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Laufhelden-Workshop Schneller und schlauer durch Life Kinetik

Immer wieder neue Reize sind das A und O eines guten Trainings. Unsere Abonnenten lernten in einem Workshop eine ganz neue Art der Reizsetzung kennen: Life Kinetik.

Laufhelden-Aktion Life-Kinetik +
Foto: RW

Die Gewinner der Laufheldenaktion.

An einem Freitagabend im November fand sich in Hamburg eine bunte Truppe von Laufhelden ein. Die RUNNER’S-WORLD-Abonnenten nahmen an einem Life-Kinetik-Workshop bei Trainer Dirk Peters teil, der von der Viactiv-Krankenkasse exklusiv für die Laufhelden ausgerichtet wurde. Aber was verbirgt sich hinter dem Begriff Life Kinetik?

Was ist Life Kinetik?

Bei Life Kinetik handelt sich um visuell-kognitive Bewegungsaufgaben mit dem Ziel, durch die neuen Aufgaben Denk-und Lösungsprozesse im Gehirn anzustreben. Synapsen im Gehirn verbinden sich. Und das konnte man bei einigen Laufhelden fast hören. Die Köpfe ratterten ordentlich.

Durch ein besser vernetztes Gehirn profitiert der Läufer, da er so seine Bewegungsabläufe schneller und effektiver steuern kann. Beispielsweise findet er dadurch beim Trailrunning viel schneller den Laufrhythmus wieder, nachdem er Bergauf- oder Bergabpassagen bewältigt hat. Auch bei Straßenrennen ergeben sich durch eine bessere Vernetzung der Synapsen Vorteile: Die Konzentrationsfähigkeit und das problemlösende Denken in schwierigen Situationen eines Wettkampfes sind deutlich erhöht. Doch nicht nur im Sport, sondern im oft hektischen, beruflichen Alltag kann Life Kinetik punkten: Wurde man beispielsweise durch einen Telefonanruf aus einer konzentrierten Arbeit herausgerissen, findet man anschließend schneller zurück in die ursprüngliche Aufgabe.

Trainer Dirk Peters erklärt den Zusammenhang genau: „Höhere kognitive Fähigkeiten haben beim Laufen folgenden Vorteil: Ständig müssen wir im Rennen und in der Vorbereitung abgleichen, entscheiden und vor allen Dingen in stressigen Situationen richtig handeln. Je mehr Hirnpotential ich habe, desto eher kann ich meinen Handlungsplan umsetzen bzw. bei Hitze, Wind oder geänderten Rennbedingungen auf Plan B oder C umschwenken.“ Für ihn ist Life Kinetik die perfekte Ergänzung zu den Bausteinen Sport, Mentaltraining und Regeneration.
Laufhelden-Aktion Life-Kinetik Übung +
Foto: RW

Mit viel Spaß probierten unsere Laufhelden alle Übungen aus.

Praktische Ausführungen

Der Übungsvielfalt bei Life Kinetik sind keine Grenzen gesetzt. Die Hauptsache ist, dass immer wieder neue Reize gesetzt werden, Perfektion ist unerwünscht. Denn nur solange man keinen Automatismus entwickelt hat, lernt man dazu und im Gehirn bilden sich neue Verknüpfungen. Also müssen ständig neue Übungen oder Variationen mit neuen Reizen her. Eine Übung kann beispielsweise sein, einen Knautschball mit einer Hand über die Schulter zu werfen und blind aufzufangen. Vorab soll eine möglichst genaue Prognose abgegeben werden, wie oft der Ball bei zehn Versuchen gefangen wird. Dabei geht es um eine optimale Selbsteinschätzung. Denn wer seine Leistungsfähigkeit richtig einschätzen kann, ist auch mental stärker und kann realistische Handlungspläne aufstellen.

Nun wollten es einige Laufhelden aber ganz genau wissen und fragten nach der Integration in den Trainingsalltag. „Wirklich messbare Erfolge können erst ab einer Stunde Life-Kinetik-Training in der Woche verbucht werden. Diese können aber gerne auf sechs mal zehn Minuten aufgeteilt werden. Thematisch passt es gut in das Aufwärmprogramm einer Laufeinheit oder dem Lauf-ABC“, erklärt der Coach unseren Laufhelden.
Laufhelden-Aktion Life-Kinetik Übung 2 +
Foto: RW

Die Übungen mit der Koordinationsleiter meisterten unsere Laufhelden souverän.

Was nehmen unsere Laufhelden mit?

Der Coach Dirk Peters führte mit vielen, ganz unterschiedlichen Übungen durch den Abend. Rundum gut versorgt waren unsere Laufhelden durch die fürsorgliche und sehr aufmerksame Betreuung der Viactiv mit köstlicher Suppe, Obst und allerlei Getränken. „Ab jetzt werde ich mein Training wieder deutlich abwechslungsreicher gestalten. Beim Lauf-ABC stelle ich immer wieder fest, dass ich schnell in den alten Trott verfalle und lieber die Übungen mache, die ich gut kann und mir leicht fallen. Jetzt habe ich aber die Wichtigkeit, immer wieder neue Reize zu setzen, grundlegend verstanden“, war das Fazit eines Laufhelden.

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Autor: Kirsten Althoff 29.11.2016
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