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Wolfgangseelauf 2015 Seriensieger holte 7. Sieg

4.700 Läufer meldeten für den 44. Wolfgangseelauf. Hosea Tuei aus Kenia erkämpfte in einem spannenden Zielsprint seinen siebenten Sieg über die 27 Kilometer.

Wolfgangseelauf 2015 +
Foto: Hörmandinger

Größtenteils flach, hat die Strecke auch die ein oder andere Steigung zu bieten.

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Bei perfektem Laufwetter holte sich der Seriensieger Hosea Tuei aus Kenia in einem spannenden Zielsprint seinen siebenten Sieg über den 27-Kilometer-Klassiker bei der 44. Auflage des Internationalen Wolfgangseelaufes. Bei ihrer Premiere am Wolfgangsee gewann seine Landsfrau Stellah Barsosio das Damen-Rennen.

In der Bildergalerie ober- und unterhalb dieses Artikels finden Sie ein paar Impressionen vom Wolfgangseelauf 2015.

Über 4.700 Meldungen aus 40 Nationen sorgten für einen neuen Teilnehmer-Rekord.

Rekordsieger Hosea Tuei holt sich 7. Titel beim 27-km-Klassiker

Die Favoriten über den 27-km-Klassiker rund um den Wolfgangsee, allesamt aus Kenia, sorgten für einen spannenden Rennverlauf. Vom Start weg bildete sich eine vierköpfige Spitzengruppe rund um den Sechsfachsieger Hosea Tuei, der auch mit 1:26:10 Stunden den Streckenrekord aus 2012 hält. Erst bei Kilometer 22 in Strobl fiel Joel-Maina Mwangi (Kenia) ab und musste seine drei Landsmänner ziehen lassen. Einen Kilometer vor dem Ziel nutzte Hosea Tuei seine Erfahrungen und zog zu einem langen Schlusssprint an. Nur Hillary-Kiptum Kimaiyo konnte ihm folgen und lieferte sich mit ihm einen spannenden Zielsprint, den Tuei mit einem Lächeln auf den Lippen für sich entschied. Er sicherte sich mit einer Sekunde Vorsprung in 1:30:30 Stunden seinen siebenten Sieg am Wolfgangsee.

„Ich wusste, dass ich das Rennen erneut zu meinen Gunsten entscheiden kann. Ich bin überglücklich und freue mich sehr darüber“, so 28-jährige Gewinner aus Kenia, der den Wolfgangseelauf besonders ins Herz geschlossen hat. Als bester Österreicher erreichte Robert Gruber aus Hof bei Salzburg in 1:35:01 Stunden das Ziel im Zentrum von St. Wolfgang: „Es war ein hartes Rennen, aber ich bin mit meiner Leistung sehr zufrieden.“ Er durfte sich bei der Siegerehrung erstmals über die „Weiße Rössl“ Skulptur freuen, die den 27-km-Klassiker Siegern überreicht wurde.
Wolfgangseelauf 2015 +
Foto: Hörmandinger

Das 27-km-Rennen des Wolfgangseelaufs 2015 entschied sich erst auf den letzten Metern.

Kenianischer Erfolg auch im Frauen-Rennen des Wolfgangseelaufs 2015

Bei den Damen führte bis Kilometer 22 die erst 20-jährige Kenianerin Pauline Eapan das Feld an. Doch dann startete Stellah Barsosio ihren Angriff und lief ihrer Landsfrau auf den letzten fünf Kilometern davon. Sie siegte bei ihrer ersten Teilnahme beim Wolfgangseelauf in 1:47:37 Stunden knapp zwei Minuten vor Eapan (1:49:21 Stunden) und fünfeinhalb Minuten vor der Ukrainerin Oksana Ugrunchuk (1:53:07 Stunden). „Ich kannte die Strecke nicht und kämpfte mich über den schweren Anstieg. Das tatsächliche Rennen begann für mich erst danach. Und als ich merkte, dass Pauline zu straucheln begann, nutzte ich meine Chance. Ich bin überglücklich, hier gewonnen zu haben“, so die strahlende Siegerin Barsosio. In 2:06:22 Stunden landete als schnellste Österreicherin die erst 14-jährige Judith Schneider als Gesamtsiebente in diesem starken internationalen Feld.

Mit 2.018 Anmeldungen war der 27-km-Klassiker rund um den Wolfgangsee der teilnehmerstärkste Lauf. Unter die Teilnehmer mischte sich unter anderem die Super-G Olympiasiegerin Andrea Fischbacher, die nach 2:35:14 Stunden die Ziellinie querte.

Erster Marathonsieg für Lokalmatador Greiner beim Wolfgangseelauf 2015

Der gebürtige St. Wolfganger Stefan Greiner setzte sich beim Anstieg zum Falkenstein von seinen Verfolgern ab und siegte mit 2:53:49 Stunden klar vor seinem Landsmann Matthias Schiller. „Es war ein perfekter Lauf. Am Falkenstein konnte ich meine Stärke am Berg ausspielen und den Grundstein für meinen ersten Marathonsieg legen. Ein Traum geht heute für mich in Erfüllung“, so Greiner. Auf Platz zwei folgte ihm Matthias Schiller in 2:56:25 Stunden vor dem drittplatzierten Ukrainer Orest Babiak in 2:57:28 Stunden.

Das Damenrennen entschied die Streckenrekordhalterin Veronika Limberger bereits zum zweiten Mal nach 2014 für sich. Sie siegte in 3:20:18 Stunden vor der Deutschen Anne Hartmann (3:22:49 Stunden) und der Salzburgerin Anna-Susanne Paar (3:35:18 Stunden). „Es ist ein tolles Gefühl, seinen Titel verteidigen zu können. Auch wenn ich stellenweise kämpfen musste, so konnte ich vor allem die letzten drei Kilometer genießen“, so Limberger.

Über 1.500 Teilnehmer beim 10-km-Uferlauf

1.546 Läufer hatten sich für den 10-Kilometer-Uferlauf von Gschwendt nach St. Wolfgang gemeldet. Die beiden Oberösterreich Jürgen Aigner (33:14 Minuten) und Bernadette Schuster (37:29 Minuten) holten sich die Tagessiege über diese Distanz. Den 5,2-Kilometer-Panoramalauf von Strobl nach St. Wolfgang gewannen der 19-jährige Julian Kreutzer vom Team Silvesterlauf Peuerbach in 17:34 Minuten und die Deutsche Waltraud Berger in 19:53 Minuten.

Mehr als zufrieden gaben sich am Ende auch die Veranstalter des Wolfgangseelaufs 2015 – allen voran Organisator Franz Sperrer. Das deutliche Teilnehmer-Plus von 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr belohne für die ganzjährigen Bemühungen. Und auch das Wetter zeigte sich bereits zum fünften Mal infolge von seiner besten Seite.
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19.10.2015

Hier finden Sie weitere Informationen zum "Rund um den Wolfgangsee" 2017.

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