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GPS-Systeme im TestVolle Kontrolle – GPS-Systeme im Test

So vermessen Sie Ihre Laufstrecke: GPS-Systeme können jedoch mittlerweile noch wesentlich mehr. Wir haben die neuesten Modelle auf dem Markt getestet

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GPS-Systeme im Test Timex Trail Runner
So vermessen Sie Ihre Laufstrecke: GPS-Systeme können jedoch mittlerweile noch wesentlich mehr. Wir haben die neuesten Modelle auf dem Markt getestet

Timex Trail Runner

Technik: Zur Pulsuhr am Handgelenk wird der separate Bodylink-GPS-Empfänger (batteriebetrieben) am Oberarm getragen, die von ihm gelieferten Daten auf der Armbanduhr angezeigt. Gegenüber dem Vorgängermodell ist der GPS-Empfang stark verbessert, die Messung der Distanz sehr exakt und auch im Wald kaum einmal unterbrochen. Die Geschwindigkeitsangabe ist allerdings ungenau beim Laufen. Im GPS-Modus lassen sich auch Wegpunkte markieren bzw. programmieren, außerdem gibt es eine Back-Track-Funktion (Uhr leitet zurück zum Ausgangspunkt). Zusätzlich gibt es komplette Pulsuhr-Funktionen (digitale Übertragung = keine Störungen durch andere Pulsabnehmer), mit verschieden programmierbaren Trainingszonen.
Bedienung: Die Bedienung ist logisch, selbsterklärend durch das Menü gestütze Display. Höchstens die Fülle der Funktionen ist zunächst verwirrend (mit Pulsfunktion), allerdings kommt man mit der Uhr immer gut klar. Für den am Oberarm getragenen Sender (kleiner geworden) muss man zunächst die richtige Justierung finden, er stört aber die meisten Läufer nicht bei Trainingsläufen. Nur bei sehr schlanken (Frauen-)Oberarmen kann es Probleme geben.
Einsatzgebiet: Alltagstaugliche Laufuhr mit sehr präziser Distanzmessung. Schnelle Bereitschaft des GPS-Empfängers im Test.
Preis: 299 Euro


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GPS-Systeme im Test Sonic Instruments RSS
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Sonic Instruments RSS

Technik: Der kleine Radar-Sensor wird am Hosenbund befestigt, misst mit Radarwellen. Die Distanz und Geschwindigkeit, die auf der Uhr angezeigt wird, funktioniert für die Distanzmessung mit absolut ausreichender Genauigkeit.
Bedienung: Der Sensor muss zunächst kalibriert werden, was etwas Beschäftigung erfordert, dafür ist die Messung danach weitgehend frei von den Einflüssen durch die Laufumstände.
Einsatzgebiet: Nach der Kalibrierung hoher Alltagswert, speziell für die Distanzermittlung, die im durchschnittlichen Einsatz sehr exakt ist.
Preis: 99 Euro (Pulsgurt optional: 49 Euro)


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GPS-Systeme im Test Mehr Geräte
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Mehr Geräte

Fünf weitere Geräte von Ciclosport, Navman, Sonic Instruments, Suunto und Microsport stellen wir in der RUNNER'S WORLD August-Augabe 2006 vor.
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GPS-Systeme im Test Polar RS800sd und Adidas adistar Fusion
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Polar RS800sd und Adidas adistar Fusion

Technik: Der u. a. vom Vorgängermodell S625x bekannte Foot-Sensor zur Distanz- und Geschwindigkeitsmessung ist deutlich kleiner geworden, so dass er jetzt in die Mittelsohle des Adidas Adistar Fusion in eine Vertiefung integriert werden kann. Die Pulsabnehmer des Wear-Link-Sensors sind in die spezielle Bekleidungskollektion von Adidas (Shirt, Sport-BH) integriert: ein separater Brustgurt entfällt – eine schlanke Lösung (auch eher für Schlanke geeignet). Die Pulsuhr RS 800 verfügt auch in Kombination mit der Polar-Trainings-Software über zahlreiche Funktionen zur Trainingssteuerung und -Analyse (PC-Auswertung), darunter auch ganz neue Funktionen und Tests.
Bedienung: Die Bedienung ist logisch aufgebaut: Das System aus Pulsuhr, in die Bekleidung integriertem Brustgurt und im Schuh eingelassener Foot-Pod ist fortschrittlich. Gut ist, dass nach wie vor die Uhr als simple Trainingsuhr eingesetzt werden kann. Die Messung ist bei den meisten Läufen sehr exakt, jedoch auch abhängig vom jeweiligen Laufstil; sogar der Schuh und die Anbringung des Sensors am Schuh kann die Messung beeinflussen: Unterbringung in der Mittelsohle des Adistar Fusion ist sinnvoll.
Einsatzgebiet: Vom Alltagseinsatz bis zur High-Tech-gesteuerten Trainingsplanung.
Preis: Ab Mitte September ca. 650 Euro komplett mit Adidas-Oberteil (integrierter Brustgurt und Wearlink-Sender), Running-Schuh Adidas Adistar Fusion, Polar-Pulsuhr RS800sd inkl. Laufsensor s3 (später Elemente auch einzeln erhältlich).


