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Lieblingslaufstrecke von Irina Mikitenko Horbach (Freigericht)

In Freigericht an der bayerisch-hessischen Landesgrenze lebt die Marathonrekordlerin ­Irina ­Mikitenko. In den dortigen Wäldern hat sie die Grundlagen für ihre großen Erfolge gelegt.

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Foto: Norbert Wilhelmi

Irina Mikitenko ist heute ganz entspannt dort unterwegs, wo sie früher Rekorde vorbereitete.

Keine andere deutsche Läuferin ist im Marathon auch nur an­nähernd so schnell gerannt wie Irina Mikitenko. Bei 2:19:19 Stunden steht ihr deutscher Rekord, den die inzwischen 43-Jährige 2008 in Berlin aufstellte. Sie war eine Ausnahmeathletin, lief noch mit 41 Jahren 2:24:54 Stunden im Marathon, was ein Weltrekord für diese Altersklasse war, und beendete erst letztes Jahr ihre lange internationale Karriere. Die war reich an Höhepunkten – herausragend waren die Siege beim London-Marathon (2008, 2009) und beim Berlin-Marathon (2008).

Die Grundlage für ihre Erfolge war – wie so oft – ein enormer Trainingsfleiß. Viele Tausend Kilometer lief die ­gebürtige Kasachin durch die hessischen Wälder, die ihr nach ihrer Übersiedlung nach Deutschland seit 1996 zum Trainingsrevier wurden. In Freigericht baute sie mit ihrem Ehemann und Trainer Alexander ein Haus, wurde dort heimisch. Eine der schönsten Laufrunden führt sie nicht unweit ihres Hauses immer an der hessisch-bayerischen Landesgrenze entlang: leicht wellig, wechselnde Bodenverhältnisse, sehr abwechslungsreich. Gerade so, wie auch ihre Laufkarriere war.

Die markantesten Punkte der Laufstrecke

  1. Ein guter ­Ein- und Ausstieg für die Runde ist der Parkplatz am Gondelteich in Freigericht-Horbach. In der Nähe gibt es eine Kneipp-Anlage, in der man nach dem Lauf seine Regeneration starten kann.
  2. Zu Beginn steigt die Strecke leicht, aber stetig an. Bald erreicht man die Mariengrotte, einen Altar in einer Felsenhöhle mit vielen Mariensta­tuen. Die Grotte wurde nach dem Zweiten Weltkrieg errichtet – aus Dankbarkeit darüber, dass der Ort von Zerstörungen weitestgehend verschont blieb.
  3. Verlässt man den Wald, pas­siert man die aus den 70er-Jahren stammenden idyllischen Wanzek-Weiher, die vor einiger Zeit neu angelegt wurden.
  4. Am sehr viel ­größeren Wild-Weiher vorbei geht es wieder in den Wald zurück und von dort ziemlich schnurgerade Richtung Horbach nach Hause.
01.01.2016
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