Im Dunkeln fühlt sich Laufen schneller an
Lauftraining im Dunkeln fühlt sich schneller an: Entfernte Objekte sind nicht sichtbar, nur schnell vorbeifliegende Gegenstände wie Bäume und Laternen bieten Orientierung.
Je eingeschränkter die Orientierung, desto höher schätzen Sportler die Belastung ein. Laufen in der Dunkelheit fühlt sich daher schneller an.
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Im Ergebnis schätzten die Biker ihre Belastung umso höher und schneller ein, je eingeschränkter ihre Orientierung war. Laut Parry lässt sich diese Einschätzung auch auf das Laufen im Dunkeln übertragen: „Eine interessante Aussage dieser Befunde ist, dass verschiedene Umgebungen unterschiedliche Wahrnehmungen der Belastungen bei gleicher Laufgeschwindigkeit schaffen.“ Beim Laufen im Dunkeln sind weiter entfernte Objekte nicht sichtbar. Dem Läufer stehen in der Dunkelheit als Referenzpunkte für die Geschwindigkeit nur die nahen, sozusagen „vorbeifliegenden“ Gegenstände wie Bäume, Laternen etc. zur Verfügung. Diese vermitteln eher den Eindruck eines schnellen Fortbewegens, als Gegenstände oder Bezugspunkte in der Ferne, denen sich der Läufer nur langsam nähert. „Laufen auf offener Strecke, mit weitem Blick über die Landschaft und relativ wenigen Bezugspunkten in der Nähe führt zu einem niedrigeren Belastungsempfinden als das Laufen in einem Wald mit vielen Bäumen oder in einer Stadt mit vielen Gebäuden und Straßenschildern in der Nähe,“ erklärt Parry.
