Mehr als 6.000 Läufer über Rhein und Ruhr
Die 29. Auflage des Rhein-Ruhr-Marathons in Duisburg lockte in diesem Jahr mehr als 6.000 Teilnehmer an den Start.
Für Kreth war es ein bitteres Déjà-vu. Im letzten Jahr hatte der Afrikaner Richard Ngolepus – wie in diesem Jahr Kosgei – erst kurz vor dem Lauf gemeldet. Mit der Siegprämie wollte er seinen Rückflug nach Kenia finanzieren. Nachdem Magnus Kreth lange mitgehalten hatte, zog der Kenianer an ihm vorbei und sicherte sich den ersten Platz. Ebenso blieb der Läufer des ASV Duisburg in diesem Jahr bis Kilometer 36 gleichauf mit Samson Kosgei und musste sich dann geschlagen geben.
Mehr als 6.000 Läufer haben beim 29. Duisburg-Marathon Rhein und Ruhr überquert.
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Fast die Hälfte aller Läufer startete über die halbe Marathondistanz. Männer und Frauen zusammengerechnet waren es exakt 2.688 Teilnehmer, die das Ziel nach 21,1 Kilometern erfolgreich erreichten. Sascha Dee hatte am Ende die Nase vorn und siegte in 1:11:55 Stunden. Ihm folgten Salih Ozturk (1:13:22) und Muharrem Yilmaz in 1:15:04. Die Gewinnerin bei den Damen war Vanessa Rösler mit 1:25:59 Stunden vor Olga Ozturk (1:26:47) und Lisa Jascke (1:26:51).
Dass es nicht immer um schnelle Zeiten gehen muss, bewies der älteste Teilnehmer des Rhein-Ruhr-Marathons, Karl Pavan (DLRG Duisburg). Obwohl das Ziel offiziell nach 5:30 Stunden geschlossen wird, bauen die Veranstalter es erst ab, wenn auch der 87-Jährige es erreicht hat. In diesem Jahr finishte Pavan nach 6:50:09 Stunden.
Mit Laola-Wellen und fröhlichen Aktionen unterstützten die rund 60.000 Zuschauer die Marathon-Läufer entlang der Strecke. Für brasilianisch gute Laune sorgten beim Rhein-Ruhr-Marathon 18 Samba-Gruppen und Tänzerinnen.
Hier finden Sie weitere Informationen zum Rhein-Ruhr-Marathon Duisburg 2013.




