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Einsteigertraining Gehen oder Laufen?

Gehpausen sind in der Einstiegsphase sinnvoll. Reines Gehen hat aber nicht den gleichen Effekt wie Joggen mit Gehpausen und beeinflusst den Kreislauf nicht so positiv.

"Ich bin übergewichtig und kann nicht lange laufen, dafür aber gehen. Wie entscheidend ist der Unterschied?"

Ulrike Glasmacher, Haider
Gehen +

Warum überhaupt Laufen, wenn man auch Gehen kann?


Martin Grüning +
Foto: Runner’s World

RUNNER´S-WORLD-Trainingsexperte Martin Grüning

RUNNER´S-WORLD-Trainingsexperte Martin Grüning antwortet:
Laufen ist im Grunde genommen ein sehr schnelles Gehen, allerdings mit einem Unterschied: Läufer "springen" von einem Fuß zum anderen, Geher nicht. Gerade weil Läufer springen, bewegen sie sich viel schneller fort und verbrennen viel mehr Kalorien pro Minute. Leider erfahren viele Anfänger von diesem Vorteil nichts. Sie nehmen sich vor, einmal zu laufen, sind aber bereits nach wenigen Metern aus der Puste. Dann ziehen sie sich auf die Couch zurück und wollen diese nie wieder verlassen. Oder sie versuchen es gleich mit Gehen, denn das ist viel leichter. Natürlich ist auch Gehen besser als gar keine Bewegung, aber nicht annähernd so gesund wie ein kurzer Dauerlauf.

Daher sollten Sie als übergewichtige Sportlerin das Laufen mit Gehpausen nutzen: Sie werden nicht übermäßig strapaziert (dank der Gehpausen), schöpfen aber dennoch die gesundheitlichen Aspekte eines intensiven Ausdauertrainings aus (dank des Laufens). In der Praxis sieht das so aus: Sie joggen nur eine Minute lang und gehen ein Weilchen, bis Sie sich erholt fühlen. Danach wiederholen Sie den Vorgang bis Sie insgesamt zirka 20 bis 30 Minuten unterwegs waren. Dieses System hat sich bewährt: Wir empfehlen es Anfängern seit Jahrzehnten mit großem Erfolg.
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18.01.2015
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