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London-Marathon Irina Mikitenko: „Ich bin noch nicht satt vom Marathon-Erfolg“

Nachdem Verletzungsprobleme Deutschlands Vorzeigeläuferin beim London-Marathon stoppten, blickt sie wieder nach vorn.

Irina Mikitenko London 2010 +
Foto: photorun.net

Kurz vor dem Start in London war noch alles in Ordnung für Irina Mikitenko.

Einen Tag nachdem sie das Rennen beim Virgin London-Marathon vorzeitig beenden musste, gab Irina Mikitenko (TV Wattenscheid) das folgende Interview in London:

Wie war die Situation, kurz bevor Sie das Rennen bei Kilometer 18 beendet haben?

Irina Mikitenko: „Vom Kopf und vom Herzen her wollte ich unbedingt weiterlaufen. Aber ich musste einsehen, dass es heute einfach nicht ging. Es ist sehr schade und enttäuschend, denn ich wusste, dass ich von meinem Training her in der Lage gewesen wäre, mit der Spitzengruppe mitzulaufen.“

Wie geht es Ihnen jetzt, was macht die Verletzung?

Irina Mikitenko: „Das Leben geht weiter, Niederlagen gehören zum Sport. Einen guten Sportler zeichnet auch aus, wenn er nach Misserfolgen zurückkommen kann. Bezüglich der Verletzung ist es so, dass die Muskulatur noch etwas weh tut, aber ich hoffe, dass ich bald wieder mit dem Training beginnen kann.“

Vor einigen Wochen hatten Sie auch schon ein Schienbeinproblem im linken Bein und haben vorsichtshalber auf den Start beim Paderborner Osterlauf verzichtet. Ist die Verletzung wieder aufgetreten?

Irina Mikitenko: „Die jetzigen Schmerzen sind an einer anderen Stelle im linken Bein als damals, aber vielleicht handelt es sich um eine Folgeerscheinung des ersten Problems. In den letzten Wochen lief das Training wieder gut, allerdings bin ich vorsichtshalber nur auf der Bahn und im Wald gelaufen und nicht auf der Straße.“

Sie sind zum ersten Mal bei einem Marathon nicht ins Ziel gekommen. Ist das ein entscheidender Rückschlag in der letzten Phase Ihrer Karriere?

Irina Mikitenko: „Natürlich bin ich traurig. Aber ich weiß, dass das hier nicht das Ende meiner Karriere ist und auch kein entscheidender Rückschlag. Ich bin noch nicht satt vom Marathon-Erfolg.“

Wie geht es jetzt weiter?

Irina Mikitenko: „So bald wie möglich beginne ich mit dem Training für die 10.000 Meter, die ich bei den Europameisterschaften laufen möchte. Danach folgt ein Herbstmarathon. Ich will mich mit einem guten Rennen zurückmelden und habe schon jetzt Lust auf den nächsten Marathon. Das Fernziel, bei Olympia 2012 in London Marathon zu laufen, bleibt unverändert bestehen.“

Text: race-news-service.com
Foto: photorun.net
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27.04.2010

Hier finden Sie weitere Informationen zum London-Marathon 2018.

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