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Marathons im Frühjahr Alle Welt jagt den Weltrekord

Der Weltrekord scheint für viele Top-Läufer greifbar. Ob er im Frühjahr fällt, werden die Rennen zeigen.

Haile Gebrselassie in Berlin +
Foto: photorun.net

Haile Gebrselassie hat gut lachen. Sein Weltrekord steht bei 2:03:59 Stunden.

Besonders bei den Männern gab es in den vergangenen Jahren immer wieder Ergebnisse, die in der Liste der besten jemals erzielten Zeiten ganz vorne zu finden sind. Unter den Top 10 aller Zeiten finden sich drei Resultate aus dem Jahr 2010 sowie je zwei aus 2009 und 2008. Die auch in der Spitze immer stärker werdenden Athleten aus Kenia und Äthiopien dominieren das Geschehen. Daran wird sich nichts ändern. Und so wäre es auch in diesem Frühjahr keine Überraschung, wenn es Zeiten gibt, die dem Weltrekord von Haile Gebrselassie (Äthiopien/2:03:59) zumindest sehr nahe kommen. Anders ist dies bei den Frauen. Hier gibt es zurzeit keine Läuferin, der man zutrauen kann, an den Weltrekord der Britin Paula Radclliffe (2:15:25) heranzukommen. Eher geht es darum, zum ersten Mal seit 2008 wieder unter 2:20 zu laufen. Die letzte, der das gelang, war Irina Mikitenko (2:19:19).

„Ich denke, es wird bald einen neuen Weltrekord im Marathon geben. Ich erwarte, dass die Marke in diesem Jahr fällt. Denn es gibt zurzeit eine Reihe von Athleten, die Haile Gebrselassies Bestzeit von 2:03:59 unterbieten können“, sagt Mario Kadiks, der Race-Direktor des Rotterdam-Marathons. Für die besten Kenianer und Äthiopier gibt es neben einer Weltrekordjagd einen weiteren Grund, in diesem Jahr besonders schnell zu rennen: Denn schon die April-Marathonrennen können von den nationalen Verbänden als Olympia-Qualifikation anerkannt werden. Da bei den Spielen in London 2012 jede Nation nur mit drei Athleten an den Start gehen kann, ist der Konkurrenzkampf besonders in Kenia und Äthiopien extrem hart – so hart, dass es auch für Haile Gebrselassie sehr wichtig sein wird, im Herbst einen sehr schnellen Marathon zu laufen. Eine Zeit unter 2:06 oder schneller wird für die Äthiopier und Kenianer nötig sein, um das London-Ticket zu lösen.
08.04.2011
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