Erfolgscoach Hogen zur Talente-Erkennung
Dieter Hogen, ehemaliger Trainer von Uta Pippig und heutiger Coach von Topläufern aus Kenia, erläutert seine Überlegungen zum Thema Talente-Erkennung.
Dieter Hogen hat jahrelange Erfahrung als Coach von Topläufern.
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- Die Erfolgsformel: 80% Kohlehydrate, 10% Eiweiß, 10% Fett
Für meine Begriffe inszeniert jeder, der es sich zum Ziel setzt, exakte Zahlen zu finden, für sich selbst einen riskanten Drahtseilakt mit sehr ungewissem Ausgang. Vielleicht sollte man überhaupt nicht versuchen, diese beiden Erfolgsvoraussetzungen auf derartige Weise in Relation zu setzen. Es ist durchaus möglich eine zufriedenstellende Antwort zu geben, ohne mit fragwürdigen Prozenten jonglieren zu müssen.
Natürlich sind beide Dinge, Talent und Training, untrennbar miteinander verbunden. Es beginnt schon damit, dass man erstens Talente nur erkennt, wenn sie sich auch betätigen und zweitens Entwicklungen bis hin zur Weltspitze selbst für hoch veranlagte Athleten nur durch kluge, jahrelange harte Arbeit möglich sind.
Wenn ich darüber nachdenke, fallen mir auch oft Beispiele aus anderen Bereichen des Lebens ein, zum Beispiel der Musik. Viele der großen Meister sind bereits als Kinder aufgefallen. Sie haben sich als 5-Jährige ans Klavier gesetzt und waren in der Lage in nur kurzer Zeit etwas nachzuspielen ohne jemals eine Note gesehen zu haben; niemand hatte sie darauf getrimmt. Ihre Veranlagung ließ sie die Musik besser hören, fühlen, tief empfinden und die Finger folgten.
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