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Bergischer Firmenlauf Wuppertal 2012 Lauf-Party beim Bergischen Firmenlauf Wuppertal 2012

Beim Bergischen Firmenlauf Wuppertal 2012 galt die Devise: Freude an der Bewegung in großer Gemeinschaft. Über 3.500 Teilnehmer machten vor, wie das geht.

Am 8. Juli stand Wuppertal ganz im Zeichen des Laufsports. Im Rahmen des Bergischen Firmenlaufes Wuppertal 2012 sind Abertausende zur Veranstaltung gepilgert und starteten in diversen Wettbewerben. Zusammengerechnet waren mehr als 3.500 Sportler den ganzen Tag über aktiv. Nachdem 3.400 Läufer und rund 200 Firmen-Teams des Vorjahres die Beliebtheit des Bergischen Firmenlaufes unterstrichen haben, lag die Teilnehmerzahl in diesem Jahr auf Rekordniveau. Die besten Bilder vom Bergischen Firmenlauf finden Sie in der Fotogalerie oben.

Sascha Velten vom Klinikum Duisburg hatte beim Firmenlauf über 5,2 Kilometer die Nase vorn und siegte in 17:02 Minuten. Bei den Frauen tat es ihm Andrea Kielsmeier vom Team 110 Polizei und PSV gleich und entschied das Rennen in zügigen 20:55 Minuten für sich. Die Team-Wertung hatte in diesem Jahr zwei Sieger. Das Team 110 Polizei und PSV 1, für das David Koll, Jochen Ziemann und Klaus-Peter Mohr liefen, erreichte eine Zeit von 56:49 Minuten. Das Trio teilte sich damit zeitgleich den Sieg mit dem Team St. Lukas Klinik GmbH 1 (Dirk Voigt-Krämer, Artem Sadikuv, David Schott).

Beim Citylauf, ebenfalls über 5,2 Kilometer, gewannen Christoph Wiesen (17:31 Minuten) bei den Männern und Elisa Marzo (25:39 Minuten) im Frauenrennen. Richtig schnell ging es beim Uni-Lauf zu. Frederich Schenk von der RWTH Aachen legte die 5,2 Kilometer in nur 16:17 Minuten zurück. Hätten nur 5 Kilometer bewältigt werden müssen, Schenk wäre mit Sicherheit unter 16 Minuten geblieben. Auch bei den Frauen siegte eine Läuferin der RWTH Aachen: In 19:25 Minuten gewann Alexandra Tiegel deutlich vor der Konkurrenz.

Die Besonderheit des Bergischen Firmenlaufes ist die Freude an der Bewegung in großer Gemeinschaft. Von klein bis groß, von Einsteigern bis Profis – Ziel der Initiatoren ist es, die Menschen für Bewegung und Fitness zu begeistern. Chef-Organisator Alf Dahl geht dabei mit gutem Beispiel voran: Seine Erfahrungen, die der leidenschaftliche Läufer bei vielen Veranstaltungen gesammelt hat, lässt er spürbar in das Konzept des Bergischen Firmenlaufes einfließen. Mit viel Enthusiasmus, Herzblut und Spaß hat er auch die 5. Auflage zu einer Erfolgsveranstaltung gemacht. Dass trotz anhaltenden Regens mehr Finisher das Ziel erreichten als im letzten Jahr Läufer starteten, spricht für die große Popularität des Bergischen Firmenlaufes.

Die Teilnehmer hatten die Qual der Wahl und konnten zwischen sechs verschiedenen Läufen wählen: von den Junior-Uni-Läufen (410 Meter und 1,6 Kilometer) und den Uni-Lauf mit NRW-Cup-Finale (5,2 Kilometer) über die Promi-Meile (1,6 Kilometer) bis hin zum Firmenlauf (5,2 Kilometer) und Citylauf (5,2 Kilometer) - jeder Lauf hatte seinen eigenen Reiz. Damit trotz nasskaltem Wetter auch jeder Teilnehmer auf Betriebstemperatur kam, gab es vorm Startschuss zum Firmenlauf ein gemeinsames Warm-Up. Von einer Bühne aus heizten Animateure den Starter ein, sorgten damit für die nötige muskuläre Lockerheit und für eine partyähnliche Stimmung vorm Rennen. Abgerundet wurde das Programm durch eine After-Run-Party. Wer noch genügend Kräfte besaß, konnte hier zum Endspurt ansetzen.
Den Auftakt machte am Morgen der Barmenia Fun-Run, der zum ersten Mal ausgetragen wurde. Um 10 Uhr fanden sich in etwa 150 Teilnehmer im Startbereich ein, um die 10,4 Kilometer lange Strecke in Angriff zu nehmen. Während im Hintergrund teilweise starke Regengüsse für den Unmut der Zuschauer sorgten, ließen sich die Läufer nicht entmutigen und strotzten mit ausgelassener Stimmung - ein feuchtfröhliches Laufvergnügen war garantiert. Unser Fotograf Heinz Schier hat die Regenschlacht in Bildern für Sie festgehalten. Seine schönsten Fotos finden Sie in der Galerie über diesem Absatz.

Als Schnellster rannte David Koll über Strecke beim Barmenia Fun-Run. Der Läufer von der Polizei NRW sicherte sich mit einer Endzeit von 39:39 Minuten den Sieg. Bei den Frauen war die vereinslose Philippa Drees erfolgreich und an diesem Tag unschlagbar. In 44:17 Stunden deklassierte sie die Konkurrenz geradezu und gewann mit exakt drei Minuten Vorsprung auf die Zweitplatzierte.
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08.07.2012
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