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Marathon Hamburg 2016 Schnelle Zeiten in Aussicht

Der 31. Marathon Hamburg verspricht ein schnelles Rennen zu werden. Neben dem Titelverteidiger Shumi Dechasa ist auch Tadesse Tola mit einer Bestzeit von 2:04:49 am Start. Julian Flügen will seine Olympia-Norm weiter unterbieten.

Julian Flügel tritt beim Haspa Marathon Hamburg 2016 an +
Foto: photorun.net

Julian Flügel startet erneut in Hamburg.

Julian Flügel wird seinen Frühjahrsmarathon am 17. April in Hamburg laufen. Das gaben die Veranstalter heute bekannt. Tadesse Tola und Shumi Dechasa führen derweil die Liste der Topathleten beim 31. Haspa Marathon Hamburg an. Während der Äthiopier Tola mit einer Bestzeit von 2:04:49 Stunden der schnellste Läufer auf der Startliste ist, kehrt mit seinem früheren Landsmann Dechasa der Sieger des Rennens von 2014 zurück. Der seit 2013 für Bahrain startende Dechasa stellte in Hamburg vor zwei Jahren seine nach wie vor aktuelle Bestzeit von 2:06:43 auf. Er ist einer von sechs Läufern, die mit einem persönlichen Rekord von unter 2:07:30 Stunden ins Rennen gehen. Beim größten deutschen Frühjahrsmarathon werden am 17. April alles zusammen rund 23.000 Läufer erwartet. Anmeldungen sind aber nach wie vor noch möglich.

Julian Flügel will trotz Olympia-Norm nochmal schneller laufen

Der 29-jährige Julian Flügel (Asics Team Memmert) hat die Marathon-Olympia-Norm von 2:14:00 beim Berlin-Marathon im vergangenen September mit 2:13:57 knapp unterboten. In Hamburg ist es sein Ziel, sich weiter zu verbessern - auch im Hinblick auf die Nominierung. Denn aufgrund der nationalen Konkurrenz könnte es sein, dass seine derzeitige Marathonzeit von 2:13:57 am Ende nicht ganz ausreicht für das Olympia-Ticket. Für Julian Flügel wird es bereits der dritte Start in Folge beim Marathon Hamburg sein. 2014 war er 14. in 2:15:39, im vergangenen Jahr belegte er Rang 16 in 2:14:51.

Anja Scherl stößt zum Frauen-Elitefeld des Marathon Hamburg

Das Frauen-Elitefeld hatten die Veranstalter bereits zuvor bekannt gegeben. Hinzu gekommen ist jedoch Anja Scherl (LG Telis Finanz Regensburg), die nach einer starken Steigerung im Halbmarathon auf 71:17 Minuten versuchen will, die Olympia-Norm von 2:30:30 zu unterbieten. Bisher steht ihre Bestzeit bei 2:36:31 Stunden.

Für den 26-jährigen Shumi Dechasa geht es darum, bei seinem dritten Start in Hamburg den zweiten Sieg zu erreichen und möglichst seine Bestzeit zu unterbieten. 2012 war er beim größten deutschen Frühjahrs-Marathon ein starkes Debüt gelaufen. Dechasa wurde damals mit 2:07:56 Vierter. Dann steigerte er sich bei seinem Sieg 2014 auf 2:06:43.
Shumi Dechasa wird zum dritten Mal in Hamburg starten +
Foto: Haspa Marathon Hamburg

Shumi Dechasa und Philemon Rono gehören zu den großen Favoriten.

Am 17. April muss Shumi Dechasa beim Rennen um den Sieg vor allen zwei frühere Landsleute und zwei Kenianer im Blick haben: Tadesse Tola führt mit seiner vor drei Jahren in Dubai erzielten Zeit von 2:04:49 Stunden die Startliste an. Er ist zudem der schnellste Läufer der je in der Geschichte des Rennens verpflichtet wurde. Der 28-Jährige ist der Marathon-WM-Bronzemedaillengewinner von 2013. Ebenfalls schon schneller als Shumi Dechasa war Feyisa Bekele. Der Äthiopier kam zuletzt aber an seine Bestzeit, die er 2012 in Amsterdam mit 2:06:26 aufstellte, nicht mehr heran.

Dritter Start in Folge beim Marathon Hamburg für Philemon Rono

Dagegen zeigt Philemon Rono konstant gute Form. 2014 lief der Kenianer in Hamburg ein ausgezeichnetes Marathondebüt mit Platz drei in 2:07:07. Nach einem starken vierten Rang mit 2:08:18 vor einem Jahr wird Rono zum dritten Mal in Folge in Hamburg starten. Der 25-Jährige zeigte vor kurzem eine vielversprechende Leistung über die Halbmarathondistanz: In der leistungsmindernden Höhenluft von Nairobi lief er 60:42 Minuten und verfehlte seine Bestzeit um lediglich drei Sekunden. Ezekiel Chebii ist der zweite Kenianer, den Dechasa beachten muss. Er steigerte sich im vergangenen Herbst in Amsterdam auf 2:07:18. „Wir sind sehr gespannt auf das Rennen. Wenn die Rahmenbedingungen stimmen, können wir am 17. April einige sehr gute Zeiten sehen“, sagte Race-Direktor Frank Thaleiser.

Ein weiterer prominenter Läufer, der allerdings nicht mehr in der Lage sein wird, ganz vorne mitzulaufen, steht in der Startliste: Hendrick Ramaala spekuliert wohl auf einen letzten, vierten Olympiastart. Der bereits 44-jährige Südafrikaner, der 2006 in London als Dritter 2:06:55 erreichte und zwei Jahre zuvor den New York-Marathon gewonnen hatte, müsste sich allerdings noch einmal deutlich steigern. 2009 lief er zuletzt eine Zeit von unter 2:12.
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Autor: race-news-service.com 15.03.2016

Hier finden Sie weitere Informationen zum Marathon Hamburg 2017.

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