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Weltklasse-Zeiten beim Halbmarathon Rom-Ostia

Beim Halbmarathon von Rom nach Ostia blieben drei Läufer unter einer Stunde. Die Kenianer Wilson Kiprop und Filomena Cheyech siegten.

Wilson Kiprop +
Foto: photorun.net

Wilson Kiprop gewann das Halbmarathonrennen von Rom nach Ostia.

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Wilson Kiprop

Weltklasse-Zeiten gab es bei der 39. Auflage des Halbmarathonrennens von Rom nach Ostia. Bei dem Traditionslauf blieben gleich drei Läufer unter einer Stunde. Im Rennen der Frauen kamen vier mit Zeiten unter 68 Minuten ins Ziel. Die Kenianer dominierten dabei das Geschehen und stellten beide Sieger: Wilson Kiprop gewann mit der Streckenrekordzeit von 59:15 Minuten, Filomena Cheyech siegte in 67:39.

Der Halbmarathon-Weltmeister von 2010, Wilson Kiprop, hatte sich gemeinsam mit seinen Landsleuten Edward Chomesin und Simon Cheprot nach 15 km abgesetzt. Das Trio wechselte sich ab mit der Führungsarbeit, so dass am Ende alle drei Weltklassezeiten erzielten. In einem Sprintfinish setzte sich schließlich der 25-jährige Wilson Kiprop durch. Der Kenianer, der im April beim Hamburg-Marathon starten wird, verbesserte mit 59:15 Minuten den Streckenrekord um 17 Sekunden. Damit stellte er seine im vergangenen Jahr in Berlin erzielte Bestzeit ein. Auch seine beiden Landsleute Chomesin (59:19) und Cheprot (59:20) blieben unter der alten Kursbestzeit. Auf den nächsten Plätzen folgten, Sahle Warga (Äthiopien/60:39), Limo Kiprop (Kenia/60:42) und Mamo Behailu (Äthiopien/60:53).

Bei warmem Wetter schlugen die Frauen von Beginn an ein flottes Tempo ein. Eine fünfköpfige Spitzengruppe passierte die 10-km-Marke nach 32:08 Minuten. Erst auf dem letzten Kilometer fiel die Entscheidung. Hier konnte sich die 30-jährige Filomena Cheyech absetzen. Die Kenianerin, die bei der Halbmarathon-WM 2009 Rang acht belegt hatte, steigerte sich in Italien um 65 Sekunden und war nach 67:39 Minuten im Ziel. Mit Agnes Kiprop (Kenia/67:46), Debele Degefa (Äthiopien/67:49) und der aus Kenia stammenden Hilda Kibet (Niederlande/67:59) blieben noch drei weitere Läuferinnen unter 68 Minuten. Fünfte wurde Mercy Kibarus (Kenia) in 68:18, gefolgt von Malika Asahssah (Marokko/69:11).
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05.03.2013
Autor: race-news-service.com
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