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Ultramarathon Rodgau 2014 In Rodgau fielen die Rekorde

Beim 15. Ultramarathon in Rodgau wurden gleich zwei neue Bestmarken aufgestellt: Florian Neuschwander siegte in Streckenrekordzeit und so viele Läufer wie nie erreichten das Ziel.

In Rodgau fallen die Rekorde +
Foto: Norbert Wilhelmi

So viele schafften es noch nie ins Ziel: 587 Teilnehmer finishten 2014.

Es war ein Streckenrekord mit Ansage: Florian Neuschwander hatte bereits 2013 den 50-km-Ultramarathon in Rodgau gewonnen, damals auf einem schneebedeckten Kurs. Noch im Ziel hatte der Trierer angekündigt, 2014 werde er wiederkommen und bei besseren Bedingungen Streckenrekord laufen. Und die Witterung tat ihm den Gefallen: Temperaturen um zwei Grad, kein Regen, die 5-km-Runde, die in Rodgau zehnmal zu durchlaufen ist, matschfrei.

Dennoch lief für den 32-jährigen Neuschwander zunächst nicht alles nach Plan: In der zweiten und dritten Runde musste er sich zweimal in die Büsche schlagen, weil sein Verdauungstrakt ihm Probleme bereitete. Seine beiden Konkurrenten aus der Ukraine, Evgenii Glyva und Oleksandr Holovytskyy, schienen zu diesem Zeitpunkt bereits enteilt. Doch 50 km können sehr lang sein: Neuschwander blieb ruhig und behielt sein gleichmäßiges Tempo bei, während die beiden Ukrainer mit zunehmender Renndauer abbauten. Ab der siebten Runde war Neuschwander wieder vorne und verteidigte diese Position bis ins Ziel. Auch den Streckenrekord von 3:02:31, das zeichnete sich jetzt bereits ab, würde er unterbieten. Und wie! Mit einer extrem schnellen Schlussrunde von 17:25, seiner schnellsten des ganzen Rennens, unterbot er noch die 3-Stunden-Marke. Mit einer Endzeit von 2:58:42 rangiert Neuschwander nun auf Platz fünf der ewigen deutschen Bestenliste über 50 km. Hinter ihm kam in 3:06:00 Oleksandr Holovnytskyy als Zweiter ins Ziel. Der lange Zeit führende Evgenii Glyva erlebte auf den letzten Kilometern einen erheblichen Einbruch und wurde in 3:19:46 nur Sechster. Den dritten Rang belegte Tobias Hegmann in 3:08:58.

Auch bei den Frauen gab es eine glückliche Siegerin: Astrid Staubach hatte im Vorjahr noch den zweiten Platz belegt, nachdem sie, lange Zeit führend, in der letzten Runde noch abgefangen worden war. 2014 setzte sie sich wieder von Beginn an die Spitze und gab sie dieses Mal bis ins Ziel nicht wieder ab. Mit einer Endzeit von 3:42:05 verbesserte sie ihre Bestzeit aus dem Jahr 2009 um über zehn Minuten. Zweite wurde die Schweizerin Gabriele Werthmüller in 3:53:16, auf den dritten Platz kam Ricarda Bethke in 4:01:53.

Auch beim Organisationsteam des RLT Rodgau gab es nur glücksstrahlende Gesichter. Sie durften sich nicht allein über einen Streckenrekord freuen, sondern auch einen neuen Finisher-Rekord. Mit 587 Läufern im Ziel wurde die alte Marke von 554 aus dem Jahr 2012 übertroffen.

Für runnersworld.de war unser Fotograf Norbert Wilhelmi vor Ort und hat die schönsten Momente des Ultramarathon Rodgau 2014 mit seiner Kamera festgehalten. Seine besten Bilder zeigen wir in der umfangreichen Fotogalerie weiter oben.
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25.01.2014

Hier finden Sie weitere Informationen zum Ultramarathon Rodgau 2017.

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