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20 Testläufer berichtenPuma Faas 500 v2 im Praxistest

Unser Testteam aus 10 Läuferinnen und 10 Läufern berichtet von ihren Erfahrungen mit dem Puma Faas 500 v2.

Zum Artikel: Die Ergebnisse der Testläufer

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Puma Faas 500 v2 im Praxistest Lesertester Till Hansmeier: Faast perfekt
Tills Fazit: Allroundschuh, dessen Passform und Dämpfung sehr gut ist.

Lesertester Till Hansmeier: Faast perfekt

Der Sportartikelhersteller Puma hinkte im Running-Segment hinterher. Trotz des werbe- und sprintstarken Ausnahmetalents Usain Bolt gelang Puma noch nicht der Durchbruch im Laufsport – zu stark der benachbarte Konkurrent Adidas, der US-amerikanische Riese Nike und der Laufsportspezialist Asics. Neue Laufschuhmodelle sollen der Raubkatze den Sprung an die Spitze ermöglichen, darunter auch die Modelle aus der FAAS-Reihe.

Mit sieben unterschiedlichen Varianten, angefangen vom FAAS 200 bis hin zum FAAS 900, möchte Puma die individuellen Vorlieben aller Läufer und Läuferinnen decken. Die Zahl gibt übrigens an, wie stark die Dämpfung ist: niedrige Zahl bedeutet niedrige Dämpfung, hohe Zahl hohe Dämpfung. Die Puma FAAS 500 befindet sich somit ziemlich genau in der Mitte zwischen einem Minimalschuh und einem gut gepolsterten Laufschuh.

Wer den FAAS 500 zum ersten Mal in den Händen hält, dem wird wahrscheinlich zunächst das geringe Gewicht auffallen. Und tatsächlich, mit seinen rund 250 Gramm wiegt der Schuh nur wenig mehr als ein gewöhnlicher Wettkampfschuh. Das verwundert, da die FAAS 500 auf den ersten Blick gar nicht aussehen wie ein federleichter Wettkampfschuh, sondern eher wie eine Mischung aus Freizeit-Sneaker und Laufschuh aus den 90ern. Dem ein oder anderen mag das sicherlich gefallen, ich persönlich denke jedoch: das geht besser!

Doch weg von der Optik, hin zum Wesentlichen. Hin zu der Frage: Wie fühlen sich die FAAS 500 beim Laufen an?

Die Antwort: Sie fühlen sich gut an, ausgesprochen gut. Zwar handelt es sich beim FAAS 500 um einen Neutralschuh, dennoch vermisse ich als leichter Überprionierer eine Pronationsstütze nicht. Der Schuh wirkt stabil, sodass einem auch die eine oder andere Unebenheit unterwegs nicht aus dem Tritt bringt. Dennoch handelt es sich bei diesem Schuh weniger um einen Trailschuh, als vielmehr um einen leichten Trainingsschuh für schnelle Einheiten. Das merkt man spätestens, wenn man das erste Mal mit den Schuhen über den Asphalt heizt. Denn genau da zeigt der FAAS 500 seine Stärke: Das geringe Gewicht an den Füßen und der gute Abdruck vom Boden ermöglicht schnelle Einheiten, ohne dabei in puncto Dämpfung Einbußen machen zu müssen!

Mit den Schuhen sind nicht nur kurze, schnelle Trainingseinheiten problemlos möglich, aufgrund der guten Dämpfung eignet sich der FAAS 500 auch für die sonntägliche 18-km-Runde. Das weiche, sehr luftdurchlässige Obermaterial entpuppt sich dabei als äußerst angenehm. Unschöne und schmerzhafte Blasen auf den Zehenrücken gehören damit der Vergangenheit an! Auf der anderen Seite kann das jedoch zu einem Problem führen, das vor allem schwere Läufer betrifft: Durch die fehlende Pronationsstütze und das weiche Obermaterial fühlen sich Überprionierer jenseits der 100-kg-Marke in den Schuhen möglicherweise etwas schwammig. Mein Tipp: Einfach im Sportgeschäft auf einem Laufband mal ausprobieren.

Zusammenfassend kann ich nach rund 150 gelaufenen Kilometern sagen, dass Puma mit dem FAAS 500 einen schnellen Schuh entwickelt hat, der sich beim Laufen äußerst angenehm anfühlt. Wie kleine Sofas unter den Füßen. Allerdings mit dem Unterschied, dass man sich mit diesen Schuhen nicht nur gemütlich zur Ruhe legen, sondern bei Bedarf auch mit Tempo über die Straßen flitzen kann. Ein perfekter Allrounder!


2 / 19 | Testläuferin Alena Krupp mit dem Puma Faas 500 v2 und einigen Impressionen ihrer Testläufe in Würzburg. Foto: privat
Puma Faas 500 v2 im Praxistest Lesertesterin Alena Krupp
Nach einer anfänglichen Einlauf- und Gewöhnungsphase möchte Alena Krupp den Puma Faas 500 v2 für Tempoläufe nicht mehr missen.

Lesertesterin Alena Krupp

Mit seinen ca. 285 Gramm in Größe 44 gehört der Faas 500 v2 von Puma zu den leichteren Laufschuhen. Das schwarze, atmungsaktive Obermaterial besitzt einige Kunstlederelemente und silberne Streifen, die dem Schuh an sich schon eine sportliche Optik verleihen. Im kompletten Innenbereich sind keine störenden Nähte fühlbar. Der Vorfußbereich ist sehr flexibel. Die durchgängige Sohle zwischen Ferse und Vorfuß (auch im Innenfußbereich) verleiht dem Fuß trotz hoher Flexibilität eine gewisse Stabilität.

Von der Passform des neuen Puma Faas 500 v2 war ich sehr überrascht – zunächst war er sehr angenehm zu tragen. Nach etwa 8 bis 9 Kilometern macht sich jedoch die relativ enge Zehenbox bemerkbar. Dies könnte für Läufer mit breitem Vorfuß eventuell problematisch werden. Des weiteren läuft der Schuh nach vorne etwas spitz zusammen.

Nach anfänglichen Knie- und Knöchelproblemen, die sich nach 3 bis 4 Läufen jedoch komplett gelegt haben, bin ich mittlerweile mit dem Puma Faas 500 v2 sehr zufrieden. Vor Allem für Tempoläufe auf Asphalt ist er besonders gut geeignet. Bergläufe sind ebenfalls mit dem neuen Faas angenehm zu laufen. Leicht unebene Wege sind ebenfalls kein Problem, jedoch würde ich von Trailstrecken abraten, da der Schuh hierbei dem Fuß zu wenig Stabilität verleiht. Durch die gute Dämpfung bei ansonsten geringem Gewicht, kann der Schuh auch sehr gut für längere Laufeinheiten verwendet werden.

Durch das atmungsaktive Obermaterial ist der Schuh trotz der dunklen Farben auch im Sommer sehr angenehm zu tragen. Die schmale Sohle machte mich anfangs sehr skeptisch, erwies sich jedoch als sehr robust und weist auch jetzt nach über 200 km kaum Abriebspuren auf.

Im Allgemeinen würde ich den Schuh eher leichten bis mittelschweren Normalfuß- oder Vorfußläufer empfehlen. Insgesamt ist der Faas 500 V2 ein toller Laufschuh – super für Tempoläufe auf Asphalt! Nach der anfänglichen Einlauf- und Gewöhnungsphase möchte ich ihn für Tempoläufe auf keinen Fall mehr missen.

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Puma Faas 500 v2 im Praxistest Lesertester Philip Maas
Philips Fazit: wenig gedämpfter,flexibler Schuh, der eher für erfahrene und trainierte Läufer geeignet ist.

Lesertester Philip Maas

Wie zu erwarten war, ist die Dämpfung des Puma Faas 500 V2 sehr minimalistisch gehalten worden. Während der ersten Schritte spürt man jede Unebenheit und jeden kleineren Stein auf dem Asphalt. Dies hat zum einen den Vorteil, dass die unterstützende Muskulatur aufgebaut wird und man sehr viel bewusster läuft um die Unebenheiten im Boden auszugleichen. Ebenso ist der Tragekomfort dadurch sehr viel höher. Nachteilig ist natürlich die stärkere Belastung der Sehnen und der Muskulatur. Nach dem ersten kurzen Lauf von 10 km schmerzten die Waden leicht und man merkte, dass die Sehnen gereizt waren. Dies ließ jedoch mit den weiteren Läufen mehr und mehr nach. Ich denke, dass sich meine Beine langsam daran gewöhnt haben.

Die Stabilität erachte ich im Knöchelbereich als sehr gering. Wegknicken ist für untrainierte Läufer ein größeres Risiko. Gerade dieser Support ist entscheidend für Leute die gerne auf Sandwegen laufen gehen.

Beeindruckend ist, dass sich der Schuh sehr gut an die Fuß-Form anpasst. Ich hatte nach mehreren Läufen nie Blasen an den Füßen was gerade im Vorfußbereich entscheidend ist. Der Mittelteil des Schuhes ist eher etwas steifer. Was meiner Meinung nach die Abrollfunktion verbessert, ist die Torsion. Dies ist natürlich auch dadurch möglich, dass es Stabilitätseinbußen gibt.

