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Fachbegriffe Wissen, womit man läuft

Laufschuhe: Sie möchten mehr wissen über Ihre hochfunktionellen Treter und in Ihrer Laufgruppe mal so richtig mit Fachwissen glänzen? Wir führen Sie ein in die Welt der Laufschuhtechnik. Mit allen wichtigen Begriffen...

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Der Laufschuh ist die wichtigste Ausstattung des Läufers. Ein wenig über seine hochfunktionellen Materialien zu wissen, kann nicht schaden.

Außensohle: Die Sohle, mit welcher der Läufer direkten Bodenkontakt hat. Sie ist meist entweder aus besonders haltbarem Karbongummi gefertigt oder aus Gummi, das einen weicheren Fußtritt gewährleistet, sich aber schneller abnutzt.

EVA: Ethylenvinylacetat. Sehr leichter Kunststoff, der in Laufschuhen als Zwischensohlenmaterial verwendet wird. Druckgeschäumtes EVA ist nicht nur leicht, es hat auch sehr gute Dämpfungseigenschaften.

Flexkerben: Einsparungen in Zwischen- und Außensohle, die diese biegsamer machen und somit die Bewegung des Fußes erleichtern bzw. unterstützen.

Härtegrad: Bezeichnet die Festigkeit der Zwischensohle. Viele Hersteller benutzen verschiedene Härtegrade in der Zwischensohle. Eine EVA-Sohle mit zwei Härten hat zum Beispiel den festeren Einsatz auf der Schuhinnenseite.

Leisten: Plastikelement, über das der Schuh "gebaut" wird. Der Leisten entscheidet über die Passform des Schuhs. Es gibt verschiedene Leistenformen: gerade, gebogene und leicht gebogene. Beim geraden Leisten ist die Innenseite des Schuhs gerade gestaltet. Der Schuh wird innen besser gestützt. Beim gebogenen Leisten ist die Innenseite des Schuhs stärker gebogen. Er ist für Läufer ohne Fußprobleme geeignet.

Medial: Innenseite des Fußes.

Mittelfuß: Fußbereich, der das Fußgewölbe und den äußeren Fußrist zwischen Ballen und Ferse umfasst.

PU: Polyurethan. Synthetisches Gummi, das als Material für Zwischensohlen verwendet wird. PU ist fester und schwerer als EVA, aber es hält dafür länger.

Rückfuß: Der hintere Fußbereich - Ferse.

Überpronation: Bei jedem Laufschritt knickt der Fuß nach innen ein das nennt man Pronation. Ein leichtes Einknicken ist physiologisch normal. Bei einer Überpronation jedoch knickt der Läufer übermäßig stark nach innen ein. Um Verletzungen beim Laufen vorzubeugen, muss Überpronation verhindert werden, sei es in Form eines Schuhs, der auf der Schuhinnenseite besonders stützt oder durch spezielle Einlagen.

Unterpronation (Supination): Das Gegenteil der Überpronation. Der Fuß knickt nach dem Auftreten nicht nach innen ab, sondern nach außen. Indiz für ein solches Laufverhalten sind die an der Außenseite stärker abgenutzten Außensohlen.

Vorfuß: Die Fußballen und Zehen.

Zwischensohle: Sohlenmaterial, auf das unten die Außensohle aufgeklebt wird und auf dem oben der Schaft ansetzt. Es ist das Herzstück des Laufschuhs, in das Dämpfungssysteme und Stabilitätselemente integriert werden.

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09.02.2007
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