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WM aktuell Mo Farah – 5.000-m-Gold für Europa!

Sensationell: Mo Farah wurde Weltmeister über 5.000 m. Der Brite schlug die Afrikaner im Finallauf und zeigte, dass Europa doch noch mithalten kann.

Mo Farah gewinnt Gold über 5.000 m +
Foto: photorun.net

Mo Farah hat die Afrikaner auf Distanz halten können.

Der Weltmeister über 5.000 m heißt: Mo Farah! Der Brite hat das geschafft, was für viele vor noch nicht allzu langer Zeit als unmöglich galt. Er hat die Afrikaner im Finallauf der Weltmeisterschaften geschlagen. Das ist nicht nur ein Triumph für ihn persönlich und – ein Jahr vor den Olympischen Spielen in London – ein enormer Erfolg für Großbritannien sondern auch für den gesamten europäischen Laufsport. Mo Farah hat im südkoreanischen Daegu gezeigt, dass Europa doch noch mithalten kann.

Der letzte europäische Läufer, der über 5.000 m einen globalen Titel bei Weltmeisterschaften oder Olympischen Spielen gewann, war Dieter Baumann, der 1992 in Barcelona zum Olympiagold gestürmt war. Fast 20 Jahre später und eine Woche nach einem knapp verpassten WM-Gold über 10.000 m siegte der 28-jährige Mo Farah in 13:23,36 Minuten vor Bernard Lagat (USA/13:23,64) und dem Äthiopier Dejen Gebremeskel (13:23,92). Ursprünglich war Imane Merga Dritter, jedoch wurde der Äthiopier, der bereits die Medaille bekommen hatte, später disqualifiziert, weil er während des Rennens auf das Innenfeld getreten war.

In einem anfangs sehr langsamen Rennen mit einer 1.000-m-Zwischenzeit von 2:50,9 Minuten hielt sich Mo Farah ganz am Ende des Feldes. Erst drei Runden vor Schluss schob er sich erstmals an die Spitze, neben den Äthiopier Abera Kuma. Fortan bestimmte der Doppel-Europameister von Barcelona 2010 (5.000 und 10.000 m) das Tempo und forcierte immer mehr. Keiner kam mehr an Mo Farah vorbei, doch es war knapp. Ausgangs der letzten Kurve sah es so aus, als ob Bernard Lagat noch ganz nach vorne kommen könnte. Doch der Amerikaner kam in der Mitte nicht durch und musste nach außen ausweichen. Und im Gegensatz zum 10.000-m-Finale konnte Mo Farah dieses Mal noch etwas zulegen. „Ich habe aus dem 10.000-m-Finale gelernt und habe mir noch ein bisschen mehr Kraft aufgehoben für den Endspurt“, erklärte der Brite, der im Ziel zunächst überglücklich zu Boden sank.

Das letzte Lauf-Finale dieser WM waren dann die 800 m der Frauen. Hier siegte die Russin Mariya Savinova, nachdem sie die auf der Zielgeraden zunächst noch führende Titelverteidigerin Caster Semenya (Südafrika) knapp überholt hatte. Savinova erzielte mit 1:55,87 Minuten eine Jahresweltbestzeit. Für Semenya wurden 1:56,53 gestoppt. Bronze gewann die Kenianerin Janeth Busienei Jepkosgei mit 1:57,42.

Deutsche Läufer waren über beide Strecken bei der WM nicht am Start.
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04.09.2011
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