
Im Sommer gehört die Sonnenbrille zur Grundausstattung. Foto: Runner's World
Sonnenlicht bedeutet nicht nur eine Gefahr für die Haut, sondern auch fürs Auge. Im Gegensatz zum feuerroten Sonnenbrand machen sich die Folgen von Sonneneinwirkung aufs Auge nicht so schnell bemerkbar. Die ungefilterte Strahlung ist eine ständige Bedrohung für die Sehkraft. Die Folgen zeigen sich häufig erst viel später: UV-Strahlen schaden langfristig – häufig lange Zeit völlig unbemerkt – den sensiblen Geweben des Auges. Spätfolgen können z.B. irreparable bleibende Schäden an Netzhaut sowie Linse sein, die das Sehvermögen einschränken. Sie verlaufen schmerzlos und machen sich erst nach Jahren bemerkbar.
Durch intensive Sonnenbestrahlung können sich außerdem die Bindehaut und sogar die Hornhaut des Auges entzünden. Daher ist ein Schutz bei längeren Läufen und während des Sports allgemein unbedingt notwendig. Bei der Wahl der Brille sollte daher nicht nur auf das Design geachtet werden, sondern auch auf die Funktion. Nur eine Qualitäts-Sonnenbrille kann den benötigten Schutz gewähren.
Gläser: Die Tönung macht’s:
Bei manchen Gläsern findet sich der Zusatz »polarisierend«, bzw. »polarized«: Diese Gläser verringern Lichtreflexionen. Bemerkbar ist das vor allem bei gleißendem Licht auf glatten Oberflächen (Wasser, Schnee, Straße), weniger Wirkung hat das im Wald oder bei unebenem Boden. Da wirken sich in den meisten Fällen orange getönte Gläser positiv aus, die die Kontraste bei schwächerem Licht verstärken. Sehr dunkle, schwarz, grau oder braun-getönte Gläser (oft für modische Sonnenbrillen verwendet), sind auch beim Laufen empfehlenswert, aber nur bei viel Sonne.











