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Wolfgangseelauf 2014 Neuer Teilnehmerrekord bei Kaiserwetter

4.087 Läufer meldeten für den 43. Wolfgangseelauf. Das bedeutete einen neuen Teilnehmerrekord. Robert Kirui und Priscah Bartenge aus Kenia gewannen das 27-km-Rennen.

Wolfgangseelauf 2014 +
Foto: Horst von Bohlen

Traumhaftes Spätherbst-Wetter beim 43. Wolfgangseelauf.

Bei traumhaftem Spätherbst-Wetter ging heute der 43. Internationale Wolfgangseelauf über die Bühne. Über 4.000 Läufer aus 37 Nationen strahlten mit der Sonne um die Wette. Mit besonderer Spannung wurde der Klassiker über 27 Kilometer erwartet. Mit Hosea Tuei (KEN) und Chelangat Sang (KEN) reisten die beiden Vorjahressieger nach St. Wolfgang, um ihren Titel zu verteidigen.

Im Herrenrennen lief der 22-jährige Kenianer Robert Kirui vom Start weg ein hohes Tempo und setzte sich bereits am Weg zum Falkenstein alleine an die Spitze. Diese Führung gab er bis ins Ziel nicht mehr ab und holte sich in einer Zeit von 1:30:10 Stunden überlegen den Tagessieg. „Es ist eine wunderschöne, aber sehr schwierige Strecke. Von Beginn an habe ich versucht das Tempo hoch zu halten. Ich wollte unbedingt gewinnen,“ so der zufriedene Sieger. In einem Zielsprint um die Ehrenplätze sicherte sich der Wolfgangseelauf-Seriensieger der Vorjahre, Hosea Tuei, in 1:33:08 Stunden den zweiten Rang. Das Siegerpodest komplettierte Edwin Kipchumba (KEN) in 1:33:11.

Bis kurz vor dem Ziel lief der frischgebackene Österreichische Halbmarathonmeister, Valentin Pfeil (LAC Amateure Steyr), in der zweiten Spitzengruppe mit und überquerte als Sechster in 1:33:47 die Ziellinie in St. Wolfgang. Gerade einmal 36 Sekunden fehlten ihm auf einen Podestplatz. „Ich ging mit großen Respekt in dieses Rennen und trotzdem war ich sehr überrascht, wie steil der Falkenstein ist. Mit meinem Ergebnis bin ich sehr zufrieden, ich habe das Rennen sehr genossen,“ so der Oberösterreicher.

Bei den Damen blieb es bis kurz auf dem Zieleinlauf in St. Wolfgang spannend. Auf den ersten Kilometern führte überraschend die Slowakin Katarina Lourantova. Sie wurde bei Kilometer 10 von der Vorjahressiegern Chelangat Sang eingeholt, die bis kurz vor dem Ziel die Führung behielt. Doch das stärkste Finish hatte an diesem Tag ihre Landfrau Priscah Bartenge. Sie überlief auf dem letzten Kilometer Sang und holte sich mit einer Zeit von 1:47:36 den Tagessieg. Platz drei sicherte sich Mary Wanjohi, ebenfalls aus Kenia, in 1:50:16. Wie schon 2013 kam Monika Winkler als beste Österreicherin ins Ziel. Mit 2:05:07 belegte sie den sechsten Platz.

Die Ergebnisse des Salzkammergut Marathon

Veronika Limberger (RC Runningcoach) war als Favoritin zum Salzkammergut Marathon angetreten und wurde dieser Rolle mehr als gerecht. Vom Start in Bad Ischl weg führte sie das Damenfeld an, eine Führung, die sie bis ins Ziel nicht mehr abgab. Mit ihrer Siegerzeit von 3:13:50 unterbot sie gleich um 20 Minuten den alten Streckenrekord. Als Zweitplatzierte kam die in einem Hochzeitskleid laufende US-Amerikanerin Abby Knight in 3:24:54 ins Ziel.

Seinen Hattrick voll machte der Lokalmatador Andreas Pfandlbauer. Er gewann - nach 2012 und 2013 - zum dritten Mal den Salzkammergut Marathon. „Wie jedes Jahr haben mich die zahlreichen Zuschauer entlang der Strecke ins Ziel getragen. Es war ein hartes Rennen, aber ich habe es wie immer genossen. Dass es wieder für einen Sieg gereicht hat, freut mich wirklich sehr. Denn im Vorfeld hatte ich mit Verletzungen zu kämpfen.“

Vor genau 40 Jahren startete der 1925 geborene Innerschwander Matthias Strobl zum ersten Mal beim 27-km-Klassiker. Beim diesjährigen Int. Wolfgangseelauf absolvierte er erfolgreich den 5-km-Uferlauf von Strobl nach St. Wolfgang in einer Zeit von 1:09:10 und durfte über seine 37. Finisher Medaille jubeln. Damit kam er - wie schon damals - als Ältester des Feldes ins Ziel. Keiner war häufiger dabei. Der ehemalige Briefträger ist damit ein Rekordhalter der besonderen Art und wurde im Rahmen der anschließenden Siegerehrung für seine außergewöhnliche Leistung geehrt. Organisator Franz Sperrer: „Wir danken Hias für seine besondere Treue zum Wolfgangseelauf und wünschen ihm alles Gute! Seit 1974 gleich 37 Mal am Start zu sein, ist eine unglaubliche Leistung.“

Rekordbilanz beim 43. Wolfgangseelauf

Das strahlende Herbstwetter lockte 2014 so viele Teilnehmer wie noch nie an den Wolfgangsee. 4.087 Athleten aus 37 Nationen ermöglichten ein Anmeldeplus von 12 Prozent. Den stärksten Teilnehmer-Zuwachs verzeichnete der Salzkammergut Marathon mit einem Plus von 30 Prozent, gefolgt vom 5-km-Uferlauf von Strobl nach St. Wolfgang , bei dem 27 Prozent mehr Läufer am Start waren. „Das Team der LG Wolfgangsee ist sehr glücklich über dieses beeindruckende Ergebnis und wir freuen uns, dass wir diese große Läuferschar gut ins Ziel geleiten konnten,“ so der OK-Leiter Franz Sperrer.
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19.10.2014

Hier finden Sie weitere Informationen zum "Rund um den Wolfgangsee" 2017.

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