Ich würde nicht sagen, dass ich mit dem Puma Faas 500 V2 deutlich schneller laufen kann ohne den Pulsbereich ebenfalls zu erhöhen. Ich habe den Schuh in meinen normalen Laufgewohnheiten getestet. Was ist sagen kann ist, dass man möglicherweise einen höheren Kniehub realisieren kann. Das Laufgefühl ist ein anderes, dadurch das man den Schuh fast gar nicht beim Laufen spürt.

Der Puma Faas 500 ist für mich klar für Läufern mit Normalgewicht oder niedrigem Gewicht geeignet. Dadurch, dass der Schuh eine geringe Stabilität aufweist und die Dämpfung sich ebenfalls negativ auf die Muskulatur auswirkt, wäre ein zu hohes Gewicht des Läufers eher kontraproduktiv.

Wegen den Eigenschaften des Puma Faas 500 würde diesem Schuh auf keine Fall einen Trail laufen oder viel auf Sandwegen unterwegs sein. Perfekt geeignet ist er in meinen Augen für kürzere Wettkämpfe bis zu 10 km und einen Belag von Tartan oder Asphalt. Im Training kann er positiv auf den Aufbau von unterstützender Muskulatur zur Stabilisation des Fußes wirken. Demnach ist er durchaus für den einen oder anderen Trainingslauf geeignet.

Der Puma Faas 500 V2 bietet erfahrenen und trainierten Läufern eine gute Abwechslung im Training. Die geringe Dämpfung und die hohe Flexibilität erzeugen ein intensiveres Laufempfinden und schaffen ein höheres Bewusstsein für die alltäglichen Trainingsstrecken. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase greift man gerne zu diesem Schuh. Ich denke, dass der nächste 10-km-Wettkampf hier eine gute Möglichkeit ist, meine persönliche Erfolgsstory mit dem Faas 500V2 weiterzuschreiben. Meine klare Empfehlung an ambitionierte Läufer, die eine Abwechslung im Training möchten und dem Gefühl des „natural runnings“ näher kommen wollen.


4 / 19 | Testläuferin Michaela Morgenstern Foto: privat
Puma Faas 500 v2 im Praxistest Lesertesterin Michaela Morgenstern
"Ich bin begeistert! Der Schuh macht einfach Spaß," lobt Michaela Morgenstern. "Er ist flexibel, leicht und wirklich schnell."

Lesertesterin Michaela Morgenstern

Der Puma Faas 500 v2 fällt groß aus, die Passform eignet sich für normale bis etwas breitere Füße. Schmalere Füße haben zuviel Spielraum. Die Dämpfung sowohl auf dem Laufband als auch auf dem Kiesweg fand ich gut. Die Laufeigenschaften in Bezug auf die Stabilität würde ich ebenfalls als gut bewerten, auch bei einer schweren Läuferin mit leichter Überpronation. Dadurch wird die Konzentration auf den Laufstil ermöglicht.

Der Puma Faas 500 v2 ist sehr flexibel und angenehm leicht. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich mit diesen Schuhen schneller lief als mit meinen Laufschuhen, die ich sonst getragen habe, die alle eine Pronationsunterstützung haben. Den Faas 500 v2 würde ich Läufern mit leichten bis normalen Gewicht empfehlen, außerdem leichten Überpronierern. Nicht zu empfehlen ist der Puma Faas 500 v2 für schwere Läufer mit starker Pronation, aber dafür sind sie ja auch nicht gedacht. Schön auch für Mittelfußläufer! Einsatzgebiete für den Puma Faas 500 v2 sind Wettkampf und Training.

Mein Fazit: Ich bin begeistert! Der Schuh macht einfach Spaß und ist auch für jemanden mit etwas mehr auf den Rippen gut geeignet. Er ist flexibel, leicht und wirklich schnell.

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Puma Faas 500 v2 im Praxistest Lesertester Tobias Koch
Tobias' Fazit: Super Passform, angenehm harte Dämpfung, aber schwammiges Gefühl bei schnellen Richtungswechseln wegen der weichen Innensohle.

Lesertester Tobias Koch

Die Passform des Puma Faas 500 v2 ist super, besonders im Mittelfußbereich. Im Vorfußbereich könnte der Schuh aber selbst bei meinen schmalen Füßen breiter sein. Die Dämpfung des Puma Faas 500 v2 empfand ich als angenehm hart. Der Schuh ist recht wenig gedämpft und vermittelt ein gutes Gefühl für den Untergrund. Die sehr weiche Innensohle ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig.

Während des Testzeitraums lief ich drei Schuhe im Wechsel: den Puma Faas 500 v2, den Asics Gel Lyte 33 2 und den New Balance Minimus Trail. Vom Dämpfungsverhalten würde ich den Puma Faas 500 v2 zwischen dem Gel Lyte und dem Minimus Trail einordnen.

Der Puma Faas 500 v2 ist ein neutraler Laufschuh, ich halte ihn am besten geeignet für leichte Vorfuß- und Mittelfußläufer mit neutralem Abrollverhalten. Evtl. ist er auch mit leichter Überpronation noch gut zu laufen.

Im Vor- und Mittelfußbereich ist der Faas schön flexibel. Den Rückfußbereich habe ich als nicht so flexibel empfunden, wohl wegen der harten Fersenkappe und dem schwer gepolsterten Fersenbereich. Die Fersenkappe ist mir zu fest und stabilisiert.

Ich konnte mit dem Faas gut Tempo machen. Bei maximalem Speed auf dem Vorfuß hatte ich allerdings gerade bei schnellen Richtungswechseln ein etwas schwammiges Gefühl, was wohl auch an der weichen Innensohle liegen mag.

Vom Untergrund her ist der Faas eigentlich überall einsetzbar außer auf Trails oder bei hohen Geschwindigkeiten auf grob profilierten Waldwegen. Sehr gute Figur macht er meines Erachtens auf Asphalt und Parkwegen sowie auf einfachen Waldwegen.

Insgesamt machen die verwendeten Materialien einen sehr hochwertigen Eindruck und fühlen sich super an. Toll, dass die Zehenkappe auf dem Airmesh verklebt oder verschweißt ist – somit ist innen keine Naht, an der man mit den Zehen reiben könnte. Schon beim Anprobieren spürt man den relativ weichen Schaum der Innensohle, die einen sehr hochwertigen Eindruck macht.

Beim ersten Laufen registriert man, dass der Schuh viel direkter und weniger gedämpft ist als es die Anprobe vermuten ließ, was ich als sehr positiv empfinde. Der Schuh vermittelt ein gutes Gefühl für den Untergrund und lässt ein sehr gezieltes Aufsetzen des Fußes zu.

Ich laufe Schuhe gerne ohne Socken, dies erwies sich für mich mit dem Faas 500 v2 als nicht so toll. Der meiner Ansicht nach zu gepolsterte und zu hohe Fersenbereich fühlte sich barfuß nicht so angenehm an und meine großen Zehen rieben am Mesch. Wie bereits erwähnt, könnte der Schuh vorne breiter sein.

Mein Fazit: Alles in allem ein guter Schuh, den ich nach dem Test definitiv weiter laufen werde.

Meine Wünsche an Puma für ein Faas 500 v3 bzw. den für mich optimalen Faas 500 wären folgende:

  • Die Zunge weniger gepolstert und bis oben hin vernäht sein, eher “sockenmäßig” wie etwa beim Nike Free.
  • Trotz meiner schmalen Füße würde ich mir eine breitere Zehenbox wünschen.
  • Mir ist der Schuh etwas zu spitz, zu symmetrisch in der Längsachse. Ich würde mir die spitzeste/längste Stelle des Schuhs mehr auf der Innenseite zum Großzeh hin wünschen. Ich denke dies ist anatomisch sinnvoller, und schaft auch mehr Platz. Von der Ferse zum Großzeh ist i.d.R. ja die längste Achse des Fußes.
  • Keine stabilisierte feste Fersenkappe.
  • Die Ferse weniger gepolstert und weniger hoch, oder zumindest die Spitzen der Aussparung für die Achillessehne nicht so hochgezogen.


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Puma Faas 500 V2 im Praxistest Lesertesterin Babette-Isabelle Frey
Barbette-Isabelles Fazit: Leichter, natürlicher Laufschuh für kürzere Strecken.

Lesertesterin Babette-Isabelle Frey

Die Passform des Puma Faas war sehr gut für meinen Fuß. Ich hatte einen angenehmen Halt an der Ferse, da diese sehr gut umschlossen und gehalten wurde. Weich und angenehm viel Platz im Bereich des Versfußes, bei optimalem Halt. Ich bin in den Schuh hineingeschlüpft und habe mich sofort wohl darin gefühlt. Der ganze Schuh ist vom Material her angenehm weich und dennoch stabil gearbeitet. Mein Fuß war nirgends eingeengt und ich hatte keine Druckstellen.

