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24 Stunden von Duisburg 2.300 Mountainbiker beim 24-Stunden-Rennen in Duisburg

Ganze 24 Stunden lang fuhren die Teilnehmer des größten europäischen Mountainbike-Events dieser Art in Duisburg. Der Spaß kam trotz des schlechten Wetters nicht zu kurz.

06082017 24 Stunden von Duisburg 2017 (1) +
Foto: Thomas Koch

Der Rundkurs enthielt rasante Abfahrten und steile Anstiege.

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Traditionell fand am 5. und 6. August 2017 in Duisburg mit den 24 Stunden von Duisburg eines der größten Mountainbike-Rennen Europas statt. Dabei gingen 2.300 Teilnehmer an den Start, die meisten von ihnen über die 8,1 Kilometer lange Runde des 24-Stunden-Rennens. Wie in den vergangenen Jahren waren die Startplätze auch 2017 bereits nach einem Tag vergriffen. Auch wenn der Wettergott nach perfekten Bedingungen im Vorjahr nicht allzu positiv gestimmt war, ließen sich die Mountainbiker ihre gute Laune nicht nehmen und hatten gemeinsam so jede Menge Spaß.

Für runnersworld.de war Fotograf Thomas Koch an der Strecke. Eine Galerie mit seinen schönsten Fotos finden Sie ober- und unterhalb des Artikels.

Bevor am Samstag um 12 Uhr mittags jedoch die Einzelstarter sowie die in Teams startenden Mountainbiker des 24-Stunden-Rennens an den Start gingen, fand am Freitagabend um 18:30 Uhr erstmals die 2-Stunden-Staffel-Rundenjagd statt. Der Veranstalter hatte hiermit auf die Wünsche einiger Teilnehmer der letzten Jahre reagiert, die das Veranstalten eines kleinen Warm-Up-Rennens vorgeschlagen hatten. Nachdem bereits am Freitagvormittag um 10 Uhr das Fahrerlager eröffnet wurde, kam es am Abend so zu einem ersten sportlichen Kräftemessen. Hierbei konnten Teams zwischen zwei und zehn Fahrern teilnehmen. Gewertet wurden letzten Endes jedoch alle in einer Wertung. Mit 30 gefahrenen Runden, die mit der des 24-Stunden-Rennens nicht übereinstimmte, sondern klar gekürzte wurde, setzten sich die aus sieben Fahrern bestehenden Mondraker Rocket’s durch. Ihnen folgten zwei Fahrer des RSV Frisch auf Öschelbronn, die mit 29 Runden deutlich vor den beiden Drittplatzierten des Team Fischeln (26 Runden) blieben.

KidsCup sorgt beim Nachwuchs für Freude

Bevor zur Mittagszeit das große Highlight des Wochenendes starten sollte, gingen am Samstagmorgen um 10 Uhr 93 Kinder und Jugendliche beim KidsCup an den Start. Während die 27 Starter der Altersklasse U7 nur eine 400-Meter-Runde zu absolvieren hatten, kreiselten die Teilnehmer der männlichen U15 gleich sieben Mal. Beim Regenwetter war es nun aber Zeit für den Start des 24 Stunden andauernden Hauptrennens. Von nun an fuhren die Teilnehmer im Landschaftspark Nord eine nach der anderen 8,1-Kilometer-Runde. Dabei konnte trotz des suboptimalen Wetters die attraktive Strecke sowie die besondere Atmosphäre des Hüttenwerk-Industriedenkmals genießen. Tagsüber und bis spät in die Nacht wurden die Sportler von zahlreichen Zuschauern an der Strecke unterstützt. Gerade an den teils sehr steilen Anstiegen, die auf der gut acht Kilometer langen Runde keine Seltenheit waren, waren die Mountainbiker, von denen die meisten auch schon in den vergangenen Jahren am Start waren, um jede Unterstützung froh.

91 Acht-Kilometer-Runden

Nachdem im Vorjahr das Team Herzlichst Zypern mit 86 Runden die höchste Rundenanzahl vorzuweisen hatte, kam das Achter-Team Mondraker Rockets 1 in diesem Jahr auf 91 Runden, womit sie 15:35 Minuten je Runde benötigten. Sie setzten sich so vor dem Zens & Friends Racing Team (88 Runden) und dem Team aronia + (87 Runden) durch. Bei den Achter-Mixed-Teams lag da Edelhelfer Racing Team vorne, bei den Achter-Damen-Teams das Team „Grazien“ (69 Runden). Gut 16 Minuten je Runde benötigte derweil das männliche Vierer-Team ROSE Bikes Männer1, womit sie auf 89 Runden kamen. Somit setzten sie sich vor dem schnellsten Vierer-Mixed-Team, dem Team Herzlichst Zypern, die es dieses Jahr auf 88 Runden brachten, und dem Team Wüster Radladen sowie den Mondraker Rockets 2 durch, die 88 bzw. 87 Runden absolvierten. Das beste Vierer-Damen-Team, das Cycletec Centurion MTB Team 2, brachte es derweil auf 69 Runden. Ebenfalls 88 Runden fuhr auch das erste Zweier-Team (Focus RAPIRO Racing), die sich klar vor FOCUS RAPIRO feat RadMitte (82 Runden) und „PST Racing Team // vennbike.de“ (81 Runden) durchsetzten. Das Team „24H Northwave Team Powered By Hape“ (75 Runden) gewann bei den Zweier-Mixed-Teams, das No Work Team 2.0 (64 Runden) bei den Damen-Zweier-Teams. Bei den Einzelstartern, von denen aufgrund der enormen Belastung nur 56 am Start waren, siegten Keke Dörnbach (78 Runden) und Julia Golz (62 Runden). Das Podest komplettierten Torsten Weber (77 Runden), Björn Fischer (72 Runden), Karo Dominiak (61 Runden) und Stephanie Brinkmann (57 Runden).

Als am Sonntagmittag um 12 Uhr das Rennen für beendet erklärt wurde, fiel das Fazit bei alle Beteiligten sehr positiv aus. Die vorbildliche Organisation und die einmalige Atmosphäre wurden dabei allseits hervorgehoben.
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Autor: Jonas Müller 06.08.2017
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