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Training Sandstrand

Laufen am Sandstrand betreiben die meisten nur im Urlaub. In zu tiefem Sand besteht das Risiko von Überlastungsbeschwerden und Verletzungen.

Laufuntergründe_Sandstrand +

Lassen Sie Vorsicht walten beim Barfußlaufen.

Diese Laufvariante praktizieren die meisten wohl nur im Urlaub. Wenn vom Laufen auf einem Sandstrand die Rede ist, meinen wir damit flache, weitläufige Strände mit hartem, kaum getrockneten Sand, keine welligen Sandstrände mit tiefem Sand. Letztere können Hochleistungsläufern im Trainingslager den letzten Schliff geben durch Dünen- Wiederholungsläufe usw..

Für Freizeitläufer bieten solche erschwerten Bedingungen nur das Risko von Überlastungsbeschwerden und Verletzungen, vor allem im Bereich der Wade und Achillessehne. Auch wenn es verlockend und eine wunderbare Alternative zum sonstigen Laufprogramm scheint, empfehlen wir Ihnen: lassen Sie Vorsicht walten beim Barfußlaufen!

Wenn Sie Ihren Füßen etwas Gutes tun wollen,gehen Sie barfuß am Strand. Barfuß laufen sollten Sie zunächst erst einmal auf gepflegtem Rasen. Wer ohne Vorgewöhnung der Fuß- und Wadenmuskulatur Strandläufe praktiziert, läuft sehr schnell Gefahr, sich Überlastungsbeschwerden einzufangen. Es sei denn, Sie sind so diszipliniert und bauen sehr langsam auf, angefangen von fünf Minuten mit leichtem Traben, über drei bis vier Tage gesteigert auf zehn bis 15 Minuten.
Dies ist ein wunderbares Kräftigungsprogramm für die Fuß- und Wadenmuskulatur. Als Zusatzprogramm dient dies als Ergänzung zum normalen Lauftraining, das Sie allerdings in Laufschuhen absolvieren sollten.

Am besten laufen Sie morgens bzw. abends in Schuhen und absolvieren entsprechend morgens bzw. abends das Barfußlaufen als Ergänzungsprogramm. Beim Laufen mit Laufschuhen im festen Sand sollten Sie sich im Klaren darüber sein, dass auch bei hartem Sand der Beinmuskulatur deutlich mehr „Arbeit“ abverlangt wird als beim Laufen auf hartem Untergrund (Asphalt, fester Naturweg). Daher sollten Sie sich die Kräfte einteilen, was bei Strandläufen besonders gut „funktioniert“, denn Strandläufe sind in der Regel Hin-und-zurück-Läufe. Sei es, dass Sie sich einen Zeitpunkt vornehmen, an dem Sie umdrehen oder einen bestimmten Punkt anvisieren: halten Sie sich bis zum Wendepunkt bewusst zurück, dann laufen Sie nicht Gefahr, dass der Rückweg beschwerlich wird.

Beachten Sie dabei immer auch den Wind, der ja an der Küste oft kräftig bläst. Wenn Sie die Wahl haben, entscheiden Sie sich immer dafür, auf dem Hinweg gegen den Wind zu laufen, dann haben Sie ihn auf dem Rückweg als Schiebehilfe.
05.08.2011
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