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Zwischen Rheinland und Bergischem Land Bei Mettmann im Neanderland

In Mettmann, an der Nahtstelle zwischen Rheinland und Bergischem Land, befindet sich das ­Neanderland. Dort lebt und trainiert 10 000-Meter-Europameister Jan Fitschen.

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Foto: Norbert Wilhelmi

Hier läuft ein Neandertaler: Jan Fitschen in den Rapsfeldern zwischen Mettmann und Wülfrath.

Der 8. August 2006 war ein großer Tag für Jan Fitschen. Um genau 20:38 Uhr stürmte er auf die Zielgerade des Ullevi-Stadions von Göteborg und wurde völlig überraschend Europameister über 10 000 Meter. Von dem Tag an war der Sonnyboy einer der beliebtesten deutschen Sportler. Er sammelte viele deutsche Meistertitel und glänzte auch beim Marathon. Seine Bestzeit von 2:13:10 Stunden stellte er 2013 beim Berlin-Mara­thon auf. Danach quälten ihn jedoch Fersenschmerzen und ließen ihn bisher nicht wieder fit für den Leistungssport werden.

Als Laufexperte ist Fitschen aber weiterhin bei diversen Events präsent, und er läuft auch wieder (fast) täglich: im Neanderland, wie die Gegend um die Stadt Mettmann heißt. Benannt ist sie nach dem Neandertal, in dem man die fossilen Überreste eines Urzeitmenschen fand, der den Ort berühmt machte. Auf dessen prähistorischen Spuren ist Jan Fitschen nun regelmäßig unterwegs, am liebsten auf einer abwechslungsreichen, leicht profilierten 10-Kilometer-Runde. Ab etwa der Hälfte der Strecke hat man von einer Anhöhe aus einen schönen Blick über die historische Gegend.

Die markantesten Punkte der Laufstrecke

  1. Start der Runde ist der im Osten der Stadt gelegene Goldberger Teich im Mettmanner Stadtwald, den man auch mit der S-Bahn gut erreichen kann.
  2. Nach drei flachen Kilometern zum „Einrollen“ kommt ein etwa 800 Meter langer Anstieg, dann folgen weitere kleine Hügel, die Jan Fitschen ­wegen ihres Streckenprofils von seinen zahlreichen ­Kenia-Aufenthalten träumen lassen.
  3. Auf der langen Geraden auf der Hälfte der Strecke kann man seinen Blick in alle Rich­tungen in die Ferne schweifen lassen und hat einen herr­lichen Überblick über die Landschaft. Im Frühsommer prägen blühende Rapsfelder das Bild.
  4. Die ersten und letzten drei Kilometer der Runde sind identisch. Zur Entspannung nach dem Lauf empfiehlt sich im Sommer ein Bad im nahe gelegenen Naturfrei­bad: www.mettmann.de/naturfreibad.
20.12.2015
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