Ich bin dem Puma Faas 500 V2 sehr gerne auf meinen kürzeren Runden gelaufen (bis etwa 10 km), für längere Strecken war mir die Dämpfung zu gering. Ich habe den Schuh auf allen mir möglichen Untergründen getestet. Besonders gerne laufe ich auf richtigen Waldwegen, dann kann der Lauf auch ruhig über 10 km gehen. Bei reinen Straßenläufen ist wie gesagt die Dämpfung ab 10 Kilometer zu gering. Der Schuh hat mir egal auf welchem Untergrund ein sehr gutes Gefühl für den Untergrund verschafft. Er hat sich sehr gut den verschiedenen Untergründen angepasst und mich sicher durch alle Läufe begleitet.

Ich hatte immer das Gefühl, dass mir der Puma Faas genug Stabilität bietet. So bin ich zu keiner Zeit umgeknickt oder hatte das Gefühl keinen Halt zu haben. Bei allen Läufen hatte ich ein gutes, stabiles Laufgefühl und konnte jederzeit gut abrollen.

Ich hatte das Gefühl, dass ich mit dem Puma Faas 500 V2 sehr gut und auch schneller als sonst auf festen Schotterwegen und auf Asphalt laufen kann. Ich habe die Leichtigkeit des Schuhs sehr genossen und fand ihn auch an den wenigen heißen Tagen sehr angenehm zu Laufen.

Der Puma Faas 500 V2 ist eher für Läufer mit normalem Gewichtsbereich und normalem Abrollverhalten geeignet ist. Ich kann den Schuh uneingeschränkt für schnelle, kurze Trainingsrunden empfehlen. Ebenso für erholsame Laufeinheiten bis 10 km.
Im Wettkampf konnte ich den Schuh leider nicht testen, denke aber, dass er aufgrund seiner Eigenschaften für schnellere, kurze Wettbewerbe gut geeignet ist. Ich habe den Puma Faas 500 V2 auch auf Trailstrecken getestet. Auf Wald- und Schotterwegen ist er sehr angenehm zu laufen, gerade weil die Wahrnehmung für den Untergrund bei diesem Schuh sehr gut funktioniert. Allerdings sollte der Boden trocken und nicht wurzelig oder sehr uneben sein.

Ich habe mich vom ersten Moment an in meinem Puma Faas 500 V2 sehr wohl gefühlt. Die stabile Fersenummantelung und der ausreichende Platz im Vorfußbereich vermitteln ein sehr angenehmes, gut geschütztes, aber dennoch „freies“ Gefühl in dem Schuh. Ich habe den Puma bei allen möglichen Temperaturen (5 Grad bis 24 Grad gelaufen), sowohl bei Sonnenschein, als auch bei Regenwetter. Die Schuhe mussten mit mir auf Berge, durch Pfützen, Waldwege, Schotterstraßen, Flusstrails und viele Straßenkilometer zurücklegen Das Klima im Schuh war egal bei welchem Wetter immer sehr angenehm. Selbst bei den Läufen, bei denen ich samt Socken und Schuhen patschnass war, habe ich mich im Schuh sehr wohl gefühlt. Er war auch daheim schnell wieder trocken und einsatzfähig.

Obwohl ich zu den normalgewichitigen Läuferinnen zähle, reicht mir bei Straßenläufen über 10 km, die Dämpfung des Schuhes nicht mehr aus. Dies äußert sich dann in leichten „Schmerzen“ im Fuß bis ins Sprunggelenk. Nicht stark, aber wahrnehmbar. Wie bereits geschrieben bin ich den Schuh am liebsten auf eher weichen Untergründen wie Schotterwegen oder ebenem Waldboden gelaufen. Dort hatte ich ein traumhaftes Laufgefühl. Sehr genossen habe ich auch, dass ich immer eine sehr gute Rückmeldung des Schuhs über den Untergrund hatte und ein sehr direktes Laufgefühl. Ich habe das erste Mal in einem Schuh wahrgenommen, wie mein Fuß beim Laufen arbeitet. Ich habe den Eindruck, dass sich aufgrund dieser Wahrnehmung mein Laufverhalten bergauf deutlich verbessert hat, da ich jetzt besser spüre, wie ich „arbeite“ und abrolle. Ich bin noch nie mit einem Schuh so gerne bergab gelaufen wie mit diesem. Dadurch, dass ich an der Ferse fest und im Zehenbereich angenehm weit in diesem Schuh stehe, ist das Bergablaufen sehr angenehm. Zum Traillaufen mit Wurzeln, starken Unebenheiten und bei nassen, sehr unebenen Strecken, bietet mir die Sohle etwas zu wenig Kontrolle.

Fazit für mich: mein Puma Faas 500 V2 und ich werden sicherlich noch sehr viele schöne, eher kürzere (bis 10 Kilometer) Läufe unternehmen. Egal bei welchem Wetter werden wir dabei eher ebene Wald- und Schotterwege und Straßen bevorzugen. Auch wenn es bei uns eh nicht anders geht, werden wir dabei sicherlich auch viele, viele Höhenmeter hinter uns bringen.


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Puma Faas 500 v2 im Praxistest Lesertester Johannes Marcus Moll
Johannes hat mit dem Faas einen Schuh gewonnen, den er gerne trägt. Die Optik findet er sehr gelungen, die Passform angenehm.

Lesertester Johannes Marcus Moll

Passform
Die Passform des Puma Faas 500 v2 hat zu meinem Fuß sehr gut gepasst. Mit meinem leicht ausgeprägten Senk-Platt-Fuß ist es nicht leicht einen passenden Schuh zu finden. Der Faas passt allerdings sehr gut. Er fällt meines Erachtens etwas größer aus. Was ich als sehr angenehm empfunden habe ist, dass er im Fersenbereich eher enger geschnitten ist, diese so gut fixiert, während die Zehenbox eher großzügig ist. Somit bietet sie einiges an Flexibilität für den Fuß. Ich habe das als gut empfunden, ist aber auch Geschmacksache.

Dämpfung
Ich habe die Stärke der Dämpfung als sehr angenehm empfunden. Für einen Wettkampfschuh wäre mir die Dämpfung allerdings schon zu stark, da der direkte Kontakt zur Laufunterfläche etwas fehlt. Als Mittel- bis Vorfußläufer finde ich Dämpfung allerdings nicht so wichtig, daher mag ich eher Schuhe mit einer geringen bis mittleren Dämpfung. Für normale Trainingseinheiten passt mir der Puma Faas 500 v2 von der Dämpfung daher sehr gut.

Stabilität
Auf Grund der hinten enger geschnittenen Form wirkt der Puma Faas 500 v2 etwas instabil zu Beginn. Bei meinen ersten Laufeinheiten habe ich das als sehr ungewohnt empfunden. Mit der weiteren Anwendung des Schuhs hat sich dieses Gefühl allerdings gelegt. Bei starken Richtungsänderungen merkt man aber dennoch, dass der Schuh nicht sehr stabil ist, der Fuß bzw. das Bein muss mehr mitarbeiten wie bei anderen Schuhen. Der Schuh wirkt wie eine 60er Cadillac von der Stabilität her. Es wirkt, als schwimmt er manchmal, da die Kanten eher weich sind, und dadurch ein geringeres Maß an Stabilität liefern. Wenn man das gewohnt ist, ist das ein gutes Laufgefühl. Für Laufanfänger würde ich den Schuh daher aber nicht empfehlen. Für trainierte Läufer ist das meines Erachtens ein sehr guter Trainingseffekt.

Flexibilität
Mit dem Puma Faas 500 v2 kann ich problemlos von Vor- auf Mittelfuß und zurück wechseln. Für beide Laufstile bietet der Faas eine sehr hohe Flexibilität. Die Torsion ist gut, könnte für einen „schnellen“ Schuh aber gerne noch stärker ausgeprägt sein. Für Rückfuß finde ich ihn weniger geeignet aufgrund seiner schmalen Bauweise im Fersenbereich und der eher weichen Kanten der Sohle. Für mich allerdings irrelevant, da ich quasi nie Rückfuß laufe.

Laufeigenschaften bzgl. eigener Leistungsfähigkeit
Ich konnte nicht feststellen, dass ich mit dem Puma Faas 500 v2 schneller oder langsamer unterwegs bin. Er läuft sich gut bei schnellen Einheiten. Für schnelle Wettkämpfe finde ich ihn allerdings zu wenig direkt vom Laufgefühl her. Da er wie ein Cadillac schwimmt, geht darin etwas Kraft verloren. Das bekomme ich mit anderen Schuhen (momentan Saucony Fastwitch) besser hin mit der direkten Kraftübertragung und dem schnelleren Laufen.

Läufertyp
Ich würde den Puma Faas 500 v2 eher Läufern mit einem niedrigen und mittleren Gewicht empfehlen. Für schwere Läufer finde ich die Stabilität des Schuhs als zu gering. Ebenso finde ich den Schuh nicht geeignet für Überpronierer, da mir auch hier die Stabilität zu gering wäre. Für Normalfußläufer, wie ich auch einer bin, finde ich dagegen sehr gut geeignet.

