes gut gefühlt und mich sehr auf mich selbst konzentriert.“

4.000 Läufer aus 62 Nationen liefen beim Jungfrau-Marathon 2016

Der diesjährige Jungfrau-Marathon war erneut ein Saisonhighlight für die weltweite Läufergemeinde. Mehr als 4.000 Athleten aus 62 Nationen haben in diesem Jahr teilgenommen. Der neue OK-Präsident, Toni Alpinice, ist mit seinem Debut zufrieden. „Es war ein klasse Event und dank der vielen Helfer auch sehr gut ausgeführt. Ich bin stolz, dass alles gut gelaufen ist und bin vor allem dankbar, dass die Athleten auch in diesem Jahr wieder mit Sonne und blauem Himmel für ihre Leistung belohnt wurden!“ Traditionsgemäss war schon am Vortag die „Jungfrau-Meile“ ebenfalls gut besucht gewesen. Mehr als 1.700 Läufer hatten bei sommerlichem Wetter beim Pararace, Minirun, dem Handbike-Pararace sowie dem Charity Run teilgenommen.

Der Jungfrau-Marathon ist ein Berglauf mit sensationeller Kulisse

Auch Triathletin und Silbermedaillen-Gewinnerin von Rio Nicola Spirig, zeigte sich nach dem Bergmarathon begeistert vom Event und der Leistung der Läufer: „Die Atmosphäre und die Kulisse vor Eiger, Mönch und Jungfrau ist hier einzigartig und sicherlich ein Grund, warum der Lauf weltweit so beliebt ist. Ich könnte mir schon gut vorstellen mit spezifischem Training einmal mitzulaufen.“ Für ihre Freundin Martina Strähl hat die Ehrenstarterin nur lobende Worte: „Ich freue mich sehr für Martina. Sie ist eine extrem starke Bergläuferin und dass sie nun sogar einen Streckenrekord aufstellen konnte, zeigt einfach, auf welch hohem Niveau sie läuft“, so Spirig.
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11.09.2016

Hier finden Sie weitere Informationen zum Jungfrau-Marathon Interlaken 2017.

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