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London-Marathon „Wir mussten viel improvisieren“

Auch der harte Winters konnte Irina Mikitenkos Training für den London-Marathon nicht stoppen.

Irina Mikitenko +
Foto: photorun.net

Wie lief das Training, wie ist die Form?

Irina Mikitenko: Das Training war zeitweise nicht einfach aufgrund des vielen Schnees im Winter. Etliche europäische Läufer hatten diese Probleme. Wir mussten viel improvisieren, aber die Trainingsleistungen haben darunter nicht gelitten. Insgesamt lief das Training gut, die Form ist in Ordnung.

Sie haben im März auch in Kirgisien trainiert. Haben Sie im Vorfeld des politischen Umsturzes etwas von den Unruhen mitbekommen?

Irina Mikitenko: Nein, wir haben dort nahe der Grenze zu Kasachstan nichts mitbekommen von den Unruhen. Ich habe auch Kontakt zu Athleten, die jetzt dort trainieren, aber es ist alles ruhig. Generell mache ich mir immer Gedanken darüber, wo wir am besten für ein Trainingslager hinfahren. Wir waren früher auch in Kenia, wo es ja später ebenfalls Unruhen gab. Am besten wäre in dieser Hinsicht wohl St. Moritz, aber da liegt wiederum zurzeit noch viel Schnee. Ich hoffe, dass der weg ist, wenn wir im Frühsommer dort trainieren wollen.

Sie sind bisher fünfmal Marathon gelaufen, haben dreimal gewonnen und waren zweimal Zweite. Geben diese Erfolge eine gewisse Souveränität?
Irina Mikitenko: Ich habe einige Erfahrungen gesammelt im Marathon und kann dadurch in bestimmten Situationen jetzt vielleicht schneller und besser reagieren. Ich fühle mich nicht souveräner aber bezogen auf London vielleicht etwas sicherer, da ich zum Beispiel weiß, wie die Getränkestationen dort aufgebaut sind oder wo es am ehesten windig werden könnte.
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23.04.2010

Hier finden Sie weitere Informationen zum London-Marathon 2018.

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