Einsatzgebiet
Ich habe den Puma Faas 500 v2 vor allem als Trainingslaufschuh verwendet für schnelle, normale und langsame Trainingseinheiten bis 25 km. Bei langen Trainingseinheiten tat mir allerdings irgendwann das rechte Knie weh, was ich bei meinem anderen Langstreckenlaufschuhen (Saucony Mirage) noch nicht so festgestellt habe. Als Wettkampfschuh finde ich ihn bedingt empfehlenswert, da er mit dafür zu wenig direkt ist in der Kraft-Bewegungsübertragung. Da finde ich meinen Saucony Fastwitch wieder wesentlich besser geeignet. Auch trage ich des Faas lieber auf Asphalt. Auf Waldwegen empfinde ich die Rille im hinteren Sohlenbereich als etwas störend, da sich dort immer wieder Steine festgesetzt haben, was mit der Dauer das Laufgefühl beeinträchtigt.

Für das Trailrunning bei schmierigen, feuchten Verhältnissen ist der Schuh auf Grund seiner Sohle nicht wirklich geeignet. Bei trockenen Verhältnissen kann man ihn auch für das Trailrunning verwenden. Allerdings ist mir persönlich dafür die Zehenbox etwas zu groß. Und ich finde ihn vom Laufgefühl etwas zu „schwimmend“ für Trails. Aber das ist letztendlich auch Geschmacksache. Generell sehe ich den Faas eher als Schuh für festen bis asphaltierten Untergrund, daher Straße / Radwege /geteerte Fußwege und feste Waldwege, weniger für lockeren Untergrund.

Laufeigenschaften allgemein
Ich habe mit dem Puma Faas 500 v2 einen Schuh gewonnen, den ich gerne trage. Wir Läufer sind ja auch ein sehr eitles Völkchen: Die Optik ist sehr gelungen, das metallische des Blau könnte weniger sein. Die Laufeigenschaften sind für die Einheiten, bei denen ich den Faas einsetze gut bis sehr gut. Er wird nicht mein Wettkampf- oder Trailrunningschuh werden. Aber auf festem Untergrund, bei schnellen bis langsamen Trainingseinheiten nehme ich ihn sehr gerne. Für den Sommer empfinde ich ihn als relativ warm, was auch durch die sehr massive Einlegesohle kommt.

8 / 19 | Testläuferin Sarah Fuhrmeister Foto: privat
Puma Faas 500 v2 im Praxistest Lesertesterin Sarah Fuhrmeister
Sarah Fuhrmeister findet den Puma Faas 500 v2 sehr gelungen: Das natürliche Laufen werde sehr gut unterstützt.

Lesertesterin Sarah Fuhrmeister

Nachdem ich den Puma Faas 500 v2 in den Händen hielt, war ich von seinem sommerlichen Design, der luftigen Oberfläche und der schmalen Form sehr angetan. Ich habe ihn gleich angezogen. Für meinen recht schmalen Fuß sehr angenehm. Zugeschnürt und los ging es. Durch unser Wohngebiet, einmal die große Runde im Park und zurück. Zwar ist diese Strecke nur rund 5 km lang, aber ein neuer Schuh will eingelaufen werden.

Die ersten Kilometer haben gezeigt, dass der Puma Faas 500 v2 ein absoluter Neutralschuh ist. Ohne künstliche Stützen ist die Abrollbewegung sehr natürlich. Dadurch ist die Laufbewegung optimal und die Füße brennen nicht so schnell. Allerdings ist die Dämpfung hier deutlich weniger, als bei meinen aktuellen Schuhen. Die Umstellung ist jedoch bei mir keine große Schwierigkeit gewesen, denn die Puma Faas sind definitiv die angenehmere Variante. Der Fuß rollt viel besser ab und das Laufen fällt auch auf den letzten Metern deutlich leichter. Das liegt einfach daran, dass das Gewicht des Schuhs wirklich sehr gering ist. Wenn man am Ende mit sich selbst kämpft, weil die Füße und Beine schwer werden, dann freut man sich über jedes Gramm, welches an den Füßen weniger ist. Es kommt aber in meinen Augen nicht nur vom geringen Gewicht, sondern hat auch mit der sehr flexiblen Sohle und der hohen Torsionsfähigkeit zu tun. Kurz gesagt, die Sohle ist nicht so steif und dadurch zumindest für mich sehr angenehm, da ich zum sogenannten Innenkantenlaufen tendiere.

Nach einer Woche mit den neuen Puma Faas 500 v2 hat sich schon bei meiner Laufgruppe gezeigt, dass ich persönlich sehr gut mit diesem Schuh harmoniere. Meine Laufzeit hat sich auf 10 km von 1:25:12 auf 1:24:03 verbessert. Zudem brannten meine Füße nicht schon nach 5 km, sondern erst nach 7 km.

Besonders auf dem Crosstrainer und auf dem Laufband sind die Schuhe aber der absolute Hit. Hier brennen meine Fußsohlen gar nicht und meine Zehen werden erstaunlicherweise nicht mehr taub.

Nun ist die Testzeit beendet, und ich kann nur sagen, dass der Laufschuh sehr gelungen ist und das natürliche Laufen sehr gut unterstützt. Meine Zeit hat sich zwar am Ende nicht noch weiter verbessert, aber ich bin trotzdem zufrieden. Es ist ein angenehmeres Laufgefühl und einige meiner Gruppenmitglieder werden sich den Schuh werden sich den Schuh auch einmal ansehen und anprobieren.

9 / 19 Foto: privat
Puma Faas 500 v2 im Praxistest Lesertester Francisco Ramirez Rubio
Franciscos Fazit: Ein Schuh, der vor allem durch sein aussehen punktet.

Lesertester Francisco Ramirez Rubio

Die OrthoLite®-Innensohle des Puma Faas 500 V2 ist mir zu weich und „schwammig“, was zur Reibung führte. Die Zehenbox ist auch etwas symetrisch eng, das heißt, dass in der Innenseite des Schuhes Freiraum für den großen Zeh fehlt. Leider musste ich den Schuh offen tragen, da ich Schmerzen am Knöchel spürte. So verlor ich leider das Gefühl keinen Schuh zu tragen.

Die Zwischensohle ist weich genug für eine gute Dämpfung auch bei längeren Läufen. Der gesamte Schuh ist sehr flexibel und bietet viel Torsion. Aufgrund der leichteren Konstruktion konnte ich tatsächlich schneller laufen, außerdem erleichtert die Konstruktion das Laufen auf dem Mittelfuß.

Am besten eignet sich der Puma Faas 500 V2 für Läufer mit normalem und leichtem Gewicht, sowie normalen und schmalen Füßen. Ich empfehle einen Einsatz im Training oder Wettkampf bei kurzen und mittellangen Strecken.

Gesamturteil: Ein Schuh, der vor allem sehr gut aussieht. Ich musste mich an den Schuh anpassen, beim Mittelfuß-Laufen haben mich die weiche OrthoLite®-Innensohle und enge Zehenbox (Innenseite des Fußes) gestört. Gelöst wurde das Problem, indem ich meinen Laufstil geändert habe (nicht so stark mit den Mittelfuß auftreten) und mit Sportstape am Fuß, um ihn vor dem „Hotspot“ zu schützen.

Das EverRide und EverTrack-Gummi hat sehr gute Bodenhaftung, auch bei Nässe und Feuchtigkeit. Das Gummi wird aber sehr schnell abgenutzt: nach ca. 50 Kilometer war es gleich abgenutzt wie meine Asics Cumulus 13 nach ca. 250 Kilometer.


10 / 19 | Testläuferin Michaela Schütze Foto: privat
Puma Faas 500 v2 im Praxistest Lesertesterin Michaela Schütze
Michaela Schütze: "Der Puma Faas 500 v2 ist leicht, flexibel und flach im Sohlenaufbau. Empfehlenswert!"

Lesertesterin Michaela Schütze

Der Puma Faas 500 v2 besticht von Anfang an durch sein extrem geringes Gewicht und zeichnet sich durch eine optimale Passform aus. Man bewegt sich in ihm sehr leichtfüßig und frei. Dies bedeutete für mich zunächst eine Umstellung, da ich beim Laufen eine stärkere Dämpfung und Stützung gewohnt war. Ich muss aber feststellen, dass der Puma Faas 500 v2 trotz dünner Sohle eine für mich ausreichende Dämpfung bietet und sich das Laufen viel natürlicher anfühlt. Die Dämpfung gerät jedoch auf steinigen oder sehr unebenen Strecken an ihre Grenzen.

Durch die hohe Torsion der Schuhsohle ist die Bewegungsfreiheit der Füße enorm, die Fußmuskeln werden merklich mehr beansprucht – dies bedeutete zunächst eine echte Herausforderung, weil sich meine Füße daran erst wieder gewöhnen mussten.

Die herausragende Leichtigkeit, die man beim Laufen empfindet, gibt einem tatsächlich das Gefühl schneller laufen zu können. Das Gefühl immer schwerer werdenden Füße am Ende eines langen Laufes ist deutlich reduziert.

