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Challenge Walchsee 2015 Molinari und Braendli nicht zu schlagen

Beim Triathlon über die Mitteldistanz in der österreichischen 2.000-Seelen-Gemeinde triumphierten der Italiener Giulio Molinari und die Schweizerin Simone Braendli.

Challenge Walchsee +
Foto: Challenge Walchsee/Getty Images

Ständiges Auf und Ab bei der Challenge Walchsee.

Am Sonntag, den 23. August zeigte sich die Challenge Walchsee von der schönsten Seite: Nach zwei Jahren Regenwetter herrschten bei der Generalprobe für die ETU-Europameisterschaften 2016 perfekte Bedingungen. Diese konnten Giulio Molinari und Simone Braendli am besten nutzen und fuhren so bei der sechsten Austragung dieser Mitteldistanz jeweils deutliche Siege ein.

Molinari mit offensiver Renngestaltung bei der Challenge Walchsee

Schon zu Beginn machte der spätere Sieger klar, dass der Sieg nur über ihn gehe. Das zuvor erwartete Duell zwischen ihm und Filip Ospaly, der später in 4:07:46 Stunden als Elfter ins Ziel lief, kam so richtig nie zu Stande. Nach dem Schwimmen setzte der Italiener und Vorjahressieger direkt eine Attacke, der keiner was entgegenzusetzen hatte. Mit einer Radzeit von 2:03:52 Stunden, die fast sieben Minuten schneller war als die seines schärfsten Konkurrenten Per Bittner, stieg er mit komfortablem Vorsprung in die Laufschuhe.

Molinari läuft den Sieg bei der Challenge Walchsee sicher nach Hause

Beim abschließenden Halbmarathon rund um den Walchsee reichte ihm die achtbeste Laufzeit von 1:19:51 Stunden, um souverän zu siegen. Somit konnte Molinari nach 3:49:40 Stunden seinen zweiten Sieg in Folge feiern. Dahinter konnte sich der Österreicher Andreas Giglmayr mit der schnellsten Laufzeit von 1:15:36 Stunden noch bis auf Platz zwei vorschieben und erreichte das Ziel mit 3:54:17 Stunden rund fünf Minuten hinter dem Sieger. Der Deutsche Per Bittner komplettierte mit einer insgesamt starken Vorstellung das Podest. Er benötigte für die 113 Rennkilometer 3:55:17 Stunden. Mit Paul Schuster auf Platz fünf blieb ein weiterer deutscher Athlet in 3:57:01 Stunden unter der Vier-Stunden-Grenze.

Jameson baut ihre Führung nach dem Schwimmen aus

Im Frauenrennen der Profis blieb es länger spannend, was den Kampf um den Sieg anging. Yvonne van Vlerken erwischte allerdings nicht ihren besten Tag. Dass sie weiß, wie man dieses Rennen gewinnt, zeigen die Resultate aus den Vorjahren. Doch schon nach dem Schwimmen hatte die Niederländerin dreieinhalb Minuten Rückstand. Die Britin Emma Cathrine Jameson drückte unterdessen dem Rennen ihren Stempel auf. Als erste aus dem Walchsee gestiegen (24:18 Minuten), baute sie ihre Führung auf die Verfolgergruppe um Lucy Gossage, Daniela Sämmler, Yvonne van Vlerken und Simone Braendli aus. Für die beste Deutsche und spätere Viertplatzierte Daniela Sämmler (4:33:24 Stunden) verlief ab hier das Rennen nicht nach ihren Vorstellungen, da sie das Verfolger-Trio ziehen lassen musste. Diese konnten nun den Rückstand auf die führende Britin verringern, sodass die nun vier ersten Frauen innerhalb weniger Sekunden auf die Laufstrecke gingen.

Braendli läuft bei der Challenge Walchsee allen davon

Während Jameson bis ins Ziel fast eine halbe Stunde auf die Führende verlor und am Ende mit 4:45:44 Stunden nur Neunte wurde, machte die Schweizerin Braendli richtig Druck und lief all ihren Konkurrentinnen davon. Mit einer Laufzeit von 1:20:30 Stunden nahm sie der zweitschnellsten Läuferin über fünf Minuten ab und gewann letztlich in 4:17:56 Stunden mit über sieben Vorsprung vor der Zweitplatzierten Britin Lucy Gossage (4:25:19 Stunden). Yvonne van Vlerken konnte sich noch den dritten Rang sichern und blieb mit 4:28:55 Stunden vor der besten Deutschen Daniela Sämmler (4:33:24 Stunden), die dahinter auf Platz vier ins Ziel lief.
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Autor: Patrick Brucker 25.08.2015
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