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GPS-Systeme im Test Garmin Forerunner 305
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Garmin Forerunner 305

Technik: Die Forerunner-Modelle haben eine integrierte Empfangsantenne und arbeiten mit GPS-Technologie: Wer die schwächelnden Vorgänger-Modelle kennt, wird jetzt überrascht sein. Der GPS-Empfang hat so gut wie keine Aussetzer, findet schnell Satelliten und leistet exakte Distanzmessung. Die aktuelle Geschwindigkeitsanzeige (läuferfreundlich in min/km) ist dagegen unzuverlässig, trifft selten mal den tatsächlichen Speed, wird nur noch unterboten von der absurden Kalorienberechnung. Ansonsten zahlreiche Funktionen und sogar Routen-Programmierungsmöglichkeiten (am PC) über Navigationspunkte sowie Backtracking-Funktion. Strom kommt vom integrierten Akku für ca. 12 Stunden. Außerdem: Exakte, gut strukurierte Daten-Aufzeichnung (Tage/Wochen/gesamt). Der Forerunner 205 ist baugleich ohne Pulsmessung, aber auch mit PC-Schnittstelle und Software.
Bedienung: Das Gehäuse des Forerunner ist sehr groß, jedoch besser zu tragen als das Vorgängermodell (101-301). Das dreizeilige, programmierbare Display ist super ablesbar, allerdings sollte man die Pulsanzeige in die Hauptanzeige ziehen.
Einsatzgebiet: Mit der GPS-Technik in Verbund mit der Datenspeicherung ergibt sich eine hervorragende Trainingskontrolle für den täglichen Einsatz (Laufzeit, Distanz, Herzfrequenz etc.). Einfache Navigation/Wegfindung über Wegpunkt-Programmierung möglich.
Preis: Forerunner 205: 339 Euro, 469 CHF
Forerunner 305: 439 Euro, 598 CHF


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GPS-Systeme im Test Nike Triax CV 10
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Nike Triax CV 10

Technik: Die neue Triax CV10 mit Speed&Distance-Monitor basiert auf bewährter Technik. Der separate Bewegungssensor wird an der Schuhlasche befestigt und liefert nach Kalibrierung im Alltagsbetrieb sehr gute Ergebnisse. Die sehr ergonomische, gut ablesbare Nike Triax-Uhr (mit Pulsmessung) verfügt über ein vom Benutzer konfigurierbares Display: Geschwindigkeit, Distanz oder Puls lassen sich im zweizeiligen Display beliebig paaren.
Bedienung: Dank des logischen Menü-Aufbaus und Display-Erklärungen lässt sich die Nike-Uhr mit am einfachsten bedienen und hat zugleich einen hohen Alltagswert: Durch das relativ schlanke S-förmige Gehäuse mit dem zum Blickwinkel verdrehten Display lässt sich die Uhr prima ablesen.
Einsatzgebiet: Ob für die Distanzmessung, als Pulsuhr, Alltagsuhr, die Triax bietet einen sehr guten Kompromiss. Lediglich für Trainings-Steuerung und -Analyse bieten z. B. Polar, Timex oder Suunto mehr Funktionen.
Preis: 279,99 Euro, 429 sFr


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GPS-Systeme im Test Ciclosport RDS
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Ciclosport RDS

Technik: Das RDS-System basiert technisch auf der Radar-Messung, nach erfolgter Kalibrierung sind die Messergebnisse beim Laufen sehr exakt. Die CP41-Pulsuhr zeigt Distanz und Geschwindigkeit an, bietet darüber hinaus viele Funktionen.
Bedienung: Die Bedienung des RDS ist recht simpel, die Kalibrierung erfordert etwas Aufwand und Zeit. Die CP-41-Pulsuhr dagegen ist etwas gewöhnungsbedürftig, dafür aber gut ablesbar.
Einsatzgebiet: Ein schlankes System mit dem kleinen RDS-Kasten, der an den Hosenbund gesteckt wird, und der praktischen Pulsuhr: Guter Alltagswert.
Preis: Pulsuhr CP41 und RDS: je 149,99 Euro


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GPS-Systeme im Test Microsport Jogging Speedometer
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Microsport Jogging Speedometer

Technik: Der um den Brustkorb getragene Pulsgurt enthält beim Microsport Speedometer gleichzeitig einen Bewegungssensor; ein extra Bauteil (z.B. für die Befestigung am Schuh) entfällt. Diese Konstruktion erwies sich im Test als stark abhängig vom jeweiligen Läufer: Das Gerät muss kalibriert werden, misst dann aber unter normalen Laufbedingungen sehr exakt. Dazu reicht im Normalfall die normale Kalibrierung (Streckenkompensation), u. U. muss ein Faktor für unterschiedliche Laufstile eingegeben werden. Die Trainingsdaten werden gespeichert.
Bedienung: Die Kalibrierung erfordert etwas Zeit, die Bedienung ist unproblematisch, allerdings spiegelt das Display. Alternativ zum Brustgurt kann der Speedometer am Hosenbund sitzen.
Einsatzgebiet: Problemloser Alltags-Einsatz zur Distanzmessung. Einfache Puls- und Trainingsuhr.
Preis: 149,90 Euro, 249 sFr


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GPS-Systeme im Test Suunto T6
So vermessen Sie Ihre Laufstrecke: GPS-Systeme können jedoch mittlerweile noch wesentlich mehr. Wir haben die neuesten Modelle auf dem Markt getestet

Suunto T6

Technik: Der am Schuh befestigte Running-Pod (Bewegungssensor) misst nach Kalibrierung sehr exakt, und zwar nicht nur die Distanz, sondern auch die Geschwindigkeit (auch in Minuten/Kilometer angezeigt). PC-Auswertung mit Trainingssteuerung möglich. Aufwendige Pulsuhr. Nachteil: Hoher Batterieverbrauch.
Bedienung: Nach kurzer Beschäftigung ist die Bedienung der Uhr logisch und selbsterklärend. Die Ergonomie und Ablesbarkeit des dreizeiligen Displays hervorragend.
Einsatzgebiet: Sehr praktische Uhr für den Laufalltag mit zuverlässiger Distanzmessung.
Preis: Suunto T6: 399 Euro, Foot-Pod: 99 Euro


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Autor: Urs Weber
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