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Forerunner-Serie Auf dem richtigen Weg

Die Garmin Forerunner 405 ist der jüngste Zuwachs der GPS-Uhren-Familie. Wir haben den Kurztest gemacht.

Der Weg war lang. Zugegeben, in den letzten Jahren haben wir uns oft mit völlig unzureichenden, nicht zu Ende entwickelten GPS-Uhren rumgeärgert, für die auch noch viel Geld verlangt wurde. Vor allem die Empfangsstärke der Satelliten ließ zu wünschen übrig.
Forerunner 405 +
Foto: Hersteller

Die aktuellsten Innovationen aus dem Hause Garmin bestechen durch praktische Handhabung und ästhetisches Design.

Das wurde erstmals mit dem Timex-GPS-System und der „Forerunner 205/305“ besser. Die „Forerunner 405“ (339 Euro mit Pulsmesser, ohne 289 Euro) ist eine Weiterentwicklung der 305 (249 Euro). Tatsächlich ist der Funktionsumfang zwar etwas geringer. Dafür ist die ebenfalls mit integrierter GPS-Antenne ausgerüstete 405 aber deutlich kleiner, formschöner und lässt sich gut als Sportuhr einsetzen. Das Display ist übersichtlich und gut ablesbar, die Anzeigenfelder lassen sich definieren, die Beleuchtung ist hervorragend. Außerdem ist die 405 nach einiger Gewöhnung recht einfach zu bedienen. Vor allem aber wird sie ihrer wichtigsten Aufgabe gerecht: Die Streckenlänge war bis auf unter Trainingsbedingungen tolerierbare Messfehler korrekt. Die Geschwindigkeitsberechnung in Kilometer pro Stunde oder Minuten pro Kilometer ist wie bei der 305 nach wie vor ungenau. Ein weiterer Wermuts­tropfen, den das schlanke Gehäuse mit sich bringt, ist der kleine integrierte Akku: Er macht schnell schlapp, mitunter schon nach fünf Trainingsstunden.


Forerunner 405 Virtual Partner +
Foto: Hersteller

Die "Virtual Partner" simuliert einen virtuellen Trainingspartner, mit dem man sich messen kann.

Die wichtigsten Eigenschaften

Die GPS-Antenne ist im Armband integriert und sorgt insgesamt für vergleichs­weise guten Satellitenempfang. So lässt sich die „Forerunner 405“ auch neben dem Laufen vielseitig einsetzen. Karten werden allerdings nicht dargestellt. Bei der „Virtual Partner“ kann man sich mit einem virtuellen Trainingspartner messen. Daten können zur Analyse und Speicherung drahtlos an den PC übertragen werden, die spezielle Trainingssoftware ist kostenlos.

Der Touchring reagiert auf das Darüberstreifen mit dem Finger, dadurch kann in den Menüs geblättert werden. So lassen sich zum Beispiel zahlreiche Einstellungen für das Display im Trainingsmodus wählen. Wie auf dem Foto das Tempo (Pace, hier in
Mi­nuten pro Meile), die zurückgelegte Distanz und die Zeit. Das kleine Herz unten symbolisiert die Pulsfunktion der Uhr.
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Autor: Urs Weber 24.10.2008
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