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Schnelles Frauenrennen Top-Frauen in Mainhattan am Start

Beim Frankfurt-Marathon am 30. Oktober 2016 steht das Frauenrennen im Fokus: Knackt Halbmarathon-Weltmeisterin Peres Jepchirchir bei ihrem ersten ernsthaften Marathon gleich den Streckenrekord?

Peres Jepchirchir +
Foto: www.photorun.net

Peres Jepchirchir könnte in Frankfurt eine Weltklassezeit erreichen.

In der Regel war es in den letzten Jahren das Männerrennen, das in Frankfurt die Schlagzeilen produzierte. Das könnte dieses Mal anders sein. Denn unter den Topläuferinnen befindet sich eine Athletin, die das Potenzial hat, für Furore zu sorgen: Peres Jepchirchir wird beim Mainova Frankfurt-Marathon ihr erstes ernsthaftes Rennen über die 42,195 km laufen. Die Kenianerin stürmte im vergangenen Jahr in die Weltspitze und gewann nun im März den WM-Titel im Halbmarathon. In Kisumu (Kenia) ist sie bereits schon einmal einen Marathon gelaufen und kam dabei nach 2:47:33 ins Ziel. In Frankfurt dürfte die Trainingspartnerin von Mary Keitany ganz andere Zeiten im Kopf haben. Vielleicht kann sie in einem möglichen Duell mit Mamitu Daska sogar den Streckenrekord von 2:21:01 gefährden. Die Äthiopierin Daska ist eine Frankfurt-Spezialistin: Ihre drei schnellsten Marathonzeiten lief sie am Main! 2011 gewann Mamitu Daska das Rennen in 2:21:59 Stunden, 2012 war sie Dritte mit 2:23:52 und 2013 Vierte in 2:23:23. Die große Favoritin auf den deutschen Meistertitel ist Fate Tola (LG Braunschweig). In Frankfurt wird sie ihren ersten Marathon als deutsche Staatsbürgerin laufen. Vielleicht kann sie sich schon hier für den WM-Marathon 2017 in London ins Gespräch bringen.

Bei den Männern sind nach dem derzeitigen Stand zwei Athleten hervorzuheben: Tadesse Tola und Mark Korir. Der Äthiopier Tola war vor sechs Jahren bereits schon einmal Zweiter in Frankfurt. Mark Korir (Kenia) ist der Sieger des Paris-Marathons 2015.

Daten und Fakten

IAAF Gold Label Race
Meldezahl: vorauss. 15.000
Anmeldungen noch möglich: ja
Internet: www.frankfurt-marathon.com
TV: Live im hr und Live-Stream im Internet
Siegprämie: 15.000 Euro
Gesamtpreisgeld (ohne Zeitprämien): 80.000 Euro
Streckenrekorde:
2:03:42 – Wilson Kipsang (KEN)
2:21:01 – Meselech Melkamu (ETH)

Topathleten und Bestzeiten:
Männer:
Tadesse Tola (ETH/2:04:49), Mark Korir (KEN/2:05:49), Birhanu Achamie (ETH/2:09:27), Moses Masai (KEN/2:10:36), Tobias Schreindl (LG Passau/2:18:33).

Frauen:
Mamitu Daska (ETH/2:21:59), Fate Tola (LG Braunschweig/2:25:14), Sarah Chebet (KEN/2:27:59), Kumeshi Deressa (ETH/2:28:42), Doris Changeywo (KEN/2:31:50), Peres Jepchirchir (KEN/2:47:33).
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19.09.2016

Hier finden Sie weitere Informationen zum Frankfurt-Marathon 2017.

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