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Dresden-Marathon 2015 Kiprotich verpasst Streckenrekord knapp

Die Kenianerin Gladis Kiprotich und Äthiopier Neda Muleta sind die Sieger des 17. Dresden-Marathons, bei dem mehr als 8.000 Läufer starteten.

Dresden-Marathon 2015 +
Foto: Norbert Wilhelmi

Vorbei an den Sehenswürdigkeiten der sächsischen Landeshauptstadt liefen auch die ostafrikanischen Spitzenathleten, die den Sieg des Dresden-Marathons unter sich ausmachten.

Eine attraktive Strecke vorbei an zahlreichen Sehenswürdigkeiten und ideale Laufbedingungen warteten auf die knapp über 8.000 Teilnehmer des Dresden-Marathons, der bereits zum 17. Mal stattfand. Vor allem Läufer aus Ostafrika dominierten das Rennen in der sächsischen Landeshauptstadt. So gewannen der Äthiopier Neda Muleta und die Kenianerin Gladis Kiprotich.

Für runnersworld.de war der Fotograf Norbert Wilhelmi beim Dresden-Marathon vor Ort. Seine schönsten Bilder finden Sie ober- und unterhalb dieses Artikels.

Kiprotich verpasst den Streckenrekord des Dresden-Marathons knapp

Als Gladys Kiprotich die Ziellinie des Dresden-Marathons überquerte, hatte sie den Streckenrekord aus dem Jahre 2003 knapp verfehlt. Damals brauchte die Polin Aniela Nikiel 2:35:11 Stunden. Schlussendlich fehlten Kiprotich also fünf Sekunden, da ihre Uhr bei 2:35:16 Stunden stehen geblieben war. Auch die restlichen Plätze des Siegerpodiums der Damen gingen an Kenianerinnen: Zweite wurde die dreimalige Dresden-Marathon-Siegerin Prisca Kiprono in 2:41:07 Stunden, Dritte Gladys Kerubo Otero in 2:52:08 Stunden.

Äthiopier Muleta gewinnt Dresden-Marathon

Innerhalb von 32 Sekunden überquerten die drei schnellsten Männer die Ziellinie des Dresden-Marathons. Erster wurde der Äthiopier Neda Muleta, der 2:14:59 Stunden benötigte. Hinter ihm liefen die beiden Kenianer Vincent Kipchumba in 2:15:22 Stunden und Edwin Kosgei in 2:15:31 Stunden auf die Plätze zwei und drei. Markus Hauber lief in 2:30:32 Stunden sowohl die beste deutsche als auch die beste europäische Zeit.

3.054 Finisher beim Halbmarathon des Dresden-Marathons 2015

Weit mehr als die doppelte Anzahl an Finishern gegenüber der vollen Marathons-Distanz, verzeichnete die Halbe. Über 3.000 Läufer erreichten das Ziel. Auch hier konnte der Äthiopier Rike Agaru Adula das ewige Länder-Duell mit Kenia für sich entscheiden. Nach 1:05:39 Stunden lief er über den Zielstrich. Zweiter wurde der Kenianer James Kiptum Barmasai in 1:07:07 Stunden. Dahinter reihte sich der beste Deutsche Christian Krannich mit 1:10:12 Stunden in die Ergebnis-Liste ein und sicherte sich den starken dritten Platz. Bemerkenswert war auch die Leistung des Neuntplatzierten. U18-Athlet Philipp Dressel-Putz lief nach sehr guten 1:13:48 Stunden ins Ziel.

Deutlicher Sieg für Gesa Bohn im Halbmarathon

Das Frauen-Rennen entschied Gesa Bohn in 1:17:12 Stunden klar für sich. Knapp vier Minuten dahinter lief die Zweitplatzierte Sandra Boitz (1:21:05 Stunden) ein. Dritte wurde Maria Heinrich in 1:22:17 Stunden.

Den 10-km-Lauf entschied Marc Schulze mit schnellen 31:03 Minuten ebenso deutlich für sich wie Julia Kick in 34:53 Minuten. Beide hatten über eine Minuten Vorsprung auf ihre Verfolger.
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Autor: Sebastian Probst 18.10.2015

Hier finden Sie weitere Informationen zum Dresden-Marathon 2016.

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