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Motivation So schaffen Sie es, regelmäßig(er) zu laufen

Es gibt viele Gründe, das Training schleifen zu lassen. Wir helfen, diese Gründe mittels eines Tests zu ermitteln, und erklären, wie Sie regelmäßig trainieren, ohne dass der Spaß auf der Strecke bleibt.

Intervalle Bahn Frau Herbst +
Foto: iStock.com/Andrew Rich

Harte Trainingseinheiten können wahre Motivationsräuber sein.

Der Test

Führen Sie einen Monat lang Buch über Ihr Training, und vermerken Sie alle ausgefallenen und abgebrochenen Trainingseinheiten.

Die Ausgangslage

Versuchen Sie herauszufinden, warum Sie manchmal einen Lauf ausfallen lassen. Vielleicht gibt es da ein (oder mehrere) Muster: Lassen Sie öfter mal das Training sausen, weil Sie morgens nicht aus dem Bett kommen? Oder passiert das eher, weil Sie abends regelmäßig später als geplant das Büro verlassen? Brechen Sie eher anstrengende schnelle, kurze Läufe ab oder eher lange langsame?

Der Weg zum Ziel

Notieren Sie die Antworten, und finden Sie Lösungen. Dabei ist die Regelmäßigkeit erst mal wichtiger als die Intensität. Planen Sie Ihre Laufwoche in Zukunft so, dass Sie gar nicht erst in die Bredouille kommen. Für die meisten bedeutet das, eine Stunde früher aufzu­stehen und morgens zu laufen. Und wenn Sie abends mit einer festen Laufgruppe trainieren, fahren Sie morgens eine Stunde eher zur Arbeit. Klären Sie außerdem für sich, wie viele Trainingseinheiten für Sie überhaupt realisierbar sind. Gehen Sie dabei nicht von einer Idealwoche aus, in der alles glatt läuft, sondern vom Normalfall. Wenn Sie anstatt dreimal gern viermal pro Woche laufen würden, dann richten Sie sich neue Zeitfenster ein. Vereinbaren Sie zum Beispiel ­einen zusätz­lichen Abend mit Ihrer Familie, der für das Laufen reserviert ist. Nehmen Sie sich aber nicht zu viel vor. Planen Sie lieber drei Läufe pro Woche ein, und freuen Sie sich über jeden zusätzlichen Lauf, zu dem Sie kommen. Das fühlt sich viel besser an, als ständig die ursprünglich geplante vierte Trainingseinheit sausen zu lassen.

Falls sich herausstellt, dass Sie sich häufiger vor langen oder harten Trainingseinheiten drücken, nehmen Sie sich den Druck. Wenn nicht gerade ein Wettkampf ansteht, laufen Sie lieber regelmäßig in Ihrem Wunschtempo, als sich an Trainingspläne zu klammern, die Ihnen nur ein schlechtes Gewissen bereiten. Wenn Sie am Ende eines Laufs noch Lust haben, absolvieren Sie noch ein paar Steigerungen. Kein falscher Ehrgeiz! Sparen Sie sich den ­lieber für die nächste Rennvorbereitung auf.
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Autor: Kelly Bastone 15.03.2017
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