Ich empfehle den Puma Faas 500 v2 für Normalfußläufer mit niedrigem Gewicht. Er eignet sich für asphaltierte Strecken, aber auch für weiche Untergründe. Er ist der perfekte Laufschuh für Trainings- und Wettkampfeinsätze.

Der Puma Faas 500 v2 ist leicht, flexibel und flach im Sohlenaufbau – man fühlt sich befreit und erfährt eine völlig neues Lauferlebnis, auch wenn die Umstellung für die Muskeln zunächst ungewohnt ist. Empfehlenswert!



11 / 19 | Testläufer Fabian Palinski mit seinen Puma Faas 500 v2. Foto: privat
Puma Faas 500 v2 im Praxistest Lesertester Fabian Palinski
Wer sich für den Puma Faas 500 V2 entscheidet, muss sich darauf einstellen, an seinem Laufstil zu arbeiten und seinen Bewegungsapparat umzugewöhnen.

Lesertester Fabian Palinski

Nach gut einem Monat, den ich den Puma Faas 500 v2 testen durfte, steht eines fest: dieser möchte viel gelaufen werden. Nachdem das Paket ankamen, musste der Puma Faas 500 v2 direkt anprobiert werden. Er hinterließ mit einem angenehmen und nicht zu festem Sitz mit Freiheit im Vorfußbereich einen positiven ersten Eindruck. Die erste Laufeinheit war jedoch etwas ernüchternd: Gelenkschmerzen und leichte Muskelverspannungen waren das Ergebnis. Die Ursache liegt in den sehr neutralen Laufeigenschaften des Schuhs. Der Puma zwingt den Läufer zu einer natürlichen Laufbewegung, an die sich Muskulatur sowie Gelenke gewöhnen müssen. Zudem bin ich stark gedämpfte Schuhe gewohnt, was sich beim Laufen mit dem Faas zuerst negativ auswirkte, da dieser eher eine durchschnittliche Dämpfung besitzt. Überpronierer sollten sich nur bedingt und mit viel Geduld an den Puma Faas 500 v2 wagen. Der Faas besitzt keine Pronationsstütze und zwingt den Läufer zu einem aktiven Muskelaufbau und einem sehr neutralen Laufstil.

Das ganze klingt im ersten Moment nicht sehr positiv und überzeugend. Nach vier Wochen Einsatz kann ich aber sagen, dass man mit dem Puma Faas 500 v2 nach einer Eingewöhnungszeit sehr angenehm laufen kann. Besonders in höherem Tempo und bei längeren Laufstrecken macht sich das leichte Gewicht von 240 Gramm durchaus bemerkbar. Schlecht einschätzen kann ich, ob man durch den Schuh schneller läuft. Auf kurzen Strecken, die ich laufe, war eine große Veränderung der Geschwindigkeit aufgrund des Schuhs nicht festzustellen. Vorstellbar wäre dies allerdings durchaus auf langen Strecken.

Mein Fazit
Klare Empfehlung trotz der anfänglichen Schwierigkeiten, besonders auf Straße und Feldwegen. Wer sich für den Puma Faas 500 v2 entscheidet, muss sich jedoch darauf einstellen, an seinem Laufstil zu arbeiten und seinen Bewegungsapparat umzugewöhnen. Puma hat einen durchaus gelungenen Schuh entwickelt, der ohne Zweifel beim nächsten Schuhkauf in Betracht gezogen werden sollte.

12 / 19 | Testläuferin Ulrike Engelhardt Foto: privat
Puma Faas 500 v2 im Praxistest Lesertesterin Ulrike Engelhardt
Ulrike Engelhardt: "Absolut gutes Preisleistungsverhältnis für einen schicken, hochwertigen Laufschuh, der trotz seiner Leichtigkeit meinen Füßen Halt und Stabilität gibt."

Lesertesterin Ulrike Engelhardt

Der Puma Faas 500 v2 ist sowohl für den Outdoor- wie auch Indoor-Sport bestens geeignet. Ich habe gute Erfahrungen bei kürzeren Läufen – aber auch zur Stärkung der Fußmuskeln beim Joggen, Walken und Fahrrad fahren. Er bietet als weich gedämpfter, leichter Trainingsschuh auch für Mittelfußläufer einen optimalen Fußschutz. Die Abrollbewegung ist sehr angenehm und gleichmäßig. Ich empfinde die Federung im Schuh wahnsinnig angenehm. Der Puma Faas hat mich einfach zum täglichen Training motiviert. Der Fuß bekommt im Puma Faas eine anatomisch natürliche Position, die Passform ist sehr bequem.

Der Laufschuh ist wirklich leicht am Fuß und das Material lässt ihn gerade im Outdoor-Bereich gut atmen. Ich bin mit ihm über Stock und Stein. Bei Sonnenschein, querfeldein, durch Pfützen und entlang der schönen Elbufer in meiner Heimat. Er gab mir bei jedem Untergrund und Laufsituation ein gutes Gefühl.

Was ich abschließend noch loben möchte, ist das edle Design. Der Puma Faas 500 v2 hat eine schlichte Eleganz und wirkt sehr hochwertig am Fuß. Toll finde ich die farblich gut aufeinander abgestimmten Farben, die sich gegenseitig nicht beirren und ein harmonischer Eyecatcher am Schuh sind. Auch das Obermaterial hat ein interessantes Muster.

Meine Füße bedanken sich für die tolle Möglichkeit, diesen Laufschuh zu testen. Fazit: Absolut gutes Preisleistungsverhältnis für einen schicken, hochwertigen Laufschuh, der trotz seiner Leichtigkeit meinen Füßen Halt und Stabilität gibt. Ich bin vom Puma Faas überzeugt.

13 / 19 Foto: privat
Puma Faas 500 v2 im Praxistest Lesertester Christian Sommer
Christians Fazit: Spartanischer, leichter Schuh, dessen Zehenkappe zu eng und dessen Dämpfung zu weich ist.

Lesertester Christian Sommer

Der Puma Faas 500 V2 hätte beinah fast alles richtig gemacht. Beinah! Er ist sehr spartanisch aufgebaut, was sehr angenehm ist. Im Rahmen des momentanen Trends natural running an sich durchaus nicht verkehrt. Er erinnert mich immer ein wenig an die frühen New Balance 420 oder den Saucony Jazz, die ich als Retro- Sneaker liebend gern trage und sogar schon auf 10km gelaufen bin. Das soll ein Kompliment sein, da ich diesen Wahnsinn bei Mitbewerbern, was die „Aufrüstung“ angeht, nur noch mit Kopfschütteln betrachte. Kurzum: Ein Laufschuh wie er eigentlich auch heute noch sein sollte. Der Schuh hat keine unnötigen Schnörkel oder Gimmicks, er sieht in blau/lila/ gelb sehr schick aus. Er ist unsagbar flexibel und für die verbauten Materialien auch noch akzeptabel leicht. Die Passform an sich ist sehr gut, nur stört mich die Fersenkappe und Zehenkappe ein wenig bzw. das hier verbaute Material. Außerdem ist die Zunge für mich etwas zu kurz geraten.
Leider, und daher hat Puma auch nur fast alles richtig gemacht, ist die Dämpfung für mich zu weich. Ob der Faas 500 V2 nun exakt 4 mm Sprengung hat, kann ich nicht beurteilen, jedoch lässt er sich angenehm über den Mittelfuß laufen.

Als Referenz nehme ich immer den Saucony Kinvara 2 und 3 bzw. Mirage 3 sowie den Brooks Flow. Besonders Saucony hat eher eine straffere Dämpfung, vor allem im Vorfußbereich, was den Einsatz im Wettkampf, hier für mich speziell der Marathon diese Marke den Vorzug lässt. Vielleicht wäre der Faas 300 hier eher angebracht?
Als guter Allrounder für das Training, der hoffentlich nach 800 km noch dankbar ist, ist der Schuh für mich sehr gut geeignet, er hat ein breites Einsatzspektrum.

Problematisch sehe ich hier die Preisgestaltung: Der Faas wird es sehr schwer haben, bei 125 € sich gegen etablierte Mitbewerber durchzusetzten. Asics, Nike, Saucony, Brooks und Mizuno haben bereits zum Teil seit vielen Jahren in diesem Segment zum Teil sehr erfolgreiche Schuhmodelle, zum Teil günstiger. Gegen den direkten Vergleich mit meinem Liebling, dem Kinvara 3, kann ich dem Faas nur eine ganze Schulnote schlechter geben. Bedingt der Tatsache, dass Puma nicht sehr verbreitet ist, was an sich Schade ist, wünsche ich mir sehr, das sich Puma die Kritiken der einzelnen Tester zu Herzen nimmt und die kleinen Kritikpunkte, für mich die Fersenkappe und die Dämpfung, zu Herzen nimmt. Dann wäre er eine gefährliche Alternative zu den Platzhirschen.


14 / 19 Foto: privat
Puma Faas 500 v2 im Praxistest Lesertesterin Anke M.
Ankes Fazit: federleichter Fitnessschuh.

Lesertesterin Anke M.

