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Inferno Triathlon Mürren 2016 Schweizer Doppelsieg über 5.500 Höhenmeter

Schwimmen, Radfahren, Laufen - so einfach hört sich Triathlon an. Beim Inferno Triathlon in Mürren gesellen sich allerdings zu den 155 Triathlon-Kilometern noch 5.500 Höhenmeter dazu.

Inferno Triathlon 2016 +
Foto: Swiss-Image

Atemberaubende Blicken bieten sich den hartgesottenen Teilnehmern des Inferno Triathlons nicht nur beim Radfahren.

Schon um 6:30 Uhr fiel am Samstag, den 20. August im Strandbad Thun der Startschuss zum 19. Inferno Triathlon. 3,1 Kilometer Schwimmen, 97 Kilometer Rennradfahren mit 2.145 Höhenmetern, 30 Kilometer Mountainbiken mit 1.180 Höhenmetern und schließlich ein 25-km-Lauf über 2.175 Höhenmeter standen zu diesem Zeitpunkt noch auf der Tagesagenda. Die Schweizer Jan van Berkel und Nina Brenn konnten die 19. Austragung für sich entscheiden. Auch ein Fun Triathlon für Kinder, Jugendliche und Einsteiger sowie ein Halbmarathon gehören zum Programm.

Die schönsten Bilder vom 19. Inferno Triathlon Mürren 2016 finden Sie in der Bildergalerie ober- und unterhalb dieses Artikels.

Milde Temperaturen von rund 20 Grad begleiteten die 335 Einzelstarter beim anspruchsvollen Inferno Triathlon 2016. Auch die diesjährige Austragung bot wieder ein spannendes Rennen. Als großer Favorit ins Rennen gegangen, stieg der Vorjahres-Zweite Jan van Berkel als Erster aus dem Wasser. Seine Führung sollte er über die verbleibenden 152 Kilometer nicht mehr hergeben und nach 9:06:46 Stunden als glücklicher Sieger das Ziel erreichen. Van Berkel sah sein Rennen als ideale Vorbereitung auf die in fünf Wochen stattfindende Weltmeisterschaft im Langdistanz-Triathlon beim Ironman Hawaii. Dahinter allerdings kämpfte sich der spätere Zweite Andreas Wolpert vom 42. Platz nach dem Schwimmen mit der schnellsten Laufzeit fast bis nach ganz vorne. Nach 9:20:34 Stunden und einer unglaublichen Aufholjagd lief der Ellwanger auf dem Schilthorn auf 2.970 Metern über dem Meeresspiegel ins Ziel. Beeindruckend auch seine Bilanz: schon zum zehnten Mal startete Wolpert beim Inferno Triathlon – und jedes Mal platzierte er sich unter den ersten vier. Nur 69 Sekunden hinter Wolpert lief Michael Göhner (9:21:43 Stunden) bei seinem Inferno-Debüt im Ziel ein.

Favoriten-Sieg durch Nina Brenn beim Inferno Triathlon 2016

Erwartungsgemäß konnte die Schweizerin Nina Brenn nach 10:03:21 Stunden auf dem Schilthorn als Siegerin des 19. Inferno Triathlons gefeiert werden. Die 37-Jährige übernahm auf der Rennrad-Strecke die Führung und behielt sie bis ins Ziel. Die Zweit- und Drittplatzierten arbeiteten sich kontinuierlich nach vorne. So konnte sich die Genferin Maya Chollet nach 10:26:17 Stunden als Nächste über ihr Finish und das Ende der Strapazen freuen. Nach 10:31:33 Stunden erreichte die Französin Verena Eisenbarth als Dritte das Ziel mit 5.500 Höhenmetern und 155 Kilometern in den Beinen.
Inferno Triathlon 2016 Sieger Jan van Berkel +
Foto: Swiss-Image

"Stöckelschuhe verboten!" - kurz vor dem Ziel und seinem Sieg durfte Jan van Berkel das, zugegebenermaßen nicht ganz ernst gemeinte Verbotsschild wohl völlig egal gewesen sein.

Kolumbianer gewinnt Halbmarathon mit 2.175 Höhenmetern

Wie die Laufstrecke beim Triathlon, führte auch der Halbmarathon über 2.175 Höhenmeter – allerdings auf einer verkürzten Streckenlänge von nur 21,0975 Kilometern. Recht knapp setzte sich hier der Kolumbianer Rodriguez William nach 2:04:35 Stunden durch. Auf der zum Teil extrem steilen Strecke ließ er den zweitplatzierten Arnold Aemisegger (2:05:47 Stunden) knapp hinter sich. Platz drei sicherte sich David Schneider nach 2:07:33 Stunden. Als schnellste Frau unter allen 390 Finishern erreichte die Britin Hannah Jarvis nach 2:33:51 Stunden das Schilthorn. Knapp fünf Minuten später lief die Bernerin Martina Tresch (2:38:25 Stunden) vor Andrea Huser (2:44:51 Stunden) über die Ziellinie in 2.970 Metern Höhe. Auch in einer Dreier-Staffel konnte der Berg-Halbmarathon bezwungen werden.

Positives Fazit des OK-Präsidenten zum Inferno Triathlon 2016

"Trotz der schlechten Wetterprognose waren die Athelten sehr gut ausgerüstet und konnten das Rennen erfolgreich absolvieren", resümierte der OK-Präsident Heinz Zurbrügg. Das Schwimmen gestaltete sich aufgrund der Gegenwellen anspruchsvoller. Die kühlen Temperaturen ließen dafür schnellere Zeiten auf den folgenden drei Abschnitten zu. Doch gerade auf der Mountainbike-Strecke machte der Nieselregen das Handling nicht einfacher.
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Autor: Patrick Brucker 21.08.2016

Hier finden Sie weitere Informationen zum Inferno Triathlon Mürren 2016.

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