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StrongmanRun Ferropolis 2015 Nächtliche Schlammschlacht-Premiere

Premiere auf dem Ferropolis-Gelände: Zum ersten Mal startete ein StrongmanRun bei Nacht. Mehr als 2.500 Läufer genossen das Hindernislauf-Highlight.

Strongman Ferropolis 2015 +
Foto: Norbert Wilhelmi

Partystimmung beim StrongmanRun.

„Nachts sieht dich keiner heulen“ lautete das Motto des StrongmanRuns auf dem Festival-Gelände Ferropolis am Samstag, den 15. August. Zum ersten Mal startete der deutschlandweit bekannte Hindernislauf nach Einbruch der Dunkelheit. Nach Veranstalterangaben handelte es sich hierbei um eine Welt-Premiere. So sorgten neben den üblichen Hindernissen, tiefen Schlamm-Becken und rutschigem Boden, auch treibende Beats und Lichteffekte für eine einzigartige Atmosphäre. Mehr als 2.500 Läufer stellten sich der außergewöhnlichen Herausforderung.

Der Sportfotograf Norbert Wilhelmi war für runnersworld.de beim StrongmanRun Ferropolis. Seine spektakulären Bilder finden Sie in der Galerie ober- und unterhalb dieses Artikels.

Buntes Starterfeld beim StrongmanRun Ferropolis

Das bunt gemischte Starterfeld bestand sowohl aus sehr ambitionierten Läufern und Hindernisspezialisten als auch aus vielen Hobbysportlern, die auf der Suche nach einer besonderen Herausforderung sind. Gerade bei solchen Hindernisläufen trifft man Sportler an, die sonst nicht die typischen Volks- und Stadtläufer sind. Das macht so eine Veranstaltung aus und hebt die Teilnehmerfelder von typischen Laufveranstaltungen ab.

Nächtliche Schlammschlacht beim StrongmanRun

Nur das fehlende Tageslicht unterschied den StrongmanRun Ferropolis von den anderen Ausgaben der Hindernislauf-Serie. Auf zwei 11-Kilometer-Runden galt es jeweils 15 Hindernisse zu überwinden. So mussten 4.000 Autoreifen überwunden, über Strohballen gekrabbelt, durch den eisigen See geschwommen und eine steile Rutsche runtergerutscht werden. Zudem musste über sechs Übersee-Container geklettert und durch tiefe Matschgruben, für die fast eine halbe Million Liter Schlamm benötigt wurde, gekrochen werden. Ein weiteres Highlight waren sicherlich die 100.000 Liter Partyschaum, durch die man durchlief.

Ehemalige Marathon-Läuferinnen unter den Schnellsten

Thomas Wittwer absolvierte den Parcours des StrongmanRuns am schnellsten. Vor der Baggerkulisse benötigte er 1:12:56 Stunden und ließ den zweitplatzierten Lucas Kempe 45 Sekunden hinter sich. Kempe erreichte das Ziel nach 1:13:41 Stunden. Dritter wurde Charles Franzke in 1:13:57 Stunden. Das Rennen der Frauen gewann Sara Kamzela. Nach 1:25:57 Stunden überquerte sie die Ziellinie. Zweite wurde Annabel Diawuoh in 1:34:52 Stunden. Claudia Dreher, Deutsche Marathon-Meisterin von 1998, belegte den dritten Platz, für den sie 1:36:29 Stunden benötigte.
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Autor: Sebastian Probst 16.08.2015

Hier finden Sie weitere Informationen zum StrongmanRun Ferropolis 2016.

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