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Triathlon-Staffel Britta läuft in Richtung 9-h-Gesamt-Finish

Britta ist auf der Laufstrecke. Die ersten 10,4 Kilometer gehen in 55:34 Minuten weg. Ein Finish der Triathlon-Staffel von unter zehn Stunden ist in Reichweite.

14.03 Uhr, Britta: Genial, wie Markus das geschafft hat. Und er sah noch richtig fit aus. Jetzt liegt der Ball bei mir. Mir geht es auch wieder besser, nachdem ich das Frühstück nicht so gut vertragen hatte. Nur die Blase drückt, weil ich mich die gesamte Zeit nicht aus dem Wechselkäfig rausgetraut habe.

14.05 Uhr, Markus: High Five mit Arndt und unseren Familien. Bin ich im Eimer. Zwischenstand: 27. Platz. Das Zeitziel knapp verfehlt, aber trotzdem zufrieden. Der australische Iron­man­profi Tim Berkel, der die Challenge Copenhagen heute gewinnt, nimmt mir eine halbe Stunde ab – und läuft dann die 42,195 Kilometer in 2:46 Stunden. Krass.

14.06 Uhr, Britta: Erste Runde durch den rechten von vier gesperr­ten Kanälen. Es gibt ein weißes Gummi ums Handgelenk. Drei sollen später folgen.

14.07 Uhr, Britta: Locker loslaufen, alles gut. Unter den ganzen Triathleten in hautengen Out­fits fällt man als nur ­Läufer ziemlich auf.

14.10 Uhr, Britta: Wie sind denn hier die Kilometer markiert? Statt der glatten Kilometer gibt’s nur Kommazahlen. Okay, so müssen in jeder Runde nur zehn Schilder stehen, aber glatte Zahlen wären schon ein guter Service.

14.14 Uhr, Britta: Super, ein Verpflegungsstand mit Dixi­klo. Getränk, Obst – und endlich eine leere Blase. Jetzt kann’s richtig losgehen.

14.22 Uhr, Markus: Oh, da ist Britta. Schnell Bierchen und Sandwich hinterm Rücken verschwin­den lassen. „Jaaa, Britttaaaa, weiter so!“

14.22 Uhr, Britta: Yeah, mein Team steht an der Strecke und feuert mich an. Was für ein geiler Lauf. Links kleine bunte Häuschen, rechts ein Fleet und überall Zuschauer.

14.36 Uhr, Britta: Nach Norden ging es erst durch einen süßen Park, danach am Kanal mit Schiffen vorbei bis zur Wendemarke.

14.49 Uhr, Britta: Juhuu, schon wieder an meinem Fanclub vorbei – der Laufpart ist doch der beste! Und statt morgendlicher Kälte und Nieselregen kann ich Sonne genießen.

14.57 Uhr, Britta: Zweites Gummi, jetzt schwarz. Für die ersten 10,4 Kilometer stehen 55:34 auf der Uhr, wenn ich den Schnitt halte, könn­ten wir locker unter zehn Stunden bleiben.
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Autor: Britta Heinemann, Markus Stenglein, Arndt Ziegler 01.09.2011
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