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Swiss-Alpine-Davos 2013 Überlegene Favoritensiege beim K78

Bei traumhaften Wetterbedingungen liefen 4.489 beim 28. Swiss-Alpine-Marathon in Davos. Jonas Buud siegte zum siebten Mal, Jasmin Nunige holte überlegen Sieg Nummer 5.

Davos +
Foto: Tomás Ortiz-Fernandez

Herausfordernd und wunderschön: Die alpinen Landschaften rund um Davos.

Zum 28. Mal trafen sich am Samstag, 27. Juli, tausende Läufer in Davos, um sich einer extremen sportlichen Herausforderung zu stellen. Beim Swiss-Alpine-Marathon-Davos konnten sie zu profilierten Läufen über verschiedene Distanzen antreten. Highlight war der K78, ein Ultramarathon über knapp 78 Kilometer und 2.650 Höhenmeter.

Vor Ort hat Tomas Ortiz Fernandes das Event für runnersworld.de mit seiner Kamera dokumentiert – seine Fotos finden Sie in der Bildergalerie oberhalb dieses Artikels.

Über die 78-Kilometer-Strecke war die Schweizerin Jasmin Nunige die alles überragende Läuferin. Nur vier Männer waren schneller als sie. Zum fünften Mal siegte sie beim Swissalpine Marathon. Noch nie gewann die Davoserin aber mit einem derart großen Vorsprung. 41:29 Minuten betrug ihre Reserve nach den knapp 78 Kilometern, die sie von ihrem Wohnort nach Filisur, weiter nach Bergün, hoch zur Keschhütte (2632 m ü. M.) sowie zum Sertigpass (2739 m ü. M.) und wieder zurück nach Davos führten. Auf Platz zwei folgte Andrea Huser (7:34:29 Stunden), Dritte wurde Bernadette Benson in 8:21:07 Stunden.

Bei den Männern war der Schwede Jonas Buud bereits zum siebten Mal erfolgreich. Nach 6:13:28 Stunden lief er als Erster auf die Tartanbahn beim Sportzentrum. Um den Sieg musste er indes mehr kämpfen, als ihm lieb gewesen wäre. Bis Filisur bestimmte der Brite Huw Lobb – am Ende wurde er Fünfter – die Gangart, auf dem Weg nach Bergün übernahm dann der Neuseeländer Vajin Armstrong das Tempodiktat.
Buud, erfahren genug, lief unbeirrt seinen Rhythmus. Auf der Keschhütte lag er mehr als sechseinhalb Minuten hinter dem Führenden zurück. „Ich dachte schon, dass ich mich heute mit dem zweiten Rang begnügen muss“, so der 39-Jährige. Auf dem Abschnitt zum Sertigpass gelang es ihm aber, den Abstand auf drei Minuten zu reduzieren.

Auf dem Abstieg vom Pass, im Bereich der Chüealp, holte er seinen stärksten Widersacher ein und zog unwiderstehlich an ihm vorbei. Auf den verbleibenden 15 Kilometern nahm er Armstrong nicht weniger als 7:43 Minuten ab. „Es war nicht ganz einfach, Ruhe zu bewahren“, stellte Buud nach dem vollbrachten Tageswerk fest. Hinter ihm liefen Vajin Armstrong aus den Niederlanden (6:21:10 Stunden) und Stephan Hugenschmidt (6:26:47) auf Platz zwei und drei.

Beim K42, dem höchstgelegensten Marathon Europas, siegte der Schweizer Gion-Andrea Bundi nach 3:29:30 Stunden. Hinter ihm belegte Koen van Rie aus Belgien den zweiten PLatz. Er benötigte 3:43:43 Stunden. Dritter wurde Walter Manser in 3:44:54 Stunden.

In der Konkurrenz der Damen setzte sich die Tschechin Katerina Matrasova nach 4:24:47 Stunden durch. Sonja Schlegel (4:28:48) wurde Zweite, Sabine Ek Gilgien (4:40:31) Dritte.
Die schnellsten Läufer im Überblick:
K78, Männer: 1. Jonas Buud (SWE) 6:13:28. 2. Vajin Armstrong (NZL) 06:21:10. 3. Stephan Hugenschmidt (GER) 06:26:47. 4. Roman Wyss (Niederbipp) 06:45:48. 5. Huw Lobb (GBR) 06:58:28. 6. Hermann Gerald Plaickner (ITA) 07:04:46. 7. Eike Loch (GER) 07:09:14. 8. Martin Cox (GBR) 07:16:06. 9. Martin Knell (AUT) 07:17:37. 10. Christian Stebler (Wolfenschiessen) 07:21:26.

Frauen: 1. Jasmin Nunige (Davos Platz) 06:53:00. 2. Andrea Huser (Aeschlen ob Gunten) 07:34:29. 3. Bernadette Benson (AUS) 08:21:07. 4. Claudia Kahl (GER) 08:24:08. 5. Elizabeth Hawker (GBR/Scuol) 08:27:20.

K42, Männer: 1. Gion-Andrea Bundi (Davos Frauenkirch) 3:29:30. 2. Koen Van Rie (BEL) 03:43:43. 3. Walter Manser (Appenzell) 03:44:54. 4. Bruno Heuberger (St. Margarethen TG) 03:50:32. 5. Daniel Bolt (Schiers) 03:52:44.

Frauen: 1. Katerina Matrasova (CZE) 4:24:47. 2. Sonja Schlegel (Klosters-Dorf) 04:28:48. 3. Sabine Ek Gilgien(Davos Dorf) 04:40:31.

C42. Männer: 1. René Eisenring (Oberuzwil) 3:18:19. 2. Gert Mertens (BEL) 03:19:16. 3. Sven Schär (Basel) 03:27:14. 4. Franz Joas (Davos Platz) 03:41:15. 5. Ronny Mark Fischer (Homrechtikon) 03:45:33.

Frauen: 1. Bridie McCarey (USA) 3:17:04. 2. Karen Sobrino (St. Gallen) 03:48:48. 3. Valerie Girsberger (Nürensdorf) 03:52:56.

K30. Männer: 1. Lukas Stähli (Uznach) 1:49:25. 2. Sandro Wegmann (Zürich) 01:58:06. 3. Manuel Schmid (Lenzburg) 01:58:20.

Frauen: 1. Josephine Ambjörnsson (SWE) 2:05:46. 2. Monika Oberlin (Reichenburg) 02:10:57. 3. Corinne Zisch (Zürich) 02:21:06.

K21, Männer: 1. Eshak Abraham (ERI) 1:28:54. 2. Arnold Aemisegger (Triesenberg) 01:31:08. 3. Christian Puricelli (Porza) 01:33:11.

Frauen: 1. Jessica Burkhart (Weinfelden) 1:50:22. 2. Tanja Sonderegger (Kaltbach) 01:53:14. 3. Nina Tschanz) 01:53:15.

K10, Männer: 1. Dominique Gogniat (Les Genevez JU) 40:05. 2. Mathias Heller (Davos Platz) 40:46. 3. Fabian Egger (Zürich) 40:47.

Frauen: 1. Sina Sprecher (Davos Platz) 42:54. 2. Stephanie Langenauer (Illnau) 46:20. 3. Flavia Lindegger (Davos Dorf) 47:13.
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27.07.2013

Hier finden Sie weitere Informationen zum Swiss Alpine-Marathon Davos 2017.

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