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Triathlon für Einsteiger Erste Disziplin: Schwimmen

Schwimmen ist eine Trainingsalternative für viele Läufer. Was Sie als solcher beachten sollten, finden Sie hier.

Schwimmen +
Foto: Norbert Wilhelmi

Das Schwimmen fällt den meisten Läufern beim Triathlon am schwersten.

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Triathlon

1. SCHWIMMEN

Zum Schwimmen müssen sich viele Läufer erst überwinden. Obwohl die Sportart eigentlich eine hervor­ragende Ergänzung zum Laufen darstellt und einige Eliteläufer sogar regelmäßig schwimmen gehen, wird es oft als größte Hürde beim Triathlon empfunden. Während beim Laufen vor allem die Ausdauer zählt, liegt der Schwerpunkt beim Schwimmen auf Beweglichkeit, Kraft und Koordination. Die Technik spielt eine entscheidende Rolle – und die muss man, anders als beim Laufen, immer wieder üben.

Das sollten Sie als Läufer beachten:

Für den ersten Triathlon braucht man kein Meister im Schwimmen zu sein. Schwimmen ist von der zeitlichen Dauer die kürzeste Disziplin beim Triathlon. Also können Sie beim Schwimmen auch am wenigsten Zeit verlieren – oder gutmachen.

Viele Läufer beginnen das Schwimm- ähnlich wie das Lauftraining. Sie springen ins Wasser und schwimmen Bahn um Bahn. Das ist falsch. Gerade Anfänger sollten ihr Schwimmtraining viel stärker planen und Abwechslung hinein bringen. Beim Schwimmen sind für den Anfänger die Pausen enorm wichtig. Es kommt zunächst nicht darauf an, viele Bahnen hintereinander zu schwimmen, sondern zunächst eine gute Schwimm­technik zu entwickeln. Erst dann folgen längere Trainingseinheiten.

Daher stehen anfangs Intervalle auf dem Programm. Zunächst eine Bahn mit möglichst sauberer Technik schwimmen, ausreichend pausieren, dann die nächste Bahn schwimmen. Mit zunehmender Übung die Pausen verkürzen beziehungsweise weglassen. Erst bei genügendem Schwimmtempo kommt der Körper in die wünschenswerte flache Wasserlage. Bei langsamen Schwimmern sackt schnell die Hüfte ab. Sinnvolles Trainings­utensil ist eine Pull Buoy: ein Styroporblock, den man sich für einen besse­ren Auftrieb zwischen die Oberschenkel klemmt. Einen ähnlichen ­Effekt hat der Neoprenanzug: Er verleiht Auftrieb und damit eine bessere Wasserlage. Bei Wettkämpfen ist er in offenen, also kühleren Gewässern sehr sinnvoll. Allerdings ist er in der Anschaffung mindestens so teuer wie ein gutes Paar Laufschuhe.

Wer schon etwas fitter im Wasser ist, sollte auch Tempowechsel trainieren: Im Wettkampf gibt es viele Tempoverschärfungen und Positionskämpfe. Variieren Sie während des Trainings Ihr Schwimmtempo, um darauf vorbereitet zu sein.

Beim Schwimmen ist es sinnvoll, sich Anleitung und Tipps von einem Schwimmtrainer geben zu lassen. Der erkennt Fehler besser und weist auf Übungen hin, um diese zu vermeiden.

Wie Sie – mit oder ohne Trainer – die perfekte Schwimmtechnik lernen, erfahren Sie auf den folgenden Seiten.
31.03.2011
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