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In den Hamburger Alpen Harburger Berge und Fischbeker Heide

Verzweigte Sand- und Waldwege, abgeschiedene Trails und duftende Heidelandschaft machen die Harburger Berge am südlichen Stadtrand zum heimlichen Hamburger Laufparadies.

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Foto: Lisa Kähler

Ein Heidenspaß: Rauf und runter auf den märchenhaften Trails im Naturschutzgebiet ­Fischbeker Heide.

Fragt man die Hamburger nach ­ihren Laufstrecken, antworten die meisten, dass sie an Alster, Elbe oder in einem der Stadtparks laufen. Die Harburger Berge sind den meisten gar kein Begriff. Dabei erstreckt sich südlich der Elbe, etwa 20 Kilometer vom Stadtkern entfernt, ein wahres Lauf-Eldorado zwischen Niedersachsen und Hamburg. Mountainbiker und Wanderer schätzen das weit­läufige Wald- und Heidegebiet mit den vielen kurzen und knackigen Anstiegen. Auch wenn die höchste Erhebung der Harburger Berge gerade mal 154,9 Meter misst, kommen durchs stetige Bergauf und Bergab doch einige Höhenmeter zusammen.

Das Wegenetz ist perfekt markiert, und die breiten und gut befestigten Waldwege erfordern keinerlei Trail-Erfahrung, es sei denn, man begibt sich auf einen der vielen versteckten Trails abseits der Wanderwege. Im tiefen Kiefernwald lassen wurzelige und enge Laufpfade mit teils giftigen Anstiegen das Läuferherz höherschlagen. Wer einmal in den Harburger Bergen laufen war, kehrt in der Regel immer wieder zurück – Alster, Elbe und Stadtparks kommen einem dann auf einmal ganz schön langweilig vor.

Die markantesten Punkte der Laufstrecke

  1. Startpunkt ist der Wildpark Schwarze Berge. Parkmöglichkeiten sind ausreichend vorhanden.
  2. Für Gipfelstür­mer: Auf 116,2 Metern Höhe winkt das Gipfelkreuz des Hasselbrack. Aber zunächst muss das „Biest“ bezwungen werden. So nennen Mountainbiker den Anstieg zur höchsten natürlichen Erhebung Hamburgs.
  3. Und noch mal die Zähne zusammenbeißen! Die „Kamelhöcker“, zwei unmittelbar aufeinanderfolgende Anstiege, bringen Kraft in die Beinmuskeln.
  4. Dieser Teil der Strecke verläuft auf dem 223 Kilometer langen und vom Deutschen Wander­verband ausge­zeichneten „Heidschnuckenweg“, der sich bis zum Celler Schloss schlängelt.
  5. In den Hügeln der Fischbeker Heide: Die kleine Schwester der Lüneburger ­Heide verströmt im Sommer einen süßlichen Duft. Das ­Trockental ist auch ein beliebtes Ziel für Spaziergänger.

Daniel Eilers
27.11.2014
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