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Mehrfache Deutsche Meisterin über 800 Meter Christina Hering

Christina Hering wurde bereits als Juniorin Deutsche Meisterin der Aktiven und vertrat Deutschland bei mehreren internationalen Meisterschaften.

Christina Hering wurde als Tochter des ehemaligen Basketball-Bundesliga-Spielers Thomas Hering am 9. Oktober 1994 in München geboren. Sie ist eine deutsche Leichtathletin, die sich auf den 400- und 800-Meter-Lauf spezialisiert hat und Deutschland in den vergangenen Jahren bei Welt- und Europameisterschaften sowie bei den Olympischen Spielen und der Universiade vertrat. Hering, die an der Technischen Universität München Sportwissenschaften studiert und ihre Bachelorarbeit über „Kaltwassertherapie als Regenerationsmöglichkeit nach sportlicher Belastung“ schrieb, debütierte schon als 18-Jährige für die A-Nationalmannschaft, als sie am 31. August 2013 beim Länderkampf DecaNation im französischen Valence an den Start ging. Als jüngster Teilnehmerin errang sie im 800-Meter-Lauf gegen internationale Topathleten damals den vierten Platz und startete so ihre internationale Karriere. Bereits bei den Deutschen Meisterschaften im Juni 2012 errang sie im Wattenscheider Lohrheidestadion mit der 4-mal-400-Meter-Staffel den dritten Platz.

Betreut von Trainer Daniel Stoll nahm die Athletin der LG Stadtwerke München 2013 auch erstmals an den Leichtathletik-Junioren-Europameisterschaften teil. In Rieti in Italien ging sie über ihre Paradestrecke von 800 Metern sowie mit der deutschen 4-mal-400-Meter-Staffel an den Start. Beide Male gewann sie die Bronzemedaille. Im Juli 2013 gewann sie bei den Deutschen Junioren-Meisterschaften zudem Gold über 400 Meter in den Altersklassen U20 und U23. Dabei stellte sie in 53,60 Sekunden eine neue persönliche Bestzeit auf. Ein Jahr später startete sie auch bei den Aktiven durch, indem sie sich bei den Deutschen Meisterschaften in Ulm über 800 Meter in 2:01,45 Minuten den Titel sichern konnte. Zudem wurde sie bei den Deutschen Leichtathletik-Hallenmeisterschaften in Leipzig über 800 Meter Zweite. Durch eine erneute Leistungssteigerung im Jahre 2015 gelang es ihr die 800 Meter in Nürnberg in 1:59,54 Minuten erstmals unter zwei Minuten zu laufen. Somit sicherte sie sich die Silbermedaille der Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften. Da sie darüber hinaus auch mit Bronze über 4-mal-400 Meter und Gold über 3-mal-800 Meter überzeugen konnte, wurde sie 2015 erstmals für eine Leichtathletik-Weltmeisterschaft nominiert. In Peking erreichte sie nach X Minuten im 800-Meter-Vorlauf das Halbfinale, in dem sie dann allerdings ausschied. Bei den U23-Europameisterschaften errang sie in Tallinn derweil 800-Meter-Bronze.

Bevor für die 1,85 Meter große Münchnerin im August 2016 zu den Olympischen Spielen nach Rio de Janeiro reiste, stellte Hering mit der 3-mal-800-Meter-Staffel bei den Deutschen Jugendmeisterschaft in Mönchengladbach einen neuen deutschen U23-Rekord auf. Darüber hinaus wurde sie sowohl unter dem Hallendach als auch im Freien Deutschen 800-Meter-Meisterin. Auch den Titel über 3-mal-800-Meter konnte sie sich mit ihren Vereinskolleginnen sichern. Eine starke Leistung zeigte sie auch in Glasgow, als sie in der Halle bayrischen Hallenrekord (2:00,93 Minuten) lief. Im August standen nun aber die Olympischen Spiele mit ihrem Start über 800 Meter an. Mit einer Zeit von 2:01,04 Minuten im Vorlauf verpasste sie das Halbfinale. Ein weiteres internationales Großevent stand für sie genau ein Jahr später mit den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in London an. Ihr Weg dahin war jedoch lang gewesen, da sie die geforderte Norm mehrfach knapp verpasste. Nachdem sie zu Beginn des Jahres in 2:06,52 Minuten ihren Titel als Deutschen Hallenmeisterin über 800 Meter verteidigen konnte, verpasste sie die Norm auch beim PSD Cup Anfang Februar in Düsseldorf (2:03,48 Minuten). Im Norden Frankreichs wurde sie in Lille wenige Monate später Team-Europameisterin. Hierzu trug sie einen fünften Platz über 800 Meter sowie einen dritten Platz mit der 4-mal-400-Meter-Staffel bei. Auch den Deutschen Meistertitel über 800 Meter im Freien verteidigte sie in Erfurt erfolgreich. Neben ihrer Nominierung für die Weltmeisterschaften folgte auch die Nominierung für die Universiade, die 2017 in Taipeh stattfand. Während Hering in London im Halbfinale ausschied, lief sie in Taipeh auf den siebten Platz.

Facebook: Christina Hering auf Facebook
Autor: Jonas Müller 06.09.2017
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