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Lieblingslaufstrecke von Barbara-Ann Walter Spessart

Barbara-Ann Walter begeistert in ihrer integrativen Trainingsgruppe Menschen mit Handicap zum Laufen, am liebsten auf einer der wunderschönen Runden in ihrer Heimat, dem Spessart.

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Foto: Norbert Wilhelmi

Barbara-Ann Walter ist immer an der Grenze unterwegs – der zwischen Bayern und Hessen.

Laufen ist für Barbara-Ann Walter seit 30 Jahren eine große Leidenschaft. Dennoch lief die 54-Jährige erst 2007 ihren ersten Marathon. Seitdem hat sie aber mehrere absolviert und inzwischen auch schon an Ultraläufen teilgenommen. 2011 hat sie sich dem Laufclub 21 angeschlossen, einer integrativen Lauf­sportmannschaft (siehe auch Seite 41), und in ihrer Heimatstadt Gelnhausen eine eigene integrative Lauf­gruppe gegründet. Die hat sich das Thema Inklusion auf die Fahne geschrieben, was bedeutet, dass Läufer mit Handicap ausdrücklich willkommen sind.

Und so dreht Barbara-Ann einmal pro Woche mit allen Mitgliedern im Club ihre Runde, oft auch noch zusätzlich als Laufpatin mit einzelnen Gruppenmitgliedern, die eine individuelle Betreuung brauchen. Bar­bara-Ann liebt ihre Heimat Gelnhausen am Rande des Spessarts, des sanften Mittelgebirges, durch das sich die Grenze der Bundesländer Hessen und Bayern zieht. Und ihre bevorzugte Laufstrecke ist eine 7,5-Kilometer-Runde mit wechselnder Bodenbeschaffenheit, mitten durch die wunderschöne Natur, die sie gern auch mal ganz allein genießt.

Die markantesten Punkte der Laufstrecke

  1. Start und Ziel-punkt ist der Wanderparkplatz „Hufeisen“, wo man sein Auto abstellen kann. Der Parkplatz liegt auf etwa 400 Meter Höhe. Von dort aus ­startet man in den wunderschönen ­Buchenwald in Richtung Südosten.
  2. Die Runde führt auch am geschichtsträchtigen Handelsweg Birkenhainer Straße ent­lang, der im Mit­telalter eine wichtige Heer- und Handelsverbindung zwischen dem Rhein und Ostfranken war.
  3. Besonders im Frühjahr und Herbst kann man am Wegesrand eine große Pflanzenvielfalt bewundern: große Farngewächse oder den giftigen Fingerhut, ebenso eine Vielfalt an Wildkräutern wie den Waldsauerklee.
  4. Auf den letzten Kilometern rennt man direkt auf der hessisch-bayerischen Landes­grenze, mal einen Fuß hüben, mal ­einen Fuß drüben.
03.01.2016
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