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Halbmarathon Wie schnell rennt Mary Keitany in der Wüste?

Vor einem Jahr musste Mary Keitany ihren Halbmarathon-Weltrekord an Florence Kiplagat abgeben. In Ras Al Khaimah könnte sie sich den Rekord nun zurückholen.

Mary Keitany +
Foto: photorun.net

Mary Keitany ist die Favoritin beim Halbmarathon von Ras Al Khaimah.

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Mary Keitany

Ausgerechnet auf arabischem Boden könnten die Frauen den Männern die Show stehlen: Beim hochklassigen Halbmarathonrennen von Ras Al Khaimah, das am Freitag, 13. Februar 2015, in den Vereinigten Arabischen Emiraten stattfindet, verspricht das Frauen-Elitefeld mehr als das der Männer. Die schnellste Frau im Starterfeld heißt Mary Keitany. Die Kenianerin lief auf der schnellen Strecke in dem Wüsten-Emirat 2011 ihre Bestzeit von 65:50 Minuten – damals war dies ein Halbmarathon-Weltrekord.

Keitany mit famosem Comeback nach Schwangerschaftspause

Vor einem Jahr verlor Keitany die globale Bestmarke an ihre Landsfrau Florence Kiplagat, die in Barcelona 65:12 erreichte. Keitany meldete sich ihrerseits im vergangenen September nach einer Schwangerschaftspause mit einem famosen Sieg in Newcastle über die Halbmarathon-Distanz zurück. Mit 65:39 Minuten brach sie dabei den Streckenrekord von Lauf-Idol Paula Radcliffe (Großbritannien).

Topform macht neuen Weltrekord für Keitany greifbar

Im November gewann Mary Keitany dann den New-York-Marathon. Am Freitag trifft sie auf der schnellen Strecke von Ras Al Khaimah unter anderen auf ihre Landsfrau Priscah Jeptoo (66:11). Doch es könnte für Mary Keitany mehr ein Rennen gegen die Uhr als gegen Konkurrentinnen werden, wenn sie versuchen sollte, sich den Weltrekord zurück zu holen.

Sieben Athleten mit Bestzeiten unter 60 Minuten

Das Männerfeld ist nicht so spektakulär besetzt wie in den vergangenen Jahren. Allerdings weisen sieben Athleten Bestzeiten von unter 60 Minuten auf. Jonathan Maiyo (Kenia/Bestzeit: 59:02), Mosinet Geremew (Äthiopien/59:11) und Cyprian Kotut (Kenia/59:12) sind die schnellsten Läufer auf der Startliste. Der aktuelle Chicago-Marathon-Sieger Eliud Kipchoge (59:25) und sein kenianischer Landsmann Peter Kirui (59:22) haben ebenfalls sehr gute Chancen.
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Autor: race-news-service.com 11.02.2015
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