Ich war sofort begeistert. Der Puma Faas 500 V2 ist sehr leicht. Man merkt ihn überhaupt nicht am Fuß. Das fand ich genial. Die Qualität gefällt mir auf den ersten Eindruck auch. Die schmale Form des Schuhes gefällt mir besonders gut, dagegen wirken meine jetzigen Sportschuhe sehr weit und sperrig. Der Schuh drückt nicht, der Einstig klappt ohne Schwierigkeiten. Die auffälligen gelb-grün Streifen im Sohlenbereich gefallen mir optisch.

Ich hab mich für den ersten Testlauf für einen Run auf dem Laufband im Fitnessstudio entschieden. Sowohl beim langsameren als auch beim schnellen Laufen lassen sich keine Druckstellen am Fuß feststellen. Das geringe Gewicht vermittelt ein angenehmes Tragegefühl. Der Puma Faas 500 V2 ermöglicht leichtes abrollen nach vorne. Die Luftdurchlässigkeit ist klasse finde ich gut – dadurch kein Schwitzen im Schuh.

Auch beim Laufen im Gelände ist das Tragegefühl des Puma Faas 500 V2 sehr angenehm. Der Schuh passt sich dem Fuß optimal an. Im Vorderfußbereich habe ich genug Platz und auch reibt nichts an der Ferse. Das weiche Material gibt gut nach und die Polsterung über dem Spann ist auch gut. Die Beschaffenheit der Sohle ist angenehm.

Allerdings hab ich manchmal Probleme, dass ich im Fußgelenk umknicke und mir leider der Halt fehlt. Bei meinem jetzigen Schuh ist die Polsterung am Sprunggelenk viel höher und dicker.

Für mich als Überproniererin könnte das Material am Sprunggelenk herum stabiler sein. Für längere Läufe, Läufe im Gelände und vor allem für Trailrunning halte ich den Puma Faas 500 V2 für ungeeignet.

Dafür gefällt mir die Beweglichkeit des Schuhs im Bereich des Vorfuß und der Ferse. Das Material im Schuh ist stabil, trotzdem aber weich und angenehm.

Beim Lauftraining habe ich einige schnellere Passagen oder kurze Sprints eingebaut. Durch die Leichtigkeit des Schuhs fiel es mir leichter schneller zu laufen. Aufgrund der geringen Stabilität ist der Schuh für mich nur für kürzere Strecken geeignet. Generell denke ich, dass de Faas Läufer alle Gewichtsklassen tragen können.

Der Schuh eignet sich gut für einen Wettkampf, einen Marathon würde ich damit aber aufgrund der geringen Stabilität nicht laufen. Auch für das Fitnessstudio ist der Puma Faas 500 V2 gut geeignet. Ich habe ihn auf dem Laufband, bei Kursen und beim Krafttraining ausprobiert. Hierbei empfand ich das Tragen in allen Bereichen als sehr angenehm.

Einen Testlauf durchs Gelände startete ich bei Regen. Ich war leider total nass und der Schuh war auf der Oberseite schmutzig und auch nass. Der Schmutz ließ sich zwar gut mit einem Tuch abputzen, aber die Farbei weiß ist glaube ich auf Dauer nicht geeignet. Für mich ist der Puma Faas eher ein „Schönwetter-Schuh“.


15 / 19 | Testläufer Patrick Süß Foto: privat
Puma Faas 500 v2 im Praxistest Lesertester Patrick Süß
Testläufer Patrick Süß ist voll des Lobes: "Ich bin von dem Schuh echt begeistert und positiv überrascht. Dachte nicht, dass der so gut ist, wie er ist."

Lesertester Patrick Süß

Passform
Die Form des Puma Faas 500 v2 ist sehr angenehm und passt sich den Fuß sogar etwas an. Somit ist gesichert, dass für jeden der Schuh die richtige Form hat. Er sitzt sehr fest, aber trotzdem noch sehr angenehm. Es bildeten sich somit keine Druckstellen, was vor allem dann sehr gut ist, wenn man längere Strecken läuft. Aber auch schon bei kürzeren Strecken merkt man schnell den Unterschied zwischen diesem Schuh und anderen. Das Laufen wird durch die Form viel angenehmer und somit insgesamt auch motivierender.

Dämpfung
Die Dämpfung des Puma Faas 500 v2 könnte kaum besser sein. Die Sohle des Puma Faas ist sehr gut verarbeitet und bietet eine sehr angenehme Dämpfung, welche nicht zu weich, aber auch nicht zu hart ausfällt. Da ich den Schuh sowohl auf härterem Untergrund, also Asphalt, aber auch auf weichem Untergrund, wie Sand, getestet habe, konnte ich die Dämpfungseigenschaften sehr gut vergleichen. In beiden Fällen federt der Schuh die Schritte sehr gut ab. Auch kleinere bis mittelgroße Steine sind kein Problem - dank der Sohle spürt man sie kaum.

Stabilität
Die Stabilität des Schuhs war in der Testzeit sowohl bei hartem, als auch bei weichem Untergrund gegeben. Das Wegknicken des Fußes nach innen bei der Abrollbewegung hält sich somit in Grenzen. Das kommt dem Läufer zugute, da der Fuß somit weniger belastet wird und man länger laufen kann, ohne Schmerzen im Fuß zu bekommen. Generell lässt sich sagen, dass der Schuh sehr gut stabilisiert und deshalb auch viele Fehler beim Laufen verhindert.

Flexibilität
Zusätzlich zur Stabilität des Puma Faas 500 v2 ist auch die Flexibilität sehr gut gelungen. Trotz des hochwertigen Materials und der Stabilität ist der Schuh sehr flexibel und der Fuß lässt sich gut im Schuh bewegen. Besonders beim Abstoßen merkt man, wie flexibel der Schuh ist. Das geringe Gewicht, was zur Folge hat, dass man im Grunde gar nicht merkt, dass man einen Schuh anhat, wenn man bisher nur normale Laufschuhe gewohnt ist. Die Beweglichkeit und Flexibilität ist somit einer der großen Vorteile des Puma Faas 500 V2 gegenüber anderen Laufschuhe, die ich bisher hatte.

Wie wirkt der Schuh auf die eigene Leistungsfähigkeit?
Man merkt einen eindeutigen Unterschied zu anderen Laufschuhen. Dieser Unterschied ist noch einmal deutlicher geworden, als ich mit dem Puma Faas 500 v2 gelaufen bin und danach einen herkömmlichen Schuh angezogen habe. Der Unterschied war sofort spürbar. Generell lässt sich also sagen, dass ein schnelleres Laufen durch die leichte Konstruktion durchaus möglich ist. Im Freizeitbereich fällt der Unterschied allerdings kaum ins Gewicht. Für Rennläufer kann dieser Unterschied zwar groß sein, aber für lockeres Joggen oder auch kurzes Sprinten ist dies nicht so wichtig. Gut finde ich, dass der Fuß durch die leichte Bauweise entlastet wird und somit das Laufen um ein Vielfaches angenehmer ist als mit anderen Schuhen.

Eignung
Den Puma Faas 500 v2 würde ich fast jedem empfehlen, der nicht unter extremen Übergewicht leidet. Sowohl für Leute mit einem niedrigen Gewicht, als auch für Leute mit hohem Gewicht ist das Laufen mit dem Schuh kein Problem. Das Problem liegt hierbei lediglich bei der Dämpfung, welche unter höherem Gewicht weniger gut funktioniert als bei niedrigen Gewicht.

Einsatzgebiet
Den Puma Faas 500 v2 kann ich gleich für mehrere Einsatzgebiete empfehlen. Für das Lauftraining ist er auf jeden Fall gut geeignet. Sowohl auf ebenen Untergrund wie Asphalt, aber auch auf unebenem Untergrund wie einem Schotterweg funktioniert der Schuh sehr gut. Trotz teils großer Steine lässt es sich mit dem Puma Faas 500 v2 sehr angenehm laufen. Lediglich bei zu matschigen Untergrund ist der Faas nicht zu empfehlen, da er an der Sohle etwas dünn ist und man so leicht ausrutschen könnte.

Außerdem empfehle ich den Puma Faas 500 v2 für Wettkämpfe. Zwar habe ich in meiner Testphase an keinen Wettkämpfen teilgenommen, jedoch finde ich, dass die Schuhe bei kleineren Wettbewerben gut funktionieren würden. Bei größeren Wettbewerben würde ich jedoch zu besseren Laufschuhen greifen. Ansonsten ist der Puma Faas auch ein guter Alltagsschuh, mit dem man auch den ganzen Tag lang herumlaufen kann, ohne dass der Fuß zu schmerzen beginnt, oder dass sich Druckstellen bilden.

b:Fazit
Der Schuh ist meiner Meinung nach sein Geld wert. Ich muss sagen, ich bin von dem Schuh echt begeistert und positiv überrascht. Dachte nicht, dass der so gut ist, wie er ist. Er bringt alles mit, was ein Laufschuh mitbringen muss: Der Puma Faas 500 v2 ist ordentlich verarbeitet und sehr angenehm zu tragen. Er sitzt haargenau am Fuß. Man rutscht im Schuh nicht hin und her, hat aber trotzdem noch das Gefühl, ausreichend Platz zu haben. Der Schuh drückt an keiner Stelle.

