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Duell beim Berlin-Marathon Wilson Kipsang vs. Kenenisa Bekele

Beim Berlin-Marathon am 25. September 2016 läuft alles auf ein Duell zwischen Ex-Weltrekordler Wilson Kipsang und Äthiopiens Superstar Kenenisa Bekele hinaus.

Kenenisa Bekele Dubai Berlin +

Kenenisa Bekele will auf der schnellen Berliner Strecke zeigen, was er über 42,195 Kilometer laufen kann.

Einmal mehr wird das Männerrennen beim BMW Berlin-Marathon im Mittelpunkt stehen. Dabei kommt es zum Duell zwischen dem Ex-Weltrekordler Wilson Kipsang (Kenia), der mit seiner Bestzeit von 2:03:23 immer noch der viertschnellste Läufer aller Zeiten ist, und Äthiopiens Superstar Kenenisa Bekele, der sich nach langer Verletzungspause im Frühjahr mit einem dritten Rang in London zurückgemeldet hatte. Mit seiner Bestzeit von 2:05:04 liegt er jedoch noch ein gutes Stück hinter seinen Möglichkeiten. Kipsang und Bekele werden die schnelle Berliner Strecke nutzen wollen, um sehr schnelle Zeiten zu laufen. Ergebnisse im Bereich von 2:04 Stunden und vielleicht sogar schneller scheinen möglich, zumal neben Kipsang und Bekele eine Reihe von weiteren Weltklasseläufern am Start sein werden. Neun Athleten weisen Bestzeiten von 2:06:00 Stunden und darunter auf. Eine derartige Breite in der Spitze gab es noch nie beim spektakulärsten deutschen Straßenlauf. „Ich denke, wir werden an der Spitze dieses Mal eine relativ große Gruppe sehen, denn es gibt eine Reihe von Athleten, die in der Lage sind auch ein Tempo im Bereich von unter 2:04 Stunden mitzugehen. Es kann sehr spannend werden und - abhängig natürlich vom Wetter - auch sehr schnell“, sagte Race-Direktor Mark Milde. Von den deutschen Topläufern könnte wohl am ehesten Steffen Uliczka (SG TSV Kronshagen-Kieler TB) einen Sprung nach vorne machen. Der frühere Hindernisläufer hat bisher erst eine Zeit von 2:20:19 Stunden zu stehen.

Keine Hochkaräterin bei den Frauen

Vergleichsweise weniger spektakulär besetzt ist das Rennen der Frauen in Berlin. Vier Läuferinnen gehen mit Bestzeiten von unter 2:25 Stunden an den Start, wobei sich ein äthiopischer Dreikampf zwischen Aberu Kebede (Bestzeit: 2:20:30), Amane Beriso (2:20:48), Birhane Dibaba (2:22:30) abzeichnet. Kebede hat den BMW Berlin-Marathon bereits zweimal gewonnen (2010 und 2012). Mit einem dritten Sieg könnte sie aufschließen zu den beiden Rekord-Siegerinnen des Rennens: Uta Pippig und Renata Kokowska gewannen jeweils dreimal. „Bei den Frauen macht es sich bemerkbar, dass wir ein olympisches Jahr haben und daher viele Topläuferinnen in Rio gelaufen sind. Im Vergleich zu den Männern ist die internationale Spitze nicht ganz so breit. Aber diese Situation bietet natürlich eine Chance für eine andere Läuferin, sich in Szene zu setzen“, sagte Mark Milde und fügte hinzu: „Wir hoffen auch im Frauenrennen auf eine Weltklassezeit.“ Gut für eine deutliche Steigerung ist Katharina Heinig (Eintracht Frankfurt), die bisher 2:33:56 Stunden als Bestzeit aufweist. Im Frühjahr hatte sie Pech, weil sie beim Zürich-Marathon mit einer Unterkühlung aufgeben musste.

Daten und Fakten

Abbott World Marathon Majors (WMM)-Rennen
IAAF Gold Label Race
Meldezahl: 41.283
Anmeldungen noch möglich: nein
Internet: www.berlin-marathon.com
TV: Live in der ARD
Siegprämie: 40.000 Euro
Gesamtpreisgeld: 233.000 Euro
Streckenrekorde:
2:02:57 – Dennis Kimetto (KEN) WR
2:19:12 – Mizuki Noguchi (JPN)

Topathleten und Bestzeiten:
Männer:
Emmanuel Mutai (KEN/2:03:13), Wilson Kipsang (KEN/2:03:23), Tsegaye Mekonnen (ETH/2:04:32), Kenenisa Bekele (ETH/2:05:04), Vincent Kipruto (KEN/2:05:13), Sisay Lemma (ETH/2:05:16), Eliud Kiptanui (KEN/2:05:21), Evans Chebet (KEN/2:05:33), Mark Kiptoo (KEN/2:06:00), Alfers Lagat (KEN/2:06:58), Jacob Kendagor (KEN/2:07:47), Yuki Kawauchi (JPN/ 2:08:14), Suleiman Simotwo (KEN/2:08:49), Kibrom Ghebregiabhier (ERI/2:09:36), Geoffrey Ronoh (KEN/2:10:09), Falk Cierpinski (SG Spergau/2:13:30), Marcel Bräutigam (GuthsMuths Rennsteiglaufverein/2:17:05), Steffen Uliczka (SG TSV Kronshagen-Kieler TB/2:20:19).
Frauen:
Aberu Kebede (ETH/2:20:30), Amane Beriso (ETH/2:20:48), Birhane Dibaba (ETH/2:22:30), Reina Iwade (JPN /2:24:38), Ruti Aga (ETH/2:25:27), Janet Ronoh (KEN/2:26:03), Risa Takenaka (JPN/2:28:09), Katharina Heinig (Eintracht Frankfurt/2:33:56).
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19.09.2016

Hier finden Sie weitere Informationen zum Berlin-Marathon 2017.

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