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Abenteuer Kenia: Ein Leben im Läuferland Eine Idee, (k)ein Plan und eine Reise ins Ungewisse

Beek Hadler, aus der Nähe von Eckernförde, zieht im September nach Kenia, um mit den weltbesten Läufern zu trainieren. Das erwartet er von seinem Leben in Iten, dem Home of Champions.

Beek Hadler Aschenbahn +
Foto: Heinrich Anders

Die Vorbereitung läuft: Ab September bloggt Beek regelmäßig aus Iten, dem Home of Champions.

Kenia, die Nummer eins im Langstreckenlauf. Unzählige Marathon- und Olympiasieger, Weltmeister und Spitzenathleten hat das ostafrikanische Land am Äquator hervorgebracht. Die meisten von ihnen kommen aus Iten, einem kleinen 4.000 Einwohner Ort am Rande des Rift Valleys, 2.400 Meter über dem Meeresspiegel. Ist es die Höhe, die Leistungsdichte, das Training oder etwas ganz anderes? Warum die kenianischen Läufer so schnell sind? Welche Geheimnisse stecken hinter dem Erfolg und kann das Leben und Trainieren in einer so stark vom Laufen geprägten Kultur einen großen Einfluss auf die eigene Leistungsfähigkeit haben?

Diese Fragen und noch viele mehr beschäftigen mich und so reifte in mir der Entschluss, nach dem Abitur ins weit entfernte Iten zu ziehen – und im September ist es endlich soweit. Ganz nach dem Vorbild der Robertson-Zwillinge aus Neuseeland und dem Schweizer Julien Wanders wird Kenia schon bald mein neues Zuhause sein.
Beek Hadler +
Foto: Beek Hadler

Ein großer Schritt: Nach dem Vorbild der Robertson-Zwillinge wird der 19 Jährige alleine nach Kenia ziehen.

Wer bin ich überhaupt?

Ich heiße Beek, bin gerade 19 Jahre alt geworden und komme aus einem kleinen Dorf aus der Nähe von Eckernförde in Schleswig-Holstein. Diesen Sommer habe ich mein Abitur gemacht, jobbe nebenbei in einem kleinen Restaurant und bin nun auch als freier Mitarbeiter bei RUNNER’S WORLD tätig. Meine große Leidenschaft gilt dem Laufen, speziell den Distanzen zwischen 5.000 Metern und dem Halbmarathon. Am Laufen liebe ich die Freiheit, das Ziele setzen und dafür arbeiten, bis man sie erreicht, das über sich Hinauswachsen und der Kontakt zu anderen Menschen. Ich liebe, dass es so ein einfacher Sport ist, den man überall betreiben kann und der mich an Orte führt, an die man sonst nie kommen würde. Ja, ich liebe einfach alles am Laufen. Laufen ist für mich mehr als ein Sport, Laufen ist mein Leben. Außerdem ist über mich zu sagen, dass ich gerne reise, neue Menschen und Kulturen kennenlerne, draußen in der Natur bin und die Herausforderung und das Abenteuer liebe.

Doch wie bin ich nun auf die Idee gekommen, nach dem Abitur nach Kenia zu ziehen? Ich weiß es selber nicht mehr so genau, aber vor gut einem Jahr hat sich die Idee in meinem Kopf festgesetzt. Also habe ich meine Ersparnisse zusammengekratzt und einen Flug gebucht. Seitdem freue ich mich riesig auf diese Herausforderung, die Menschen und das Training im Land der staubigen, roten Straßen, auch wenn ich nicht weiß, was mich erwarten wird. Eine Unterkunft oder feste Kontakte habe ich noch nicht und werde diese auch wahrscheinlich erst nach meiner Ankunft suchen. Doch eines ist gewiss! Ich werde ein simples Leben fernab vom europäischen Lebensstandard, in einfachsten Verhältnissen führen und mich zusammen mit den kenianischen Athleten nur auf eines konzentrieren: das Laufen und die Jagd nach Bestzeiten!

In zwei Monaten ist es dann soweit. Ich werde mein gewohntes Umfeld, meine Familie und Freunde hinter mir lassen und von Hamburg meine Reise ins Ungewisse antreten. So langsam gibt es einige Dinge, um die ich mich zu kümmern habe, doch darüber werde ich in meinem nächsten Blog-Beitrag berichten. Solltet ihr Fragen, Anregungen oder Kommentare haben, könnt ihr mich gerne per E-Mail kontaktieren: beekhadler@web.de

Ich freue mich sehr, aus Kenia zu berichten und hoffe, dass ihr Lust habt von meinen Erlebnissen zu lesen.

PS: Das Reden vor der Kamera muss noch geübt werden ;)


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Autor: Beek Hadler 24.07.2018
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