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Mubarak Shami läuft Jahresweltbestzeit in Paris

Mubarak Shami (Katar) hat in der bisher schnellsten Zeit des Jahres den Paris-Marathon gewonnen.

Der frühere Kenianer Mubarak Shami (Katar) lief in Paris trotz des warmen Wetters bei Temperaturen um 20 Grad Celsius 2:07:19 Stunden und hatte dabei über zweieinhalb Minuten Vorsprung auf den Äthiopier Gashaw Melese (2:09:53). Dritter wurde Daniel Rono (Kenia) in 2:10:28.

Shami, der vor zwei Jahren den Wien-Marathon gewonnen hatte, stellte nun in Paris eine persönliche Bestzeit und einen Landesrekord auf. 2005 war der Katari zudem Zweiter bei der Halbmarathon-WM, wobei er erst auf dem letzten Meter gegen Fabiano Joseph (Tansania) verloren hatte. Der 26-Jährige Shami hatte sich in Paris acht Kilometer vor dem Ziel von Melese gelöst.

Schnellste Frau unter 35.000 gemeldeten Läufern war die Äthiopierin Magarsa Tafa in flotten 2:25:07. Auch hier war der Vorsprung deutlich: Gulnara Vygovskaya (Russland) wurde in 2:28:22 Zweite, Christelle Dauney (Frankreich) belegte mit 2:28:54 Rang drei.

Drei Kenianer vorne in Turin

Temperaturen von 23 Grad herrschten beim Turin-Marathon. Das warme Wetter hatte auch hier Einfluss auf die Siegzeiten, die langsamer waren als erwartet. Der Kenianer Philemon Tarbei gewann das Rennen in 2:10:24 vor seinen Landsleuten Yusuf Songoka (2:10:51) und Hillary Bett (2:11:05). Der Italiener Daniele Caimmi lief in 2:11:10 auf Platz vier. Schnellste Frau war Aniko Kalovics (Ungarn), die in 2:29:24 als einzige unter 2:30 blieb. Zweite wurde die Kenianerin Caroline Kwambai mit 2:34:52.

Paukenschlag in Linz

Einen Paukenschlag gab es trotz des warmen Wetters beim Linz-Marathon in Österreich, wo der Ukrainer Alexander Kuzin in 2:07:33 gewann. Vorjahressieger Benjamin Itok (Kenia) belegte mit enormem Abstand Rang zwei in 2:12:06. Schnellste Frau war die Österreicherin Eva-Maria Gradwohl mit 2:37:36.

Abschiedsrennen von O’Sullivan in Dublin

Ihr Abschiedsrennen in ihrem Heimatland Irland bestritt Sonia O’Sullivan, die inzwischen auch die australische Staatsbürgerschaft besitzt. Die 37-Jährige, die ihre Karriere noch in diesem Jahr beenden möchte, kam bei dem 10-km-Rennen in Dublin allerdings nicht über Rang elf in 37:04 Minuten hinaus. Es gewann Victoria Mitchell (Autralien) in 33:06. Bei den Männern setzte sich Abraham Chebii (Kenia) in 28:47 vor Craig Mottram (Australien/29:00) durch.

Eine Million Dollar Preisgeld in Dubai

Währenddessen gaben die Veranstalter des Dubai-Marathons bekannt, dass es bei dem Marathon im kommenden Jahr ein Preisgeld von insgesamt einer Million Dollar geben wird. Die Sieger werden jeweils 250.000 Dollar erhalten. Dies ist doppelt so viel wie das derzeit höchste Marathon-Siegpreisgeld, das in Chicago gezahlt wird. Für einen Weltrekord offerieren die Veranstalter eine zusätzliche Prämie von einer Million Dollar.
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14.04.2007
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