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Spannende Rennen Marathon-Rückschau: Yokohama, Istanbul, Valencia

In Valencia gewann Jacob Kendagor aus Kenia, Tomomi Tanaka triumphierte beim Elite-Frauenmarathon im japanischen Yokohama, in Istanbul siegte der Marokkaner Hafid Chani.

Jacob Kendagor gewann den Valencia-Marathon. +
Foto: photorun.net

Jacob Kendagor gewann den Valencia-Marathon.

Jacob Kendagor hat den Valencia-Marathon gewonnen. Der 30-jährige Kenianer feierte in Spanien am Sonntag den größten Erfolg seiner Karriere über die 42,195-km-Strecke. Kendagor lief 2:08:37 Stunden. Der avisierte Streckenrekord von 2:07:14, zugleich die schnellste je in Spanien gelaufene Marathonzeit, geriet bei steigenden Temperaturen und aufkommendem Wind auf den letzten zehn Kilometern jedoch außer Reichweite. Kendagor, der im vergangenen Jahr auch den Berliner Halbmarathon gewonnen hatte, war in Valencia deutlich vor seinen Landsleuten Samuel Kosgei (2:09:08) und Francis Kiprop (2:09:20) im Ziel.

Erst sechs Kilometer vor dem Ziel fiel die Entscheidung im Rennen der Frauen. Hier setzte sich Beata Naigambo aus einer dreiköpfigen Spitzengruppe ab. Die Läuferin aus Namibia gewann schließlich in 2:30:52 vor den Kenianerinnen Ednah Kimaiyo (2:31:20) und Pamela Rotich (2:31:35).

In Yokohama triumphierte Tomomi Tanaka aus Japan

Einen Heimsieg gab es währenddessen beim japanischen Elite-Frauenmarathon in Yokohama. Bei dem hochklassigen Rennen triumphierte Tomomi Tanaka in 2:26:57 Stunden. Die 26-Jährige kam in ihrem zweiten Marathonrennen zum ersten Sieg – es war allerdings denkbar knapp. Nach einem Schlussspurt war Tanaka nur zwei Sekunden vor der Kenianerin Philes Ongori im Ziel. Ein erstaunliches Debüt rannte die erst 19-jährige Japanerin Reia Iwade, die als Dritte 2:27:21 erreichte. Dagegen lief es einmal mehr nicht gut für Marathon-Olympiasiegerin Tiki Gelana. Die Äthiopierin quälte sich mit Rückenschmerzen herum und wurde schließlich Sechste in 2:29:13.

Marrokaner gewinnt in Istanbul

Ebenfalls am Sonntag fand der Istanbul-Marathon statt. Hier gewann der Marokkaner Hafid Chani mit 2:11:53 Stunden während die Äthiopierin Amane Gobena als schnellste Frau nach 2:28:46 im Ziel war. Zum wiederholten Male konnte die aus Äthiopien stammende 10.000-m-Europarekordlerin Elvan Abeylegesse ihr Potenzial nicht auf die Marathonstrecke übertragen. Die Türkin wurde Fünfte mit 2:32:15 Stunden. Vor einem Jahr hatte sie in Istanbul bei ihrem Marathondebüt als Zweite ihre nach wie vor aktuelle Bestzeit von 2:29:30 erreicht.
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Autor: race-news-service.com 17.11.2014

Hier finden Sie weitere Informationen zum Istanbul Eurasia Marathon 2017.

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