Lediglich bei zu nassem oder matschigem Untergrund würde ich den Schuh nicht empfehlen. Und auch bei größeren Laufmeisterschaften würde ich persönlich zu einem anderen Laufschuh greifen. Für kleinere Wettbewerbe oder zum Trainieren für diese, ist der Puma Faas 500 v2 die perfekte Wahl.

16 / 19 Foto: privat
Puma Faas 500 V2 im Praxistest Lesertesterin Carina Berger
Carinas Fazit: Absolut kein Stabilschuh, aber als Zweit- oder Drittschuh gut geeignet.

Lesertesterin Carina Berger

Der Puma Faas 500 V2 sitzt eher eng und passt sich meinem Fuß gut an, wenn ich im Schuh stehe. Die Passform ist schmal, so fehlen mir im Mittelfußbereich 0,3 bis 0,5 cm in der Breite. Beim Laufen selbst fehlt es beim Faas an Festigkeit.

Da ich mit meinen Brooks Trance 10 eine sehr gute Dämpfung gewöhnt bin, war mir die des Faas‘ ungenügend. Bei den reinen Vorfußeinheiten schmerzten meine Fußballen schon nach kurzer Zeit. Auch tat mein Knie bei den längeren Einheiten weh.

Die Vorderfußkappe bot meinem Fuß zu wenig Halt. An der Ferse saß der Puma Faas gut und passend, die Ferse ist fest umschlossen und gut ummantelt. Das ist sehr wichtig für mich beim Laufschuhkauf.

Mein Vorderfuß knickte beim Abrollen zu sehr ab im Vergleich zum eher unflexiblen Rückfußteil. Der Vorfußteil ist äußerst biegsam. Bei schnelleren Einheiten geht der Schuh gut mit und bremst nicht. Längere Laufeinheiten machten mir aufgrund der aufkommenden Ballen- und Knieschmerzen keinen Spaß.

Ich tendiere zum Überpronieren. Das kann der Faasschuh als Ergänzungsschuh
recht gut ausgleichen. Da ich allerdings bisher an einen Überproniererschuh gewöhnt
war, war die Umstellung doch holprig und forderte stete Konzentration beim Auftreten und Abrollen, um nicht nach Innen wegzukippen. Der Schuh ist eher für leichtgewichtige und normalgewichtige Läufer gemacht.

Für mich definitiv ein Asphaltschuh. Auf etwas unebenem Gelände hatte ich weniger Sicherheit beim Auftreten. Als Ersatz-/Ergänzungsschuh ist er in Ordnung.

Das Material der Innensohle machte den Eindruck weniger atmungsaktiv zu sein. Abperlende Oberfläche? Es fühlte sich in dünnen Laufsocken an als könne der Fuß nicht richtig atmen. Unangenehm.

Der Puma Faas 500 V2 ist für mich als Zweit- oder Drittschuh für Kurzstrecken okay. Auf die Dauer fehlen mir bei ihm wichtige Eigenschaften die ein Laufschuh mitbringen muss: Sicherheit beim Auftreten, festerer Halt im Vorfußbereich, atmungsaktive Innensohle.

Das Design des Männerschuhs finde ich hübsch, die Optik des Damenmodells hingegen weniger gelungen. Aber das ist Geschmackssache.


17 / 19 Foto: privat
Puma Faas 500 V2 im Praxistest Lesertester Marco Falconieri
Marcos Fazit: Guter neutraler Allround-Alltagsschuh.

Lesertester Marco Falconieri

Ich durfte in den vergangen zwei Monaten den Puma Faas 500 v2 testen, von den körperlichen Rahmenbedingungen sollte ich dem klassischen Mittelgewichtigen Läufer entsprechen: 75kg bei 182cm Körpergröße, jedoch mit der Tendenz zur Überpronation.

Puma ist mir in meiner bisherigen Lauf-Vita als Player im Running-Sektor nicht sonderlich aufgefallen, so dass ich sehr neugierig war, wie meine Premiere in Laufschuhen mit dem Puma so ausfällt. Ein weiteres Novum für mich war die Tatsache, dass der Faas mein erster Neutralschuh ist. Ich bin Überpronierer, der sich durch gezielte Übungen und sukzessive Optimierung des Laufstils von einer starken- mittlerweile zu einer leichten Überpronation entwickelt hat. Ich dachte mir, dass es jetzt an der Zeit ist sich an einen Neutralschuh heranzutasten. Hier mein Erfahrungsbericht.

Der Schuh kam in einem dunklen Blauton mit knallgelber Sohle – hier zeigen die Designer Zeitgeist, Schuhdesign und Farbkombination ist mehrmals positiv aufgefallen. Die Verarbeitung des Schuhs ist sehr
hochwertig, dieser Eindruck wird durch den funktionalen Materialmix noch bestätigt. Was dem Läufer sofort positiv auffällt, ist das sehr geringe Gewicht des Schuhs – womit klar ist dass sich der Faas deutlich in Richtung Leightweightschuh positioniert.

Das Anziehen des Schuhs ist mit "Reinschlüpfen" perfekt beschrieben. Da nur sehr weiche Materialien verwendet werden kommt sofort ein Sockenähnliches Gefühl auf. Im Inneren des Schuhs drückt und zwickt nichts, die Zehenbox ist auch für meine Füße (überdurchschnittlich breit) absolut ausreichend dimensioniert. Ich fühlte mich auf Anhieb wohl in dem Schuh.

Die Sohlenkonstruktion wirkt auf dem ersten Blick für einen Laufschuhe atypisch gestaltet. Während man bei anderen Laufschuhen das Gefühl hat, dass man eigens für die Sohle drei Designer und drei Marketingfachleute beschäftigt, ist der Sohlen-Aufbau des Faas sehr puristisch gehalten.

Für mich eher mittelgewichtigen Läufer bietet die Sohlen einen idealen Kompromiss zwischen Komfort und Dynamik und ermöglicht mich einen sehr direkten Laufstil, was auf der geringen Sprengung von nur 4 mm zu verdanken ist. Und genau das macht den Faas für mich zu einem besonderen Schuh im Dschungel der Laufschuhe: Diese Kombination aus sehr geringem Gewicht, Komfort bei gleichzeitigem Hauch von Minimalismus habe ich bisher bei keinem anderen Schuh in dieser Form erlebt.

Andere Schuhe mit vergleichbarem Komfort fehlt es an Dynamik und sie wiegen zudem um einiges mehr. Schuhe mit vergleichbarer Dynamik so steinhart, dass längere Läufe damit zum Kraftakt werden. Meine ersten Laufversuche mit dem Faas gingen nicht über 10km hinaus, zu groß war mein Respekt davor als Pronierer einen waschechten Neutralschuh zu laufen. Sofort fiel auf, dass der Faas schnell und saubequem ist. Das Laufgefühl – puristisch, direkt und dennoch ausreichend gedämpft: für meine Füße das ideale Maß! Der Fuß läuft sauber ab, durch die geringe Sprengung gelingt ein sauberer Mittelfußlauf intuitiv – was ist mir als ehemaliger Fersenläufe sofort positiv aufgefallen. Und was ist mit der fehlenden Pronationsstütze? Die ist mir gar nicht aufgefallen und ich habe Sie zu keiner Zeit vermisst.

Dann die Steigerung auf Halbmarathondistanz, die ich mit dem Puma Faas 500 v2 dreimal gelaufen bin, um ein für mich valides Ergebnis zu erzielen. Im Schnitt machte sich bei ungefähr ab Kilometer 15 die fehlende Stütze bei mir bemerkbar – was absolut in Ordnung ist, da ich ja von Haus aus Überpronierer bin. Daher würde ich den Schuh für Überpronierer, die an einem Mittelfußlauf arbeiten für Trainingsdistanzen knapp unter der Halbmarathondistanz empfehlen und für Wettkämpfe bis 10km. Ja richtig – für mich ich der Faas Gleichermaßen ein Trainingsschuh und Wettkampfschuh. Er bietet ausreichend Komfort und gleichzeitig Fliegengewicht Qualitäten – sieht man selten.

Nach dem vielen Lob möchte ich kurz die negativen Aspekte ansprechen. Die lackierte Zehenspitzenverkleidung sieht schick aus, bei hohen Temperaturen wird der Schuh dadurch jedoch unangenehm heiß – hier wäre ein Luftdurchlässigeres Material deutlich angenehmer. Die Zunge des Schuhs ist schlichtweg zu kurz und zu dünn, der Knoten drückt schon etwas stark auf den Spann.

Alles in allem ist der Puma Faas 500 v2 ein toller Laufschuh, der die Vorzüge aus Trainingsschuh und Wettkampfschuh vereint. Zudem hilft er Überpronierern an das Herantasten an das Neutralschuhsegment, da er den Mittelfußlauf quasi obligatorisch mitbringt und so dazu beiträgt die Waden- und die Fußmuskulatur aufzubauen und zu stärken.

