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Abenteuer Kenia: Leben im Läuferland Aus und vorbei

Beeks Verletzung wurde immer schlimmer. Schweren Herzens flog er zurück nach Deutschland, um sie behandeln lassen zu können. Kann er danach zurück nach Kenia?

Abendstimmung in Iten +
Foto: Beek Hadler

Das Abenteuer in Iten ist vorerst unterbrochen – die Verletzung zwang Beek vorerst zur Rückkehr nach Deutschland.

Es fällt mir wirklich schwer, diesen Blogbeitrag zu verfassen, und ehrlich gesagt fehlt mir ein bisschen die Motivation. Ich bin traurig, niedergeschlagen, wütend und verzweifelt, denn seit wenigen Tagen bin wieder zurück in Deutschland und das gefällt mir überhaupt nicht.

Doch wie kam es überhaupt dazu? Was hat mich bewegt, Kenia hinter mir zu lassen?

Wie ihr in den letzten Beiträgen sicherlich schon mitbekommen habt, habe ich mich gleich in den ersten Tagen nach meiner Ankunft in Iten am Fuß verletzt. Ich war auf einem der vielen Steine umgeknickt. Nach dem Lauf verspürte ich Schmerzen im Bereich des Knöchels und der Achillessehne, am nächsten Tag wachte ich mit einer starken Schwellung auf. Schon das Gehen tat weh und an Laufen war gar nicht erst zu denken.

Zu meinem Glück arbeitete zurzeit Jorin Kamps, ein Physiotherapist aus Amsterdam, für mehrere Wochen in Iten, um die Topathleten in ihrer Vorbereitung auf die Herbstmarathons zu unterstützen. Er erklärte sich bereit mich zu behandeln, was auch gute Wirkung zeigte. So konnte ich nach ungefähr eineinhalb Wochen wieder schmerzfrei gehen. Die Schwellung war so gut wie verschwunden und auch die bläuliche Verfärbung der Achillessehne, die auf einen kleinen Anriss oder eine Verletzung des Gewebes hindeutete, verbesserte sich deutlich.
Ein Blick in die Ferne: Wie geht es nun weiter? +
Foto: Beek Hadler

Beek schaut schon nach vorne. Er möchte zurück nach Iten.

Ich war guter Dinge und hoffte bald wieder laufen zu können. Doch eines Abend bei einem Spaziergang verspürte ich einen stechenden Schmerz in meiner Achillessehne. Ganz plötzlich und ohne Vorwarnung tat diese stärker weh als je zuvor und ich hatte echt Angst, dass sie reißen könnte. In den nächsten Tagen kam der stechende Schmerz immer wieder, wurde sogar schlimmer und der Bereich um die Sehne versteifte sich.

Ich wusste nicht, was ich tun sollte. Richtige Behandlungsmethoden gab es nicht und das einzige, was man tun konnte war abwarten. Doch wer weiß für wie lange? Aufgrund dessen fasste ich schweren Herzens den Entschluss, zurück nach Deutschland zu fliegen, um meine Achillessehne ordentlich behandeln lassen zu können. Das tat ich dann auch und bin nun wieder daheim im öden Norddeutschland.

Wie geht es nun weiter?

Zuerst einmal steht die Heilung der Sehne im Vordergrund. Ich hatte bislang zwei Behandlungstermine und es ist schon eine starke Verbesserung eingetreten. Die Therapie, welche ich ausgewählt habe, nennt sich NSM-Therapie und ist wirklich eine Wundermethode. Ich kann jedem, der mit einer Verletzung oder Schmerzen zu kämpfen hat, nur empfehlen diese Therapie einmal auszuprobieren. Sie wirkt wirklich Wunder. So hoffe ich schnell wieder fit zu werden.

Doch das soll nicht das endgültige Ende meines Kenia-Aufenthaltes gewesen sein und so plane ich schon den nächsten Trip. Vermutlich werde ich Anfang Januar wieder im Flieger sitzen, um mein Abenteuer von vorne und mit hoffentlich mehr Glück zu beginnen.

Ihr hört von mir.

Bis dahin
euer Beek

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12.10.2018
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