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14. Schafberglauf in St. Wolfgang Zieleinlauf bei Minustemperaturen und Schneefall

Bei 15 cm Neuschnee und Außentemperaturen von –2° C liefen die Finisher am 26. Mai beim Schafberglauf in St. Wolfgang ins Ziel.

14. Schafberglauf in St. Wolfgang +
Foto: Reinhard Hörmandinger

Das war die Schafberglauf-Ambiente vom 26. Mai 2013.

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Berglauf

„Bin ich am Schafberg oder am 7.000 m höheren Mount Everest?“ Diese Frage stellten sich die Teilnehmer beim 14. Schafberglauf in St. Wolfgang. Bei 15 cm Neuschnee und Außentemperaturen von –2 °C wütete im oberen Teil ein Schneesturm mit 60 km/h. Im Zielgelände war man in den tiefsten Winter zurückversetzt – und das alles am 26. Mai. Bei schwierigen, ab einer Seehöhe von 900 m winterlichen Verhältnissen, gingen 163 Aktive auf die Strecke. Auf der 5.830-m-Distanz von der Tal- hinauf zur Bergstation der Schafberg-Bahn waren beachtliche 1.190 Höhenmeter zu absolvieren.

Bei den Männern setzte sich so wie im Vorjahr der 28-jährige Steirer Andreas Tockner (Salomon Running Team Austria) in 47:51 Minuten durch. Auf den Rängen 2 und 3 folgten Daniel Rohringer (HOT! Gosau) in 48:18 und Stefan Linseder (Eybl Salomon Running Team) in 48:19 Minuten. Der Streckenrekord von Helmut Schmuck (43:03/2007) kam aufgrund der äußeren Umstände in keiner Phase des Rennens in Gefahr.

Eine besondere Siegesserie ging beim 14. Schafberglauf zu Ende. Nach sechs Siegen in Folge musste sich die Streckenrekordhalterin Margit Egelseder (LG Kirchdorf, Berglauf-Staatsmeisterin 2010) der frischgebackenen 10-km-Masters-Europameisterin Irmi Kubicka (LG AU Pregarten) geschlagen geben. Kubicka hatte am Ende in 56:07 Minuten mehr als zwei Minuten Vorsprung auf Egelseder – und das nur zwei Tage nach ihrem freitägigen EM-Titel. Mehr noch: Trotz widrigster äußerer Bedingungen kam Kubicka bis auf 1:03 Minuten an den sechs Jahre alten Streckenrekord heran.

Eine besondere Leistung brachte Sabrina Filzmoser, die Judo-Europameisterin 2008 und 2011 und zweifache WM-Dritte (2005 und 2010). Obwohl sie erst vor vier Wochen im EM-Finale von Budapest einen Oberarmbruch erlitt und mit einer Platte im Oberarm lief, ließ sich die Vorjahresdritte nicht von einer Teilnahme abhalten. Filzmoser finishte auf dem 8. Gesamtrang in 1:09:40 Stunden. Filzmoser: „Mit der Platte ist der Oberarm perfekt fixiert.“

Besonderen Applaus erhielten die beiden ältesten Teilnehmer Erwin Rieger (LSV 1990 Kitzbühel) und Josy Simon (LUX / LG St. Wolfgang). Beide sind bereits 80 Jahre alt (Jg. 1933). Am Ende konnten die Veranstalter eine äußerst erfolgreiche Bilanz des 14. Schafberglaufes legen, da trotz schwierigster Bedingungen nur unwesentlich weniger Teilnehmer als 2012 (bei Traumwetter) am Start waren. Gute Aussichten für nächstes Jahr – da feiert der Schafberglauf am 25. Mai seine 15. Auflage.

Gesamtwertung 14. Schafberglauf in St. Wolfgang, Länge: 5.830 m / 1.190 Höhenmeter

Männer: 1. Andreas Tockner 47:51
2. Daniel Rohringer 48:18
3. Stefan Linseder 48:19
Frauen: 1. Irmi Kubicka 56:07
2. Margit Egelseder 58:24
3. Maria Wohlschlager 63:33
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27.05.2013

Hier finden Sie weitere Informationen zum Schafberglauf St. Wolfgang 2017.

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