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Ironman Hamburg 2017 Extremsport vor Hafenkulisse

An diesem Sonntag (13.08.) werden Alster, Hafen City und Rathausmarkt zum Schauplatz der Königsdisziplin des Triathlon: Zum ersten Mal findet ein Ironman in Hamburg statt!

Pressekonferenz Ironman HH +
Foto: Jana Wagner

Freuen sich auf eine spannende Ironman-Premiere in Hamburg: (v.l.) Markus Fachbach, James Cunnama, Daniela Sämmler, Eva Wutti und Kristin Möller.

Top-Athleten statt Boote und Schwäne in der Alster, Rennräder auf der Köhlbrandbrücke und große Emotionen im Ziel vor dem Rathaus – an diesem Sonntag steht Hamburg einmal mehr ganz im Zeichen von großem Ausdauersport. Etwa 2500 Athleten werden beim Ironman 3,8 Kilometer durch die Alster schwimmen, 182 Kilometer bis in die Nordheide Rad fahren und nach einem Marathon vor dem Hamburger Rathaus ins Ziel einlaufen. Den zahlreich erwarteten Zuschauern wird so Extremsport auf höchstem Niveau vor traumhafter Hafenkulisse geboten.

Hohe Erwartungen an das Event

Die Vorfreude auf diese Premiere ist groß, sowohl bei den Organisatoren und Verantwortlichen als auch bei den Athleten. „In Hamburg wollte ich unbedingt an den Start gehen“, sagte Kristin Möller, eine der Top-Favoritinnen, auf der Pressekonferenz zum Auftakt der Veranstaltung. Die vierfache Ironman-Siegerin geht trotz leichter Schwierigkeiten während der Vorbereitung optimistisch ins Rennen. Und auch der Europameister auf der Triathlon-Langdistanz von 2014, Markus Fachbach, hat hohe Erwartungen an den Wettkampf, denn für ihn geht es um die Qualifikation für die Weltmeisterschaft. Und nicht nur für ihn: Insgesamt 40 Qualifikationsplätze für den legendären Ironman auf Hawaii, der als Weltmeisterschaft fungiert, bietet das Rennen in Hamburg. Es darf also mit großen Emotionen beim Zieleinlauf gerechnet werden.

Sportstadt Hamburg als idealer Austragungsort

Nicht ohne Stolz betonte Andy Grote, Innen- und Sportsenator Hamburgs, dass die Hansestadt mit der Ausrichtung des Ironman nun alle großen Ausdauerevents vereint. Denn ein Marathon, ein Radrennen und ein Triathlon werden bereits seit Jahren rund um die Alster ausgetragen. Eine solche Expertise wissen auch Björn Steinmetz und Oliver Schiek, die Organisatoren, zu schätzen und setzten der Kritik um viele Straßensperren die einzigartige Atmosphäre des internationalen Topevents entgegen. Attraktiv für Zuschauer wie für Teilnehmer, ist außerdem – besonders aus läuferischer Sicht – auch das flache Streckenprofil: Es verspricht schnelle Zeiten beim Marathon, der in vier Runden entlang der Binnen- und Außenalster durch Hamburgs schönstes Laufrevier führt.

Acht Stunden bis zum Ziel

Wer den spektakulären Start des Ironman, nämlich den Sprung der Athleten in die Alster, bestaunen möchte, für den fällt das Ausschlafen am Sonntag flach: Bereits um 6:40 Uhr findet der Start der Profis am Jungfernstieg statt, ab 7:00 gehen dann die Amateure ins Wasser. Die Wechselzone zum Radfahren ist der Ballindamm. Von dort aus geht es für die Sportler dann in zwei Runden über die Köhlbrandbrücke bis nach Buchholz in der Nordheide. Nach dem Wechsel in die Laufschuhe und dem Marathon wird um etwa 14:35 Uhr dann der schnellste Mann an der Ziellinie am Rathausmarkt erwartet. Etwa eine Stunde später sollte dann die erste Frau eintreffen. Die zentrale Lage der Laufstrecke verspricht von vielen Punkten einen guten Blick auf das Rennen – was auch wichtig ist, denn dass die Hamburger sportbegeistert sind und gerne zu Hunderttausenden die Sportler anfeuern, haben sie schon oft bewiesen.

Einen Termin für die zweite Auflage des Ironman Hamburg gibt es übrigens auch schon: Am 29.07.2018 heißt es dann erneut Extremsport in Hamburg!
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Autor: Jana Wagner 11.08.2017

Hier finden Sie weitere Informationen zum Ironman Hamburg 2017.

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