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Äthiopischer Langstreckenläufer Sisay Lemma

Der Äthiopier Sisay Lemma gewann 2015 den Wien-Marathon und den Frankfurt-Marathon.

Sisay Lemma beim Wien-Marathon +
Foto: photorun.net

Sisay Lemma lief mit fast fünf Minuten Vorsprung als Sieger des Wien-Marathons 2015 ins Ziel.

Sisay Lemma wurde am 12. Dezember 1990 geboren und ist ein äthiopischer Marathonläufer.

2012 siegte Sisay Lemma beim Maratona d’Italia in 2:11:58 Stunden mit deutlichem Vorsprung. Ein Jahr später wurde er Fünfter beim Tiberias-Marathon in 2:09:08 Stunden. Im Spätjahr gelang Lemma als Vierter beim Eindhoven-Marathon 2:09:44 Stunden eine weitere Zeit unter 2:10 Stunden. Das Frühjahr 2013 gestaltete sich für Sisay Lemma mit dem Sieg beim Warschau-Marathon erneut sehr erfolgreich. Dabei konnte er in 2:09:02 Stunden zugleich eine neue persönliche Bestzeit aufstellen.

2015 verbesserte Sisay Lemma seine Marathon-Bestzeit in Dubai auf 2:07:06 Stunden. Damit belegte er in einem hochklassigen Feld den fünf Platz. Rund drei Monate später konnte Lemma mit fast fünf Minuten Vorsprung den Wien-Marathon gewinnen. Zwar verpasste er dabei mit 2:07:31 Stunden seine Bestzeit, doch musste er weite Teile des Rennens alleine laufen. Am 25. Oktober konnte Sisay Lemma sein erfolgreiches Jahr mit dem Sieg beim Frankfurt-Marathon krönen. Nach 2:06:26 Stunden lief er als Erster und mit neuer Bestzeit über die Ziellinie in der Frankfurter Festhalle.

Am 22. Januar 2016 verbesserte Sisay Lemma den 30-km-Weltrekord beim Dubai-Marathon auf 1:27:20 Stunden - drei Monate später sollten Eliud Kipchoge und Stanley Biwott in London weitere sieben Sekunden schneller sein. Am Ende sprang für Lemma trotz extrem schneller Durchgangszeit und ein wenig Tempoverlust auf den letzten Kilometern in 2:05:16 Stunden eine deutliche Steigerung seiner persönlichen Bestzeit heraus. Diese reichte allerdings im hochkarätigen Feld nur zu Platz vier.

Acht Monate später startete Sisay Lemma hinter Wilson Kipsang und Kenenisa Bekele im erweiterten Favoriten-Kreis beim 43. Berlin-Marathon 2016. In einem unheimlich schnellen Rennen, in dem die Halbmarathon-Marke in 61:11 Minuten deutlich unter Weltrekord-Tempo passiert wurde, musste der dem Tempo ab Kilometer 30 Tribut zollen. Auf den letzten zwölf Kilometern verlor er im Schnitt gut 15 Sekunden pro Kilometer, wurde dennoch in schnellen 2:06:56 Stunden hinter Bekele, Kipsang und Evans Chebet Vierter.
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