Nach rund 160 Kilometer mit dem Faas ist für mich, klar: Ich werde die Faas 500 Reihe definitiv dauerhaft in mein Laufschuh-Portfolio aufnehmen – und ich freue mich schon auf den v3.


18 / 19 Foto: privat
Puma Faas 500 V2 im Praxistest Lesertester Jan Phillip Denkers
Jan Phillips Fazit: Guter neutraler Allround-Alltagsschuh.

Lesertester Jan Phillip Denkers

First Look: Out of the Beutel

Die Schuhe kommen in einem roten Beutel anstatt in einem Karton. Der erste Pluspunkt für die Faas, da weniger Müll zu entsorgen ist und der Beutel auch gut zum Transport genutzt werden kann. Die farbliche Gestaltung ist wie bei allen Kleidungsstücken persönliche Geschmackssache. Gelbe Sohle, blau-violettes Obermaterial mit metallic-mäßigen Applikationen an der Fußspitze. Kann, muss aber in meinen Augen nicht. Weiter geht’s. Der Schuh ist keine Rennpappe, dennoch angenehm leicht, die Sohle wirkt flexibel, jedoch sieht der gesamte Schuh recht schmal aus. Ob das gut gehen kann? Das Fazit vorweggenommen: Es kann!

Erster Test

Socken an, Schuhe an. Der auf den ersten Blick schmal wirkende Schuh passt, auch wenn sich der kleine Zeh beim Abrollen deutlich gegen das Obermaterial drückt. Diese ist nicht allzu steif, daher wirkt es nicht störend. Die Länge ist auch vollkommen okay und entspricht meiner Größe (US 13) in Schuhen anderer Hersteller. Was hingegen nicht auf die Passform zutrifft. Nach den ersten Metern muss ich die Schnürung nachjustieren. Der rechte Fuß gibt ein anderes Feedback als der linke. Merkwürdig. Auch rutschen die Füße auf der Innensohle. Und die Schnürsenkel lockern sich trotz Doppelknoten ständig. Die Lasche rutscht ständig nach außen, sodass die Schnürung bei mir schon fast auf dem Spann aufliegt. Unschön. Das kannte ich bisher von noch keinem Schuh in meiner Sammlung. Doch die Passform und die Schnürung sind nicht alles. Wie ist das Laufen an sich? Was bei den ersten 11 Kilometern hervorsticht, ist das in meinen Ohren sehr leise Abrollen. Das kannte ich bislang ebenfalls noch von keinem Laufschuh. Der erste Eindruck, dass die Sohle sehr flexibel wirkt, bestätigt sich beim Laufen 1:1. Der Schuh passt sich aufgrund seiner Verwindungsfreude meinem Fuß an, nicht umgekehrt. Mit der Stabilität bin ich absolut zufrieden. Allerdings erwarte ich da auch nicht viel. Für Stabilität soll lieber mein Laufapparat sorgen. Ansonsten ist das Laufen angenehm unauffällig. Unauffällig angenehm. Etwas hart in der Dämpfung beim Laufen über die Ferse. Über den Mittelfuß läuft’s absolut „smooth“ – weich aber mit ausreichendem Feedback über den Untergrund. Ansonsten keinerlei Zwicken im Fuß den Beinen oder der Hüfte. Auch kein Muskelkater oder ähnliches am nächsten Tag. Mit Blasen oder Scheuerstellen hatte ich noch nie Probleme, was sich mit dem Faas auch nicht änderte. Zwischenfazit: Es geht gut nach dem hands-on und dem ersten Lauf.

Laufen im Zeitraffer

Insgesamt lief ich in den vier Wochen (6. Juni bis 30. Juni), in denen mir die Schuhe zur Verfügung standen, 12 Einheiten, darunter zwei Halbmarathons, mit zusammen rund 155 Kilometern. Dabei standen langsame längere Läufe genauso wie Intervalle und Tempoläufe auf dem Programm. Der Faas zeigte sich mir als unzickiger Laufbegleiter in jeder Situation. Klaglos lief er mit mir den langsamsten Halbmarathon meiner „Laufkarriere“ als Begleitung für einen Freund mit einem Durchschnittstempo von 6:27 Minuten pro Kilometer, als auch zwei Wochen später den Hamburger Halbmarathon mit einem Schnitt von 4:53 min/km. Die Erfahrungen aus den ersten Läufen setzen sich bei allen Einheiten fort. Das Rutschen auf der Innensohle schien mit den Socken (Gore Air) zusammenzuhängen und trat nach dem ersten Lauf nicht wieder auf. Immer wieder griff ich zu den Faas. Die passen einfach. Im Training wie auch im Wettkampf.

Fazit: Skepsis zu Beginn, Spaß am Ende

Puma und Laufsport? Ja, Sabrina Mockenhaupt und Usain Bolt laufen krasse Zeiten im Zeichen der springenden Katze, aber ich habe in den vergangenen Jahren den Schuhen aus Herzogenaurach keine Beachtung geschenkt. Absolut zu unrecht, wie die vergangenen vier Wochen zeigten. Für mich stellte der Faas 500 v2 einen idealen Begleiter in allen Lauf(lebens)lagen dar. Eigentlich kein Schuh, der sich durch eine Spezialität wie „megaleicht“ oder „superkomfortabel“ aufdrängte, aber er erledigte alle an ihn durch mich gestellten Herausforderungen klaglos. Der Schuh ist bequem, ohne ein Sofa zu sein. Er ist leicht, ohne dass ich jeden Stein durch die Sohle spüre. Und das obwohl die ersten Eindrücke zwischen „zu schmal“ und einer kaum zu findenden Passformregulierung mittels der Schnürung pendelten. Das Problem mit der rutschen Lasche bleibt. Auch die Schnürsenkel werden nicht zum besten Freund, ich muss sie quasi dreifach sichern, dass sie sich auch nach zwei Stunden nicht lockern. Das macht den Schuh aber dennoch insgesamt nicht schlechter, wobei ich eigentlich vom (wahrscheinlich) drittgrößten Sportartikelhersteller mehr Know-how bei diesen, aus meiner Sicht, recht einfachen Aufgabenstellung erwarte. Die Konkurrenz hat damit an meinen Füßen keinerlei Schwierigkeiten. Trotz dieser Details freue ich mich auf den erste +30 km Lauf, um zu sehen, wie sich der Faas da schlägt. Insgesamt gebe ich dem Schuh die Schulnote 2 und sehe ihn als guten neutralen Alltagsbegleiter.


19 / 19 | Testläuferin Sabine Bußmann Foto: privat
Puma Faas 500 V2 im Praxistest Lesertesterin Sabine Bußmann
Sabines Fazit: Der Puma Faas 500 v2 und ich werden keine Freunde.

Lesertesterin Sabine Bußmann

Erste Anziehprobe:

Nachdem ich den Puma Faas 550 begeistert getragen habe, musste ich feststellen, dass der Puma Faas 500 ein sehr viel engerer Schuh ist, der offensichtlich für schmale Füße gemacht. Außerdem merkte ich, dass die Schnürsenkel viel zu kurz sind. Selbst eine normale Schleife ist schon schwer zu machen und ich würde meine Füße eigentlich eher als schmal bezeichnen.

Lauferfahrung mit dem Schuh:

Der Puma Faas 500 v2liegt sehr eng an, zu Anfang hatte ich den Schuh normal gebunden, aber nach einigen Kilometern lief ich den Schuh komplett offen, weil der Druck von oben zu groß war. Nach zirka 5 km habe ich Schmerzen an der Außenkante des rechten Fußes, der letztendlich vollständig verkrampft.

Selbst nach vielen Einlaufversuchen habe ich Schwierigkeiten beim Laufen, so dass ich mich nicht traute meinen ersten Halbmarathon mit dem Faas 500v2 zu laufen und deshalb zu meinem Liebling, dem Faas 550, griff. Nach 21,09 km und mit einer Zeit von glücklichen 1:56 Stunden sind meine Füße völlig angekommen.

Der anschließende Regenerationslauf am übernächsten Tag mit dem Testschuh Faas 500 v2 führt zum Totalausfall für drei Wochen. Es wird vermutet, dass der Schuh doch zu klein ist. Ein Schuh in einer halben Nummer größer wurde in kürzester Zeit nachgeliefert.

Die Schmerzen mit dem etwas größeren Schuh lassen nach, dennoch ist das Tragegefühl nicht vergleichbar mit dem Faas550. Leichte Schmerzen im rechten Fuß und rechter Hüfte bleiben bestehen, die jedoch mit dem Vorgänger von Anfang an nie da waren. Ich brach den Versuch mit dem Faas 500v2 ab, bevor ich erneut vollständig ausfalle.

Fazit:

Der Faas Laufschuh ist ein sehr leichter für Neutralläufer gedachter Schuh, der gut im Wettkampf einzusetzen ist und eher für leichte Läufer gedacht. Ich bin ein überzeugter Faas 550 Läufer, weil er kaum am Fuß zu spüren ist, kann mich aber leider nicht mit Fass 500 v2 anfreunden.


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