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Dubai-Marathon 2014 Rasantes Rennen in Dubai zu erwarten

Gleich zwei Läufer mit Bestzeiten unter 2:05 Stunden sind am 24. Januar am Start des Dubai-Marathons und werden um die 200.000-Dollar-Siegprämie kämpfen.

Atsedu Tsegay möchte als dritter Debütant in Folge in Dubai gewinnen. +
Foto: Giancarlo Colombo / photorun.net

Atsedu Tsegay möchte als dritter Debütant in Folge in Dubai gewinnen.

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Das höchste Preisgeld und die schnellste Strecke unter den hochkarätigsten Marathonrennen der Welt bietet Dubai. In den vergangenen zwei Jahren gab es bereits außerordentliche Resultate bei diesem Rennen, doch eigentlich hoffen die Veranstalter auf einen Weltrekord. Diese Marke stellte Wilson Kipsang (Kenia) im vergangenen Jahr mit 2:03:23 Stunden in Berlin auf. Wenn am Freitag die 15. Auflage des Dubai-Marathons gestartet wird, gehen zwei Läufer mit Bestzeiten von unter 2:05 Stunden ins Rennen: Markos Geneti (Äthiopien) und Jonathan Maiyo (Kenia) gehören zu den Favoriten auf die 200.000-Dollar-Siegprämie. Im Frauenrennen ist ein Duell zwischen den Äthiopierinnen Meselech Melkamu und Meseret Hailu zu erwarten.

„Wir hoffen auf eine Zeit von unter 2:04 Stunden”, erklärte Race-Direktor Peter Connerton am Mittwoch im Rahmen einer Pressekonferenz. Vor zwei Jahren hatte der äthiopische Debütant Ayele Abshero das Rennen in der nach wie vor aktuellen Kursbestzeit von 2:04:23 gewonnen. Damals blieben in Dubai zum ersten Mal bei einem Marathon auf einer rekordkonformen Strecke vier Läufer unter 2:05 Stunden. Ein Jahr später steigerte das Rennen diese Marke sogar auf fünf Läufer. Mit Lelisa Desisa (Äthiopien) war dabei erneut ein Debütant vorne.

Am Freitag geht nun wiederum ein Debütant ins Rennen, der das Zeug hat, ganz vorne zu landen: der Äthiopier Atsedu Tsegay. Kann er die ungewöhnliche Debütanten-Siegserie fortsetzen? „Ich habe mich für Dubai entschieden, weil ich weiß, dass ich hier auf einer sehr schnellen, flachen Strecke laufen werde. Es ist mein Ziel eine Zeit von 2:05 Stunden zu erreichen – und natürlich will ich versuchen, die Serie fortzusetzen“, erklärte der 22-Jährige, der mit 58:47 Minuten die fünftschnellste Halbmarathonzeit aller Zeiten erreicht hat. „Egal welches Tempo die Spitzengruppe läuft – ich werde ihnen folgen.“

Jonathan Maiyo weiß um die Stärke der äthiopischen Debütanten und sagt: „Markos Geneti ist ein starker Rivale und es gibt viele andere – besonders aber auch die Debütanten.“ Der Kenianer war vor zwei Jahren als Vierter in Dubai seine persönliche Bestzeit gelaufen (2:04:56). Damals lag er nur zwei Sekunden hinter Markos Geneti (2:04:54). “Wenn wir alle gut zusammenarbeiten, kann es am Freitag ein Weltrekordrennen geben. Ich weiß, dass ich schneller laufen kann als vor zwei Jahren“, erklärte Maiyo.

Sechs Läufer sind mit Bestzeiten von unter 2:07 Stunden im Rennen, weitere neun blieben bisher unter 2:10. „Ich träume von einem Weltrekord“, erklärte Ahmed Al Kamali, der Präsident des Leichtathletik-Verbandes der Vereinigten Arabischen Emirate.

Das Elitefeld der Frauen erscheint so stark wie vor zwei Jahren, als zum nach wie vor einzigen Mal drei Athletinnen in einem Rennen unter 2:20 Stunden liefen. Damals stellte Aselefech Mergia (Äthiopien) mit 2:19:31 den aktuellen Streckenrekord auf. In dem außergewöhnlichen Rennen reichte eine Zeit von 2:21:30 – diese wäre 2013 gut genug gewesen, um weltweit alle außer vier Marathonläufe zu gewinnen – nur zu Rang sechs in Dubai.

Sechs Frauen stehen mit Bestzeiten von unter 2:24 Stunden auf der Startliste, darunter sind die äthiopischen Stars Meselech Melkamu (2:21:01) und Meseret Hailu (2:21:09). „Bei einem solchen Frauenfeld sollte es Richtung Streckenrekord gehen“, sagte Peter Connerton.

„Ich bin nach Dubai gekommen, weil ich auf der schnellen Strecke laufen möchte“, sagte Meselech Melkamu, die 2012 ihren Debüt-Marathon in Frankfurt gewonnen hatte (2:21:01). „Ich habe gut trainiert und bin gut in Form für Dubai.“ Zu ihren schärfsten Rivalinnen wird ihre Landsfrau Meseret Hailu zählen, die in Amsterdam 2012 ihre Bestzeit aufgestellt hatte (2:21:09).
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Autor: race-news-service.com 22.01.2014

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