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Die magische Grenze Wann fällt die Zwei-Stunden-Barriere im Marathon?

Der erste Marathonlauf unter zwei Stunden - Haile Gebrselassie, Patrick Makau und weitere Experten spekulieren über das Wann und Ob.

Gebrselassie und Makau 2011 in Berlin +
Foto: photorun.net

Haile Gebrselassie und Patrick Makau liefen 2011 in Berlin gegeneinander. Makau gewann mit neuem Weltrekord.

Wird es möglich sein, einen Marathon unter zwei Stunden zu laufen? Und wenn ja, wann dürfte das passieren? Der Kenianer Dennis Kimetto hält mit seiner Berliner Zeit von 2:02:57 Stunden den aktuellen Weltrekord. Gäbe es eine Zeit von 1:59:59 Stunden hätte Kimetto derzeit in einem theoretischen Vergleich über einen Kilometer Rückstand auf diese Fabelzeit. Es ist also noch viel Boden gutzumachen bis zur Traumbarriere. Nachfolgend äußern sich Mark Milde, der Race-Direktor des Berlin-Marathons, die früheren Marathon-Weltrekordler Patrick Makau (Kenia) und Haile Gebrselassie (Äthiopien) sowie Christoph Kopp, der unter anderem beim Frankfurt-Marathon das Elitefeld zusammenstellt, zu diesem Thema.

Das meinen Experten

Haile Gebrselassie, den viele als größten Läufer aller Zeiten einordnen, brach in Berlin zwei Weltrekorde und lief 2008 mit 2:03:59 als Erster unter 2:04 Stunden: „Ich glaube wirklich, dass eines Tages die Zwei-Stunden-Marke fällt. Es wird nicht in den nächsten 20 Jahren passieren, aber wir werden es erleben!“

Patrick Makau lief in Berlin 2011 mit 2:03:38 Stunden Weltrekord und entriss die Bestmarke dabei im direkten Duell dem Äthiopier Haile Gebrselassie: „Wenn ich die Entwicklungen in Kenia sehe und die vielen jungen Talente, die immer stärker werden, dann hoffe ich, dass wir eines Tages eine Zeit unter zwei Stunden sehen werden. Das wird natürlich noch dauern, aber ich glaube schon, dass es passieren wird.“
Mark Milde Race-Direktor des Berlin-Marathons +
Foto: photorun.net

Mark Milde

Mark Milde, Race-Direktor des Berlin-Marathons, bei dem zuletzt serienweise Weltrekorde gebrochen wurden: „Ich denke, dass die Zwei-Stunden-Barriere eines Tages durchbrochen wird. Aber das dauert bestimmt noch 15 Jahre. Ich kann mir vorstellen, dass Weiterentwicklungen im Laufschuhbereich eine Rolle spielen können, als auch der Untergrund auf dem gelaufen wird. Wir hoffen, dass Berlin mit seinen guten klimatischen Bedingungen weiterhin eine Rolle bei diesen Vorhaben spielen wird.“
Christoph Kopp +
Foto: photorun.net

Christoph Kopp

Christoph Kopp stellt unter anderem bei den Marathonläufen in Frankfurt, Hannover und Düsseldorf die Elitefelder zusammen: „Wenn man sich die statistische Entwicklung anschaut, dann wird es wahrscheinlich irgendwann wirklich in Richtung zwei Stunden gehen. Aber ich denke, das kann noch 50 Jahre dauern. Explosionsartige Entwicklungen sind zurzeit nicht zu erwarten. Wenn die Marke eines Tages fällt, hoffe ich, dass es auch eine saubere Leistung ist.“

Lesen Sie hier, was Mo Farah, Kenenisa Bekele und Jo Schindler über die Zwei-Stunden-Grenze über Marathon denken.
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Autor: race-news-service.com 10.07.2015
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