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Paris-Marathon Die Entscheidung bei den Frauen

Paris Marathon +
Foto: photorun.net

Benjamin Kiptoo

Auch das Frauenrennen begann sehr schnell, jedoch verloren auch die Topläuferinnen im letzten Teil des Rennens Zeit. Geführt von einem Tempomacher erreichten vier Läuferinnen – Priscah Jeptoo, Agnes Kiprop (beide Kenia), Koren Yal, Ashu Kasim (beide Äthiopien) – die Halbmarathonmarke nach 70:26 Minuten. Damit lag das Quartett gut im Rennen für die Streckenbestzeit, die Atsede Bayisa (Äthiopien) vor einem Jahr mit 2:22:04 aufgestellt hatte, als auch die Jahresweltbestzeit. Diese Marke hält Aselefech Mergia (Äthiopien), die im Januar den Dubai-Marathon in 2:22:45 gewonnen hatte.
Nachdem es im vergangenen Jahr in Paris zwei äthiopische Sieger gegeben hatte, waren nun wieder die Kenianer an der Reihe: Die Äthiopierinnen Yal und Kasim konnten das Tempo nicht mehr halten. So rannten nur noch die zwei Kenianerinnen hinter dem äthiopischen (!) Pacemaker, als es Richtung 30-km-Marke ging. Bald darauf setzte sich etwas überraschend Priscah Jeptoo von Agnes Kiprop ab, die eigentlich die klar bessere Bestzeit hatte (2:24:07). Der Vorsprung wuchs deutlich und am Ende hatte die 27-jährige Priscah Jeptoo, die mit einem persönlichen Rekord von 2:27:02 nach Paris gekommen war, in 2:22:55 Stunden die bisher zweitschnellste Marathonzeit weltweit in diesem Jahr erzielt. „Ich hätte nie gedacht, dass ich hier gewinnen könnte“, erklärte Priscah Jeptoo, deren größter Erfolg zuvor der Sieg beim Turin-Marathon 2010 war. Auch sie gewann in Paris 50.000 Euro. Hinter Priscah Jeptoo belegten Agnes Kiprop (2:24:43), Koren Yal (2:26:57) und Eyerusalem Kuma (Äthiopien/2:27:02) die nächsten Plätze. Fünfte wurde mit Margarita Plaksina (Russland) die beste nicht-afrikanische Läuferin mit 2:27:07.

Einen ausführlichen Bericht zum Rotterdam-Marathon 2011 finden Sie hier.

Text: race-news-service.com
Foto: photorun.net
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10.04.2011

Hier finden Sie weitere Informationen zum Paris Marathon 2017.

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