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Dauertest TomTom Adventurer - mehr als eine Laufuhr

In unserer Rubrik "Dauertest" wird Laufausrüstung von der Redaktion einem Stresstest unterzogen. Hier geht es um die Multisport-GPS-Uhr TomTom Adventurer.

Dauertest Anika TomTom Adventurer +
Foto: Runner's World

Unsere Kollegin Anika ist keine erfahrene Nutzerin von GPS-Uhren – mit der Bedienung der TomTom Adventurer kam sie dennoch zurecht.

Bei der TomTom Adventurer ist der Name Programm. Man kann die GPS-Uhr mit ihren vielen Funktionen nicht nur beim Laufen einsetzen, sondern auch bei vielen weiteren Sportarten wie Biken, Fitness, Schwimmen, Skifahren. Sogar die Schlafbewegungen sind theoretisch messbar. Ich habe mich bei der Vorbereitung auf den Halbmarathon in Oslo auf die Laufsport-Funktion konzen­triert. Da ich auf Tracking beim Sport sonst verzichte, war ich gespannt, wie intuitiv ich mit der Uhr klarkomme. Aber hat man einmal kurz die Bedienungsanleitung überflogen, sind die Funktionen selbsterklärend und die persönlichen Einstellungen spielend vorgenommen. Toll ist die wirklich außergewöhnlich schnelle GPS-Ortung (in der Regel 1 bis 5 Sekunden), durch die man mit dem Start nicht lange warten muss, und die Pulsmessung funktioniert ohne läs­tigen Gurt direkt beim Anlegen.

TomTom Adventurer – tolles Display, nerviger Sensor

Das Display ist übersichtlich und gut ablesbar, sodass beim Laufen ein kurzer Blick genügt, um den Status zu erkennen. Das Synchronisieren der Akti­vitäten ist unkompliziert: TomTom-Sports-App herunterladen und mit der Uhr koppeln. Allerdings muss man erst ein Konto mit den persönlichen Daten anlegen. Suchen musste ich die Funktion „Letzte Ak­ti­vitäten“, die ich bei den Tages- und Wochenreports erwartet hätte. Ich entdeckte sie dann beim „Aufzeichnungs-Startbutton“. Dennoch: Beim Laufen und auch bei der späteren Auswertung überzeugt mich die Multisport-GPS-Uhr.
Dauertest TomTom Adventurer +
Foto: Runner's World

Als Multisportuhr bietet die TomTom Adventurer mehrere Sportprofile, sodass sie auch zum Radfahren, Kraftsport, Schwimmen und weiteren Sportarten geeignet ist.

Doch es gibt auch Dinge, die mich stören. Die erste Nacht lag die Uhr auf meinem Nachtisch. Von dort habe ich sie aber schnell wieder entfernt, da das ­neongrüne Blinken des Herzfrequenzsensors mich irri­tierte. Ausschalten ließ es sich nicht. Als Nachteil empfinde ich auch die Größe des Gehäuses. Für ­meine schmalen Handgelenke ist es zu ausladend. Die Uhr sitzt daher nicht optimal und ist deswegen nach dem Laufen schnell wieder in der Sporttasche verschwunden. Darunter leidet letztlich auch die Genauigkeit der optischen Herzfrequenzsmessung, die für gute Ergebnisse einen festen Sitz am Handgelenk benötigt.

eignet sich für viele Sportarten

einfache Bedienung

sehr schnelle GPS-Signalsuch

für kleine Handgelenke zu großes Gehäuse und schlechte Passform

Tester: Anika Magenheim
Testprodukt: TomTom Adventurer
Testdauer: 2 Monate
Kaufpreis: 299 Euro
Webseite: www.tomtom.com

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Autor: Anika Magenheim 21.09.2017
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